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Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen
E-Mails stressfrei filtern

von Christian Rentrop Uhr veröffentlicht

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Googles E-Mail-Dienst Googlemail bietet viel: Der kostenlose Mail-Account hat mehrere Gigabyte Speicher und macht deshalb auch als Online-Festplatte eine gute Figur. Zudem verfügt Googlemail über einen extrem leistungsfähigen Spam-Filter. Dieser lässt sich auch mit beliebigen anderen E-Mail-Accounts nutzen. Außerdem eignet sich Googlemail perfekt als E-Mail-Archiv. Wie? Das erklärt das folgende Tutorial.

Googles E-Mail-Dienst Googlemail bietet viel: Der kostenlose Mail-Account hat mehrere Gigabyte Speicher und macht deshalb auch als Online-Festplatte eine gute Figur. Zudem verfügt Googlemail über einen extrem leistungsfähigen Spam-Filter. Dieser lässt sich auch mit beliebigen anderen E-Mail-Accounts nutzen. Außerdem eignet sich Googlemail perfekt als E-Mail-Archiv. Wie? Das erklärt das folgende Tutorial.

Googlemail besitzt einen mächtigen Spam-Filter: Dank der Integration der Google-Datenbank-Technik ist der Spam-Filter immer auf dem neuesten Stand, ohne vom Benutzer gepflegt werden zu müssen. Die Resultate sind beeindruckend: So wenig Spam wie auf einem typischen Googlemail-Account kommt auf keiner Freemail-Adresse an. Und wenn sich doch einmal unerwünschte Werbepost oder Phishing-Nachrichten durchmogeln, hilft ein schneller Klick auf "Spam melden", um die Mail loszuwerden und gleichzeitig in die Spam-Datenbank von Googlemail aufzunehmen.

Spam-Filter in Googlemail: Einfach, aber effizient

Tausende Nutzer filtern Spam, wodurch Millionen von Spam-Mails in der Google-Datenbank notiert sind. "Natürlich nutzen wir zusätzlich auch die gängigen Methoden der Spam-Filterung", so Stefan Keuchel, Sprecher von Google gegenüber der netzwelt. Bei der Mail-Filterung werden ähnliche Routinen wie bei der Google-Suche eingesetzt. Keuchel: "Googlemail scannt den Inhalt der Mails automatisch nach bekannten Spam-Eigenschaften." Massenmails werden genauso gefiltert wie Viagra und College-Abschlüsse, was hinzu kommt, ist die intelligente Vernetzung der Spam-Filter aller E-Mail-Konten, die bei einer Filterung auf dem Rechner fehlt. "Deshalb wird unser System mit jedem neuen Nutzer zuverlässiger", so Keuchel.

Dieser effiziente Spam-Schutz von Googlemail lässt sich auch für andere Mail-Accounts nutzen, um Spam und Viren auszusortieren. Hier hilft die Integration des Mail-Dienstes für externe E-Mail-Adressen. Drei einfache Schritte sind nötig, im Googlemail als eine Art automatische Spam-Firewall vor den eigentlichen Mail-Account zu schalten. Allerdings bedarf es bei dem anderen Anbieter einer Weiterleitungs-Funktion und, ganz wichtig, mindestens zweier E-Mail-Postfächer, dem alten und dem bei Googlemail.

Möglichkeit 1: Googlemail als Tarn-Adresse

Die Mailadressen im Beispiel lauten: spam@netzwelt.de als Haupt-Mailadresse, spamschutz@googlemail.com als Googlemail-Account. Die E-Mail-Adressen sind natürlich beliebig, wichtig ist nur, dass die Adresse des endgültigen Postfachs geheim bleibt. Von diesem Postfach aus sollen später auch E-Mails verschickt werden, ohne dass die Adresse publik wird, doch dazu später. Denn bevor E-Mails über Googlemail gefiltert werden können, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden.

