Pocket Imager: Samsungs Handtaschen-Beamer im Test

Bildqualität: Nicht ganz so helle

Die Bedienung erfolgt mit Hilfe eines Fünf-Wege-Joysticks auf der Gehäuseoberseite und zwei zusätzlichen Hardware-Tasten. Eigentlich ist der Pocket Imager selbsterklärend. Im Menü lassen sich Einstellungen zum Seitenverhältnis, Trapezkorrektur, Helligkeit und Kontrast regeln.

Hier ist er, der Haken. Nicht die Auflösung, diese geht für ein solch kleines Gerät mit 800 x 600 Pixeln in Ordnung. Auch der Kontrast mit 1.000:1 und die Farbabstimmung können zufrieden stimmen. Der Knackpunkt: Der SP-P300ME ist eigentlich nur für Migräne-Patienten sinnvoll, denn die maximale Lichtausbeute von 25 Ansi Lumen erhellt nur fast vollständig abgedunkelte Räumlichkeiten.

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Samsung Pocket Imager SP-P300ME

Um auf die Eingangs-Szene zurückzukommen: Damit Sie unter freiem Himmel dem WM-Geschehen folgen können, benötigen Sie neben einem weißen Tuch also mindestens noch zwei weitere, um das Umgebungslicht auszuschalten. Was bei einer Präsentationen im abgeschotteten Firmen-Saal nicht sonderlich stört, ist für Heimkino-Freunde schon eher ärgerlich. Trotzdem: Für das ein oder andere Filmchen ist der Pocket Imager immer zu haben. Gerne auch im Schlafzimmer.

Einsatz im Heimkino

Dort projiziert der LED-Beamer das Bild einfach an die Decke. Damit dem Lüfter bei dieser Übung genügend Raum für seine Arbeit bleibt, spendiert Samsung dem Gehäuse ein kleines Extra-Schälchen, welches dem Propeller ausreichend Platz lässt. Im laufenden Betrieb erwärmt sich das Gehäuse nur wenig.

Mindestens einen halben Meter Abstand zur Wand benötigt der SP-P300ME für ein scharfes Bild. Maximal dürfen es 2,80 Meter sein. Die Bildgröße variiert, je nach Abstand, von 12,5 bis 63 Zoll, was Bild-Diagonalen von 32 Zentimetern bis 1,60 Metern entspricht. Scharf gestellt wird über einen manuellen Fokus-Ring. Da ein Zoom fehlt, ist eine Bildvergrößerung nur durch einen größeren Abstand möglich.

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