Schweizer MP3-Messer: Victorinox s.beat im Test
Hugo Bass, 56 Jahre, Anzugträger
Musik ist die eine Sache, Daten eine andere. Am Victorinox-Player gefällt mir besonders gut, dass man per Drag-and-Drop sowohl Musik als auch Daten auf den Player ziehen kann. Man braucht keine spezielle Software. Dank USB-2.0-Verbindung geht dies auch angenehm flott.
Auf dem Player angekommen, lassen sich die einzelnen Lieder auf einfache Art und Weise anhand von Kriterien wiederfinden, etwa sortiert nach "Künstler", "Album" oder "Genre". Daten kommen in die Schubladen "Bilder" oder "Dokumente". Auch das Löschen einzelner Dateien direkt vom Speicher aus ist möglich. Störend finde ich die recht billig wirkende Verarbeitung des Players und das schlecht ablesbare OLED-Display. Das Messer ist da wesentlich hochwertiger.

Michael Knott, 27 Jahre, Redakteur netzwelt.de
Erst überraschten die Schweizer durch Taschenmesser mit eingebauten USB-Speicher, jetzt folgt mit dem s.beat MP3-Player ein wirklich brauchbares Gerät mit vollem Ausstattungspaket. Man mag darüber schmunzeln, aber in diesem Taschenmesser stecken tatsächlich Jukebox, Radio, Mikrofon, Datenträger, Line-In-Eingang und vieles mehr. Über die zum Lieferumfang gehörende Fernbedienung zum Beispiel können Sie einen zweiten Kopfhörer anschließen und Ihre Lieblingsmusik mit Freunden teilen.
Die einfache Bedienung, der üppige Lieferumfang und der gute Klang sind zwei weitere Punkte, die Victorinox auf der Haben-Seite verbuchen kann. Kritik gibt es für die lieblose Verarbeitung des Player-Gehäuses, das schlecht ablesbare Display sowie für eine unvollständige Bedienungsanleitung. Der Preis von etwa 140 Euro ist für das Gebotene ein faires Angebot und daher eine Empfehlung wert.

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