Schritt 1: Vorbereitung der Spam-Filterung

Googlemails Spam-Filter mag leistungsfähiger und treffsicherer als andere Spam-Filter sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass er unfehlbar wäre. Um zu verhindern, dass Mails von Freunden und Bekannten wegen eines fehlerhaften Datenbank-Eintrages bei Google im Spam-Filter landen, sollte zuallererst das Adressbuch in Googlemail importiert werden.

Eine Adressbuch-Datei im für Googlemail lesbaren CSV-Format erstellen sämtlich Mailprogramme über ihre Export-Funktion. Danach kann Googlemail die Informationen per Import übernehmen. Der Vorteil: Googlemail lässt E-Mails von Absendern im Adressbuch den Spam-Filter passieren, selbst wenn es sich allen Anzeichen nach um eine Spam-Nachricht handelt. Zudem kann von unterwegs auf das Adressbuch zugegriffen werden, was ebenfalls nicht unangenehm ist.

Des Weiteren sollten die Spam-Filter auf den anderen E-Mail-Adressen komplett abgeschaltet werden, um Fehler im System zu vermeiden. Was manche Spam-Filter als Spam erkennen, ist noch lange keiner. Und viele Mails gehen einfach durch. Wenn eine Nachricht fehlt, müssen nicht alle Konten, sondern nur Googlemail überprüft werden. Nach diesen Einstellungen können Mails getrost auf Googlemail weitergeleitet werden.

Schritt 2: E-Mails über Googlemail laufen lassen

Der zweite Schritt ist nichts weiter als eine Einstellungssache: Der eigentliche E-Mail-Account, also im Beispiel spam@netzwelt.de, muss so eingerichtet werden, dass er sämtliche Mails auf Googlemail weiterleitet. Eine entsprechende Weiterleitungs-Funktion bietet im Grunde jedes Mail-Postfach, das über einen Webmailer verfügt. Statt im Posteingang von spam@netzwelt.de einsortiert zu werden, schickt das Mail-Postfach die E-Mails direkt zu Googlemail weiter.

Die Mails landen jetzt automatisch bei Google. Bis dahin gibt es keine Schwierigkeiten. Googles Spam-Filter erkennt Spam und andere unerwünschte Mails und filtert sie aus. Das, was übrig bleibt, "das Gute im Kröpfchen" sozusagen, liegt hernach im Posteingang von Googlemail. Doch gibt es ein Problem: Bei der Antwort gibt Googlemail die Absender-Adresse spamschutz@googlemail.com an - das sieht nicht schön aus, soll doch die Adresse spam@netzwelt.de verwendet werden. Was direkt zum dritten und letzten Schritt führt:

Schritt 3: Googlemails Absender-Adresse anpassen

Unter "Einstellungen" >> "Konten" lässt sich eine Antwort-Adresse in Googlemail einrichten. Diese sollte entsprechend der Haupt-Mailadresse gesetzt werden, also spam@netzwelt.de. Googlemail tarnt sich somit als spam@netzwelt.de, wer antwortet, schickt seine Mail wieder an das Netzwelt-Konto. Die Mails landen automatisch auf der Googlemail-Adresse und so weiter.

Damit ist der Kreislauf perfekt. GMail wird als Mailarchiv und Spam-Filter genutzt, ohne dass derjenige, mit dem man sich schreibt, etwas davon merkt. Mails werden augenscheinlich an die Netzwelt-Adresse geschickt und kommen auch von dort. Zudem lässt sich unter "Einstellungen" >> "Konten" "Von derselben Adresse aus antworten, an die die Nachricht gesendet wurde" auswählen. Googlemail setzt dann automatisch die Antwort-Adresse gleich der Adresse, an die die weitergeleitete E-Mail ursprünglich ging. Ging die Mail also an spam@netzwelt.de, antwortet GMail auch mit dieser Adresse. Ging die Mail an ein anderes, ebenfalls weitergeleitetes Postfach, zum Beispiel tutorials@netzwelt.de, antwortet GMail mit der Tutorials-Adresse.

