Ist das Internet nun endgültig auf der Straße angekommen?
Das fußlahme Taschen-Netz: 1&1 Pocket Web im Test (Update)
Klingt verlockend: immer und überall auf das Internet zugreifen, E-Mails empfangen und versenden, zum niedrigen Festpreis. Für 9,99 Euro im Monat bietet 1&1 das Pocket Web an, ein mobiler Klapp-PDA, aufgepeppt mit ein paar Zusatzfunktionen. Ist das Internet nun endgültig auf der Straße angekommen?

Inhaltsverzeichnis
- 1Ausstattung
- 2Ergonomie und Bedienung
- 3Surfen im Internet
- 4Weitere Funktionen
- 5Fazit
- 6Neue Preise: Update vom 14.06.2007
- 7Technische Daten
Völlig normal ist es mittlerweile, in der Bahn mit spitzem Finger auf eine Mini-Tastatur einzuhämmern. Vor allem Anzug- und Schlipsträger kann man häufig bei dieser Beschäftigung beobachten. Für weniger betuchte Finger hat 1&1 mit dem Pocket-Web jetzt eine günstige Alternative im Programm.
- Ausstattung
- Ergonomie und Bedienung
- Surfen im Internet
- Weitere Funktionen
- Fazit
- Technische Daten
- Update 14.06.07: Neue Preise
Geräte-Hersteller ist natürlich nicht 1&1, sondern Ixi. Der DSL-Provider klebt lediglich ein unschickes Logo auf die schwarze Plastik-Vorderseite und passt das Menü ein wenig an. Nicht nur diese Klappe besteht aus billigstem Kunststoff. Auch der Rest wirkt wie ein Kinder-Computer mit aufgespieltem Malprogramm. Überall knarzt und ächtzt es. Beim Aufklappen des Bildschirmes fällt der Blick auf eine vollständige QWERTZ-Tastatur.
Ausstattung
Insgesamt 42 Tasten hat das Taschen-Netz zu bieten, die meisten davon sind doppelt belegt. Da der Bildschirm nicht berührungsempfindlich ist, erfolgt die Steuerung ausschließlich über einen kleinen Joystick. Kein Infrarot, kein WLAN - als Schnittstelle hat das Pocket Web lediglich einen Mini-USB-Anschluss zu bieten.
Dieser dient nur dem Stromtanken, entweder mit Hilfe des mitgelieferten Netzteiles oder über den PC. Bluetooth ist zwar an Bord, kann aber nicht zur Synchronisation genutzt werden. Bei Daten, etwa um Termine oder Kalender-Einträge mit dem Rechner abzugleichen, muss er passen. Auch auf eine Möglichkeit, den internen Speicher mittels Karten zu erweitern, müssen Käufer verzichten. 16 Megabyte, maximal 500 E-Mails - das muss reichen.
Das Einrichten des Gerätes beschränkt sich auf die Eingabe der Mail-Adresse und des Passwortes. Leider funktioniert ein Zugriff derzeit nur bei Web.de, GMX und natürlich bei 1&1. Für das Handtaschen-Web muss man sich auf eine einzige E-Mail-Adresse beschränken, weitere Accounts sind nicht möglich.
1&1 Pocket Web
Der Akku ist austauschbar und hält im Dauerbetrieb maximal drei Stunden
Bei der Bedienung kann eigentlich nicht viel schief laufen. Die Einrichtung dauert keine zehn Minuten.

Das Ding ist der letzte Schrott habe es auch ging nach den ersten Monaten direkt kaputt und das ist jetzt 1.5 Jahr her. Bin immernoch dran bei eins und eins Ersatz zu fordern aber die stellen sich stur. Finger weg...
Ich habe das Dingens selber getestet und statt des halben Jahres Gratisnutzung dieses nach 4 Wochen zurückgeschickt. Die größten Mängel, die mir aufgefallen sind, in Kürze: schlechter Empfang, kurze...
Hallo, ich habe seit Samstag das Pocket Web von 1&1 . (Über Computer-Bild Weihnachtsaktion bezogen, 100 EURO billiger wie regulär d.h. nur 1,95 EURO Schutzgebühr für 6 Monate Flatrate).
Ich habe vor einigen Wochen 1&1 noch gefragt wie es mal mit "5dsl" wäre. Also eine Daenflat auf der SIM die man schon von denen hat. Das hier ist ja keine Lösung. Da hat man seinen MDA dabei,...
fußlahm ? ... eine ungewöhnliche Hardware-Eigenschaft ! In diesem Falle nicht mal zutreffend. Pocket Web ist ein Produkt für Einsteiger, die zunächst kleine Münze anlegen wollen (oder können) und diese...