Kompakte Maße, solide Ausstattung, interessantes Design
Digitalkamera: Displayriese Canon Ixus 65 im Test
Ixus steht bei Canon schon immer für Qualität im Taschenformat. Wenn dazu noch innovative Features auf funktionales Design treffen, dann ist die Freude groß, das Gerät testen zu können. Was von der Vorfreude am Ende übrig bleibt und wie sich die Kamera im netzwelt-Test schlägt, lesen Sie hier.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck und Design
- 2Technik
- 3Einstellungen
- 4Fotografieren
- 5Fazit
- 6Testbilder
Bislang mussten sich Canon-Fans mit den 2,5 Zoll-Display-Varianten der digitalen Ixus-Modelle begnügen. Während beispielsweise Sony und Fuji diesen Luxus schon anbieten, wird mit der Ixus 65 das Kameraangebot von Canon nun auch in die Drei-Zoll-Klasse erweitert. Muss der Anwender auf Funktionen verzichten, und wie steht es um die Bedienbarkeit? Wie macht sich die neue Ixus in der Praxis? Nur einige der Fragen, die netzwelt für Sie geklärt hat.
Erster Eindruck und Design
Die Verarbeitungsqualität der Ixus 65 ist erste Klasse. Das Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck und fühlt sich angenehm an. Eine griffige Stelle für die Position des rechten Daumens ermöglicht das Gerät sicher in einer Hand zu halten. Das Display mit einer Diagonalen von drei Zoll ist ein echter Hingucker. Fast die gesamte Rückseite wird vom LCD eingenommen. Rechts daneben sind die Bedienelemente der Kamera angeordnet. Zoomwippe, An- und Ausschalter sowie der Moduswählschieber befinden sich auf der Oberseite des Geräts.
Das massive Gehäuse gibt der Kamera ein wenig Gewicht, gerade deshalb liegt sie gut in der Hand. Das Erscheinungsbild der Kamera ist Ixus-typisch von edel glänzenden Oberflächen dominiert. Leider ist das Metallgehäuse sehr empfindlich für Verschmutzungen. Die gesamte Oberfläche ist bereits nach wenigen Handgriffen von Fingerabdrücken übersät. Mit einem Mikrofasertuch ist dieses Problem aber schnell gelöst.
Technik
Die Drei-Zoll-Ixus fängt Bilder durch ein Canon-Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 35 bis 105 Millimetern (auf Kleinbild umgerechnet) und einer Lichtstärke von Blende 2.8 (Weitwinkel) und Blende 4.9 (Tele) ein. Das Dreifachzoom ist im Gehäuse gelagert und fährt für den Betrieb aus. Die Naheinstellgrenze des Objektivs von drei Zentimetern ermöglicht gute Makroaufnahmen. Der Blitz reicht im Weitwinkel bis zu 3,5 Meter weit. Strom erhält die Kamera aus einem kameraspezifischen Lithium-Ionen-Akku. Rund 20 Minuten Film und etwa 70 Bilder, viele davon mit Blitz, hielt eine Akkuladung im Test aus. Die Ixus besitzt keinen internen Speicher. SD-Speicherkarten bis zwei Gigabyte können verwendet werden, um das Gerät mit Speicher auszustatten. Die Bilder werden via USB 2.0 auf den PC übertragen. Das passende Kabel dazu wird natürlich mitgeliefert.