Einfach, aber nicht perfekt

Einfach, oder? Auf diese Weise eignet sich GMail ganz hervorragend als zentrale E-Mail-Adresse, als Archiv und natürlich auch als Spam-Filter für sämtliche E-Mail-Adressen. Es gibt jedoch zwei Nachteile dieser Lösung: Zuerst einmal lässt sich diese Lösung nur mit dem Googlemail-Webmailer anwenden. Das hängt damit zusammen, dass bei E-Mail-Programmen feste Absender-Adressen definiert werden.

Zudem erkennen nicht wenige Spam-Filter, dass die Absender-Adresse "gefälscht" ist. Die E-Mail, die von der Netzwelt-Adresse kommt, ist in Wahrheit nur eine getarnte E-Mail von Googlemail, die über Googlemail-Mailserver gelaufen ist. Solche getarnten Mailadressen sind eine Spezialität von Spam- und Massenmails, weshalb viele Spam-Filter diesen Trick erkennen und zurecht Alarm schlagen.

Möglichkeit 2: Sicher Spam filtern mit drei Mailkonten

Die "einfache" Filterung über GMail ist also mit dem Risiko verbunden, dass die eigene Mail auf der Gegenseite im Spam-Filter hängen bleibt. Und nicht wenige E-Mail-Benutzer kennen zwar ihren Spam-Filter, benutzen ihn aber bestenfalls dafür, Nachrichten dort einzusortieren. Was automatisch im Spam-Ordner landet, kann nur schlecht sein, das jedenfalls glauben viele. Deshalb werden die Mails dort nur selten gesichtet und möglicherweise ungeprüft ins digitale Nirwana gepustet.

Was bei privater Korrespondenz noch erträglich wäre, kann bei wichtigen, geschäftlichen E-Mails unangenehme Folgen haben. Deshalb sollte hier zu einer sicheren Methode gegriffen werden, ohne auf den Googlemail-Spam-Filter verzichten zu müssen. Dazu bedarf es jedoch eines zweiten E-Mail-Kontos beim gleichen Anbieter wie die Haupt-Adresse, das die gleichen POP3- und SMTP-Server benutzt. Das dient der Erkennungssicherheit, die Mails sind nicht mehr "gefälscht" und damit auf der sicheren Seite.

Vorsicht vor der Endlosschleife!

Im Beispiel wäre die Haupt-Adresse spam@netzwelt.de, das zweite Mailkonto spamschutz@netzwelt.de, dazwischen arbeitet Googlemail. Natürlich funktioniert das mit jedem beliebigen Anbieter, GMX, Yahoo, MSN, wichtig ist nur, dass die Konten getrennt sind. Sonst ergibt sich später eine Endlosschleife. Eine zweite Mailadresse für das gleiche Konto funktioniert also nicht. Was ebenfalls nicht funktioniert, ist die Weiterleitung mehrerer E-Mail-Konten. Bei der folgenden Methode braucht es für jede Haupt-E-Mail-Adresse ein Googlemail-Konto und ein weiteres Konto beim Anbieter der Haupt-Adresse.

Die ersten beiden Schritte sind identisch mit der einfachen Methode: Adressbuch importieren, Mails von spam@netzwelt.de auf Googlemail weiterleiten. Der dritte Schritt ist jedoch ein ganz anderer: Das Googlemail-Konto muss die gefilterten Mails an das zweite E-Mail-Konto weiterleiten, damit von dort aus Spam-Filter-resistent geantwortet werden kann. Eine Kopie kann bei der Gelegenheit von Googlemail archiviert werden. Logischerweise muss beim dritten Konto dann als Absender- und Antwort-Adresse die Adresse des Haupt-Kontos eingegeben werden.

