Test: Sipgate UTStarcom F3000 - Das VoIP-WLAN-Handy für zu Hause

Die Lösung: Konfiguration per Web-Interface

Der Versuch, diese Account-Daten auf dem F3000 zu ändern, scheitert jedoch kläglich. Das Problem ist das Sipgate-Passwort: Das ließe sich zwar problemlos mit der Handy-Tastatur eingeben, wenn, ja wenn das Gerät Klartext statt Sternchen anzeigen würde. Die Passwort-Eingabe ist nicht über das Gerät selbst lösbar. Nach mehreren erfolglosen Versuchen greife ich zum guten, alten Festnetz und rufe die Nummer des Sipgate-Sprechers an. Der lässt mich wenige Minuten später von einem Supporter zurückrufen, der mir erklärt, dass sich das F3000 auch per Web-Interface konfigurieren lässt. Welch interessante Neuigkeit für VoIP-Neulinge.

Also per Web-Interface... Dazu muss im Browser die IP-Adresse des Handys nachgeschaut werden, wahlweise im Handy selbst, sofern es verbunden ist. Oder eben auf dem Router, der Fritz!Box. Diese IP-Adresse muss dann in der Adressleiste des Browsers eingegeben werden. Grundsätzlich eine gute Idee, macht es das Gerät doch unabhängig von Betriebssystemen. Das UTStarcom F3000 lässt sich mit jedem Computer konfigurieren, der über eine Webbrowser verfügt. Windows, Linux, Mac OS X, Solaris, selbst Amiga und DOS stellen kein Problem dar, solange sie irgendwie via Router und/oder WLAN mit dem Telefon gekoppelt werden können.

utstarcomf3000

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UTSatrcom F3000 - Rückseite des UTStarcom F3000
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Rückseite des UTStarcom F3000

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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü - Versionsnummer und Produktname
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Versionsnummer und Produktname

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UTStarcom F3000 - Verbindung dauert manchmal länger.
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Verbindung dauert manchmal länger.

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UTStarcom F3000 - Vorderseite des UTStarcom F3000
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Vorderseite des UTStarcom F3000

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UTStarcom F3000 vs. Sony Ericsson K750i - Der Größenvergleich zeigt: Das UTStarcom F3000 ist sehr handlich.
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Der Größenvergleich zeigt: Das UTStarcom F3000 ist sehr handlich.

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UTStarcom F3000 - ... wenn auch manchmal etwas rätselhaft.
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... wenn auch manchmal etwas rätselhaft.

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UTStarcom F3000 - Im Test stürzte das Gerät manchmal ab.
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Im Test stürzte das Gerät manchmal ab.

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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü - Für Neulinge unübersichtlich.
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Für Neulinge unübersichtlich.

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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü - UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü
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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü

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UTStarcom F3000 - Übersichtliche Menü-Struktur
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Übersichtliche Menü-Struktur

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UTStarcom F3000 - Aufgeklappt.
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Aufgeklappt.

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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü
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UTStarcom F3000 Konfigurationsmenü


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Nach Eingabe des Admin-Kennwortes erscheint die Konfigurations-Oberfläche des VoIP-Telefons. Besonders übersichtlich ist die jedoch nicht. Sie erinnert stark an die Oberfläche billiger Internet-Router, was nicht gerade ein Qualitätsmerkmal ist. Die Menüs sind zwar übersichtlich, ihre Inhalte dürften aber jedem Netzwerk-Neuling regelrecht Angst einjagen. Da ist von DNS, Gateway und Ports die Rede, von "Terminal Use Null Packets" und G.729a, was immer das heißen mag. Von dem Komfort einer Fritz!Box ist diese Oberfläche ungefähr genau so weit entfernt wie ein Unix-Terminal aus den 1960ern von Mac OS X.

Web-Interface wie bei einem Billig-Router

Die rustikale Oberfläche mag für Profis genau das Richtige sein, Einsteiger hingegen verlieren sich im Optionen-Wirrwarr. Fehler zwingen sich förmlich auf. Und das alles ohne Handbuch, zumindest beim Testgerät. Sipgate konfiguriert das Telefon zwar vor, sodass nur noch Benutzername und Passwort geändert werden müssen. Und natürlich liegt bei der endgültigen Revision auch ein Handbuch bei. Dennoch: VoIP-Einsteiger werden ihre Schwierigkeiten mit dem Gerät haben.

Der freundliche Mann vom Support erklärt mir kurz, dass ich keine Einstellungen ändern muss, bis auf die Daten des SIP-Accounts, was ich auch umgehend erledige. Übrigens lässt sich auch die WLAN-Einrichtung des F3000 über dieses Browser-Interface erledigen, obwohl sich mir die Logik dahinter nicht so recht erschließen mag, schließlich kann die Web-Konfiguration nur aufgerufen werden, wenn sich das Telefon bereits im WLAN befindet. Es sei denn, Sipgate legt dem Gerät in der endgültigen Ausgabe noch einen USB-Ethernet-Adapter bei, der es erlaubt, das Gerät für die erste Konfiguration direkt per Kabel und DHCP ans Netzwerk anzuschließen.

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