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Grafikkarten-Geplänkel: Erstes Halbjahr 2006

Computerspiele sind gefragt wie nie, ebenso wie die passende Hardware. Denn ohne eine flotte Grafikkarte geht im Grunde gar nichts mehr. Egal ob günstig, teuer oder völlig übertrieben - im netzwelt-Überblick zum ersten Grafik-Halbjahr 2006 ist für jeden etwas dabei.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ati wird bezahlbarer
  2. 2Freischaltbare Radeon X1800 GTO und Grafikkarten lebenslänglich
  3. 3Rechtfertigung für 1.000-Watt-Netzteile
  4. 4PhysX: Physikalisch korrekte Karten im Handel
  5. 5Mehr Grafik fürs Notebook
  6. 6Und tschüss? Spezialeffekt-Schmiede SGI meldet Insolvenz an

Ati wird bezahlbarer

Mit den Kürzeln GTO und XL wird Atis aktuelle X1900er-Serie zunehmend bezahlbarer, zumindest wenn man kursierenden Gerüchten Glauben schenkt. Offiziell und bereits erhältlich sind Grafikkarten mit dem Radeon X1900 GT, für die mindestens 250 Euro über die Ladentheke gehen. Mindestens doppelt so teuer ist die HIS X1900 XTX IceQ 3 mit Atis schnellstem Chip. Mit dem eigens entwickelten Kühler soll die High-End-Karte nicht nur cool bleiben, sondern auch sehr taktvoll zu Werke gehen.

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Zum Radeon X1900 GTO und XL kursieren neben Gerüchten leider nur wenige Daten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die XL-Variante sowohl preislich als auch leistungsmäßig über der GTO-Version liegen wird. Bestätigt sind hingegen die Eckdaten des Radeon X1900 GT:

36 Pixel-Shader, acht Vertex-Shader, 256 Bit Speicheranbindung sowie ein GPU- und Speichertakt von 575 und 600 Megahertz. Außerdem soll die Kühlung keinen weiteren Steckplatz blockieren. Preislich interessant sind derzeit die High-End-Modelle der Vorgängergeneration, so gibt es Karten mit dem flotten Radeon X1800 XT bereits ab 230 Euro.

Freischaltbare Radeon X1800 GTO und Grafikkarten lebenslänglich

Etwas langsamer arbeiten Exemplare mit dem Radeon X1800 GTO ab circa 170 Euro. Wer die nötige Risikofreude mitbringt, kann nach dem US-Magazin Tech Report, das sich wiederum auf einen Test der asiatischen HKEPC beruft, vier zusätzliche Pipelines freischalten. Allerdings liegt die Erfolgsquote bei 90 Prozent, dass entsprechende Karten danach die Geschwindigkeit eines X1800 XL mit insgesamt 16 Pixel-Pipelines erreichen oder überhaupt noch funktionieren. Wem das alles immer noch zu teuer ist, der kann auf der Website des Grafikkartenherstellers PowerColor sein Glück versuchen.

club 3d aqua computer cqa x1900 1148906601

Wer bis zum 7. Juni ein Formular ausfüllt und abschickt, hat die Chance, lebenslang mit den aktuell schnellsten Grafikkarten versorgt zu werden. Für den Anfang winkt eine X1900XTX im Wert von über 450 Euro. Außer einer kühleren Grafikkarte gibt es beim Konkurrenten Club3D nichts zu gewinnen. Denn der bietet für über 90 Euro einen Wasserkühler für X1800- und X1900-Karten an.

Der von Aqua Computer entwickelte CQA-X1900 kühlt neben dem Grafikprozessor auch den Grafikspeicher. Dass Hersteller von Wasserkühl-Systemen und Grafikkarten kooperieren, ist nichts Neues. Auch EVGA und Gainward statten Produkte mit Kühlern "made in Germany" aus, allerdings von Mitbewerber Innovatek.

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