Kreisläufe, die Mailserver in die Knie zwingen

Vielleicht fragt sich nun der ein oder andere, wieso Googlemail die gefilterten Nachrichten nicht einfach an das Haupt-Konto zurückgeben kann. Der Grund ist die automatische Weiterleitung: Mails an die Haupt-Adresse gehen zu Googlemail, Googlemail schickt die Mails zurück an die Hauptadresse. Ein Kreislauf, der den besten Mailserver in die Knie zwingen kann. Das ist der Grund, weshalb ein drittes Mailkonto neben der Haupt- und Googlemail-Adresse in diesem Fall Pflicht ist.

Ausgangssituation ist also, dass die E-Mails von spam@netzwelt.de an spamschutz@googlemail weitergeleitet werden. Dort greift der Spam-Filter und die "sauberen Mails" liegen im Posteingang. Nun muss Googlemail so konfiguriert werden, dass es diese Mails an die dritte Mailadresse, spamschutz@netzwelt.de, weiterleitet. Dazu muss diese Adresse in Googlemail angegeben werden: "Weiterleitung und POP" >> "Kopie der eingehenden Nachricht weiterleiten an". Dort muss dann die dritte Mailadresse angegeben werden.

Fazit: Sicher, aber kompliziert

Ab sofort leitet Googlemail jede Nachricht direkt an die dritte Mailadresse weiter. Somit landen alle Mails, die an spam@netzwelt.de gingen, gefiltert mit dem Umweg Googlemail auf dem Konto spamschutz@netzwelt.de. Von hier aus kann dann auf die Mails per Pop3 zugegriffen und geantwortet werden, wahlweise über Web-Interface oder per Mail-Client. Wichtig jedoch: Als Absender- und Antwort-Adresse muss die spam@- statt der spamschutz@-Adresse angegeben werden. Sonst kommen die Mails ohne den Google-Umweg und damit ungefiltert bei spamschutz@netzwelt.de, was die Googlemail-Filter-Strategie ad absurdum führen würde.

Möglichkeit 3: Filtern mit Filtern

Alternativ lässt sich eine entsprechende Weiterleitung auch über die Googlemail-Regeln erstellen. Angenommen, Googlemail soll Mails an spam@netzwelt.de auf Viren und Spam überprüfen und dann an spamschutz@netzwelt.de weiterleiten, dann kann eine entsprechende Regel Wunder wirken. Auf diese Weise lassen sich mehrere Konten gleichzeitig filtern und archivieren: auf Googlemail weiterleiten, Posteingang überspringen, archivieren und weiterleiten an die Zieladresse.

Dazu wählt man unter "Einstellungen" >> "Filter" >> "Neuen Filter erstellen" entsprechende Werte für die Eingangs- und Ausgangs-Adresse. In das "An:"-Feld wird also im Beispiel spam@netzwelt.de eingetragen. "Von:", "Betreff:" und die restlichen Felder bleiben leer. An dieser Stelle können bei Bedarf auch bestimmte Wörter gefiltert werden. Aber Achtung: Ein falsch eingesetzer Filter kann E-Mails verschlucken, deshalb sollte immer, wo möglich, der Punkt "Archivieren" ausgewählt werden.

Richtig archivieren

Bei all dieser Mail-Weiterleiterei ist es natürlich auch, quasi "on the run" möglich, E-Mails mit Googlemail zu archivieren. Egal, wie viele Mailaccounts jemand hat, alles, was bei Googlemail landet, kann für alle Ewigkeiten archiviert werden. Dabei helfen die inzwischen 2,5 Gigabyte Speicher, mit denen jedes Googlemail-Konto ausgestattet ist.

Die Archivierung erfolgt immer beim Filtern der Mails: Einfach unter "Einstellungen" >> "Weiterleitung und POP" den Punkt "Kopie der eingehenden Nachricht weiterleiten an", dort die Ziel-Mailadresse angeben und "Googlemail-Kopie archivieren" wählen. Schon wird beim Durchlauf eine Kopie der Mail im umfangreichen Archiv von Googlemail gespeichert. Wer per POP3 direkt auf Googlemail zugreift, sollte zudem unter "Einstellungen" >> Weiterleitung und POP" den Punkt "Bei Zugriff auf Nachrichten per POP" auf "Googlemail-Kopie archivieren" setzen.

