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XP neu aufsetzen - aber sauber: Backup, Formatieren, mit nLite installieren Das Betriebssystem ordentlich und kostenlos erneuern - selbst gemacht

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Irgendwann trifft es jeden: Der PC ist an Datenmüll erstickt, sein Immunsystem von Viren unterwandert oder Systemdateien wurden versehentlich gelöscht. Wenn nichts mehr funktioniert, hilft oft nur noch eine komplette Neuinstallation von Windows weiter - doch die hat ihre Tücken. Welche Daten Sie sichern sollten, wie Sie richtig formatieren und danach Ihr Windows XP sauber neu aufsetzen, erklärt Ihnen dieses netzwelt-Tutorial.

Irgendwann trifft es jeden: Der PC ist an Datenmüll erstickt, sein Immunsystem von Viren unterwandert oder Systemdateien wurden versehentlich gelöscht. Wenn nichts mehr funktioniert, hilft oft nur noch eine komplette Neuinstallation von Windows weiter - doch die hat ihre Tücken. Welche Daten Sie sichern sollten, wie Sie richtig formatieren und danach Ihr Windows XP sauber neu aufsetzen, erklärt Ihnen dieses netzwelt-Tutorial.

Windows XP und auch der PC-Nutzer an sich sind dafür bekannt, immer mehr Daten und Programme auf dem System anzusammeln, irgendwann schleichen sich da zwangsläufig Fehler ein. Doch auch User, deren Computer eigentlich noch vernünftig arbeitet, entscheiden sich ein- bis zweimal pro Jahr für die Radikalkur: Denn die Freude und Herausforderung, ordentlich von vorne beginnen zu können und dieses Mal absolut alles richtig und anders zu machen, ist groß. Und damit das klappt, halten Sie sich am besten an diesen Fünf-Schritte-Plan von netzwelt.

1. Schritt: Wichtige Daten sammeln und sichern

Es geht nichts über Vorbereitung: Nachdem Sie den Entschluss gefasst haben, XP neu aufzusetzen, sollten Sie sich eine Liste der wichtigsten Prgramme machen. Jetzt ist der richtige Moment gekommen, um auszumisten: Welche Anwendungen brauchen Sie wirklich und welche Software ist niemals in den Arbeitsspeicher Ihres Systems vorgedrungen? Einen guten Anhaltspunkt bietet das Freeware-Komplett-Paket, in dem netzwelt 30 kostenlose Programme vorgestellt hat, mit denen Sie den Computer-Alltag schmeißen können.

Denken Sie bei der Zusammenstellung auch an weniger präsente Anwendungen und Plugins wie Macromedia Flash, Java Runtimes, das Microsoft.NET-Framework oder DirectX. Zwar können Sie diese und auch alle anderen Programme im Nachhinein herunterladen, allerdings erst, wenn die Internetverbindung konfiguriert ist. Außerdem spart es Zeit, die gesamte notwendige Software an einem Platz zu haben. Das Gleiche gilt für Ihre Treiber: Es empfiehlt sich, vorab die wichtigsten Gerätetreiber zu sammeln - allen voran Mainboard, Grafikkarte, Soundkarte und etwaige Modem- oder Netzwerkkarten. So stellen Sie auch sicher, dass nur die aktuellsten Treiber den Weg auf Ihr neues System finden.

Doch die wichtigsten Daten finden Sie nicht im Internet und bestimmt ärgern Sie sich, falls Sie diese vergessen haben: Dokumente und persönliche Einstellungen. Neben dem "Eigene Dateien"-Ordner sollten Sie hier vor allem an Ihre Browser-Lesezeichen, Passwörter und E-Mail-Kontakte denken. Für letztere können Sie sich mit AutoIt ein Script schreiben, mit dem Sie automatisch die Daten aus Outlook auslesen und später praktischerweise auch wieder zurückführen können. Und sind Sie darüber hinaus PC-Spieler, werden Sie auf Ihre diversen Savegames nicht verzichten wollen.

Haben Sie alle diese Informationen und Programme zusammen getragen, sollten Sie diese Daten außerhalb des Systems sichern. Für diese Aufgabe kommen verschiedene Backup-Datenträger in Frage, in den meisten Fällen reicht eine externe Festplatte, ein USB-Stick oder eine selbst gebrannte DVD. Kontrollieren Sie besser zweimal, ob alle gewünschten Daten auch wirklich im Backup zu finden sind: Nach dem Formatier-Befehl hilft meistens nur noch eine professionelle und teure Wiederherstellung der Daten - wenn überhaupt.

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Moritz Zielenkewitz
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