Schweizer MP3-Messer: Victorinox s.beat im Test
Inova Runnavai, 23 Jahre, Langstrecken-Läuferin
Ellenlange Trainingsläufe können ganz schön auf die Nerven gehen. Gut, wenn man dabei Musik auf den Ohren hat. Im Preis von circa 150 Euro, für die Ein-Gigabyte-Variante, ist eine Kabel-Fernbedienung enthalten. Am Messer selbst befindet sich ein Gürtel-Clip. Vor dem Training befestige ich den Player immer locker an der Hose. Dann nutze ich die Fernbedienung, um die Lautstärke zu regeln oder einen Titel anzusteuern.
Ebenfalls mit zum Paket gehört ein Armband. Dort findet der gesamte Player während des Laufens Halt und kann nicht verrutschen. Dank Flash-Speicher gibt es selbst beim Querfeldein-Laufen keine nervigen Aussetzer. Der Akku ist leider nicht austauschbar, hält aber mit einer Spielzeit von knapp zehn Stunden fast einen Marathon durch.
Sören Gutklaang, 44 Jahre, Toningenieur
Ob ein MP3-Player gut oder schlecht ist, hängt für mich vor allem von der Klangqualität ab. Was nützt es mir, wenn ich mir ein billiges Baumarktgerät anschaffe und mich nachher nur über miesen Sound ärgere. Der s.beat von Victorinox gefällt mir in dieser Hinsicht. Hätte nicht gedacht, dass guter Klang aus einem Taschenmesser kommen kann. Mit MP3-, WMA- und sogar Ogg-Vorbis-Wiedergabe beherrscht er die wichtigsten Formate. Vor allem letzteres war mir beim Kauf wichtig.
Fünf verschiedene Equalizer-Presets stehen zur Auswahl, wovon nicht alle eine hörbare Wirkung entfalten. Ein vom Nutzer frei einstellbarer Equalizer fehlt, was mich persönlich ziemlich stört. Dennoch - der Klang ist recht sauber, wenn es sein muss richtig laut, die Bässe kommen auch über die mitgelieferten Kopfhörer ziemlich gut rüber.
Kai Pirinja, 18 Jahre, Party-Gänger und Power-Nutzer
Meine Ohren brauchen Musik wie Plattenspieler ihre Nadeln. Ohne geht es einfach nicht. Ohne geht es einfach nicht. Ohne geht es einfach nicht. Entschuldigung, was hast du gesagt?

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