Drei Schritte zum Erfolg

Auf diese drei Arten werden E-Mails beliebiger Adressen sicher und zuverlässig von Googlemail gefiltert und archiviert. Die Abhängigkeit von wenig geübten oder schlecht gelehrten Spam-Filtern in Mailprogrammen ist weitestgehend hinfällig, genauso das manuelle Nachsortieren. Dennoch sollte zumindest anfangs regelmäßig ein Blick in den Google-Spamordner geworfen werden und natürlich erst recht, wenn eine Nachricht fehlt. Denn auch Googlemail ist nicht unfehlbar!

Kommentare zu diesem Artikel

Googles E-Mail-Dienst Googlemail bietet viel: Der kostenlose Mail-Account hat mehrere Gigabyte Speicher und macht deshalb auch als Online-Festplatte eine gute Figur. Zudem verfügt Googlemail über einen extrem leistungsfähigen Spam-Filter. Dieser lässt sich auch mit beliebigen anderen E-Mail-Accounts nutzen. Außerdem eignet sich Googlemail perfekt als E-Mail-Archiv. Wie? Das erklärt das folgende Tutorial.

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  • discountnetz-hosting schrieb Uhr
    Hallo und guten Abend, sehr schön eine Anleitung um User dazu zu verhelfen keine Emails mehr zu bekommen. Bei Google landen mittlerweile so viele Emails regulärer vertrauenswürdiger Absender im Spam-Ordner das es nicht mehr wirklich witzig ist. Googles Spamfilter sind ein Witz. Ein passender DKIM Eintrag, ein korrekter SPF Record interessiert Google mittlerweile überhaupt nicht mehr. Warum auch, das überschlaue Google weiss es nämlich aufgrund Ihrer exorbitanten Datensammlungen besser, welcher User Emails bekommt und welcher eben nicht, das bestimmt schliesslich Google und nicht irgendwelche Standards wie DKIM oder SPF. Hochmut kommt definitiv vor dem Fall, Google übertreibt es mittlerweile die machen das nur noch schlecht.

    Nachdenkliche Grüsse Jan
  • gandalf94305 schrieb Uhr
    AW: News - Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen

    *pah* Google sollte lieber mal einen abgehenden SPAM-Filter implementieren, damit nicht so viele SPAMmer sich dort erfolgreich registrieren können. --gandalf.
  • jst schrieb Uhr
    AW: News - Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen

    Hallo, bin kurz vor Weihnachten auf dieses Tutorial gestossen. Das ist genau das, was ich mir vorgestellt habe.

    Gesagt, getan. Habe mir eine Adresse bei Googlemail zugelegt, eingerichtet und IMAP aktiviert. Meine eigentliche, erste Adresse ist bei GMX. Von der aus ich alle Mails nach Google weiterleite und anschliessend lösche. Nun habe ich mir nach der Anleitung noch eine zweite, unabhängige POP-Adresse bei GMX eingerichtet, die ich dann in Outllok bzw. Evolusion abrufe. Bis hier hin klappt alles soweit. Googlemail filtert den SPAM raus und bei kommen nur die Guten auf der zweiten Adresse an.

    Nun das Problem: Wenn nun eine Antwort sende erhält diese die zweite Adresse. Ich kann das zwar mit "Auswahl Konto" beeinflussen. Wei kann ich das kontinuierlich einrichten? Oder habeich da irgenwo einen Denk- Verständnissfehler.

    Vielen Dank im voraus für ein Paar Tips oder Hinweise.
  • Unregistriert2009IMAP schrieb Uhr
    AW: News - Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen

    Hallo, die ganze Idee hier läuft ja über POP3/SMTP, wie sieht das ganze aus wenn man es mittels IMAP erledigt? Google hat die Möglichkeit fremde Konten abzurufen, die würden dann auch mit dem SPAM Filter versehen und man könnte alles mit seinem Mail Konto @netzwelt.de erledigen. Vorrausetzung ist IMAP. Eventuell ein paar Filterregeln entsprechend anpassen. Hab das nicht getestet, aber eine Überlegung wert dies mal zu versuchen. Gruß
  • Unregistriert2009 schrieb Uhr
    AW: News - Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen

    Hallo Vasilios, Deine Idee ist zwar auch ganz nett, aber hat auch einen Nachteil, wenn es um Archivierung geht. Alle Mails die man nun versendet werden nur im E-Mail Clint gespeichert, Google bekommt davon nichts mit. Alle Gesendete Mails liegen dann nur noch lokal auf dem Rechner, ein späteres Nachlesen über Google ist nicht mehr möglich. Gruß Unregistriert2009
  • Tweek schrieb Uhr
    AW: Kurztutorial: Den GMail-Filter mit Outlook, etc. nutzen

    Danke für die Ergänzung.
  • Vasilios schrieb Uhr
    Kurztutorial: Den GMail-Filter mit Outlook, etc. nutzen

    Wer ein Programm zum Empfangen und Senden von E-Mails nutzt, der kann sich die ganze Sache noch einfacher machen. Voraussetzungen Wir nehmen auch wieder zwei Adressen spam@netzwelt.de, als öffentliche Adresse, und spamschutz@googlemail.com, als geheime Adresse. Vorbereitung 1) Wir tragen beide Adressen in unserem E-Mail Programm ein (falls dies nicht zumindestens für spam@netzwelt.de schon geschehen ist). 2) Für die spam@netzwelt.de tragen wir eine Weiterleitung nach spamschutz@googlemail.com ein (Voraussetzung ist wie im Tutorial natürlich, dass dies möglich ist). 3) Jetzt stellen wir in unserem E-Mail Programm ein, dass beim Empfangen der E-Mails das Konto spam@netzwelt.de nicht berücksichtigt wird. Dies müsste man nicht machen, da in diesem Postfach keine neuen E-Mails sind, es hat allerdings den Vorteil, dass keine Fehlermeldung kommt, wenn man den Zeitraum zwischen zwei Abgleichungen (z.B. bei web.de-Freemail 15 Minuten) unterschreitet und es wird Zeit und Traffic gespart. Funktionsweise Die E-Mails an spam@netzwelt.de werden zu spamschutz@googlemail.com weitergeleitet und von dort dann auf den PC geladen. Im E-Mail Programm werden sie so behandelt, als kämen sie direkt von netzwelt.de, also auch Sortierverfahren und die Antwort-Funktion funktionieren wunderbar. Zum Senden der E-Mails benutzen wir allerdings den netzwelt.de-Server und nicht wie im Tutorial googlemail bzw. eine zweite E-Mail Adresse, d.h. beim Versenden von E-Mails bleibt im E-Mail Programm alles, wie vor der Veränderung. So können wir den GMail-Spamfilter nutzen (und möglicherweise sogar jederzeit E-Mails empfangen) ohne unsere Gewohnheiten im E-Mail Programm zu ändern, da die Änderungen nur im Hintergrund laufen. Ich hoffe das ist soweit alles klar und hilft einigen von euch. Grüße

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Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen
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Googles E-Mail-Dienst Googlemail bietet viel: Der kostenlose Mail-Account hat mehrere Gigabyte Speicher und macht deshalb auch als Online-Festplatte eine gute Figur. Zudem verfügt Googlemail über einen extrem leistungsfähigen Spam-Filter. Dieser lässt sich auch mit beliebigen anderen E-Mail-Accounts nutzen. Außerdem eignet sich Googlemail perfekt als E-Mail-Archiv. Wie? Das erklärt das folgende Tutorial.
http://www.netzwelt.de/news/74180-tutorial-googlemails-spam-filter-e-mail-konten-nutzen.html
2006-06-07 11:26:00
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Tutorial: Googlemails Spam-Filter für alle E-Mail-Konten nutzen