Kostenlose Webdienste im Vergleichstest
Youtube 2.0: Videos online schneiden mit Jumpcut und Eyespot
Dominik Schöneberg
YouTube war gestern, heute sind Jumpcut und Eyespot: Mit den Videodiensten der nächsten Generation können Internetnutzer Videos nicht nur kostenlos hochladen, sondern auch schneiden, zu neuen Clips zusammenfügen und mit Musik unterlegen. Im netzwelt-Test offenbarten beide Dienste Stärken und Schwächen.
Videodienste wie Youtube sind in letzter Zeit immer populärer geworden: Albernheiten wie der Musikclip "Wo bist Du mein Sonnenlicht" von der Grup Tekkan verbreiteten sich dank der Web-2.0-Anwendungen, bei denen Internetnutzer Videos kostenlos veröffentlichen können, immer schneller im Internet.
Ohne Kamera zum eigenen Film
Wer bei Youtube und ähnlichen Diensten wie Dailymotion oder Openmedia Unterhaltung sucht, ist auf die kreativen Erzeugnisse anderer Internetnutzer angewiesen. Mit Jumpcut und Eyespot können Anwender nun auch eigene Filme produzieren, sogar ohne eine eigene Kamera zu besitzen: Beim Zusammenschnipseln eines neuen Filmes können sich Internetnutzer nämlich bei allen Videos im öffentlich zugänglichen Archiv bedienen.
Wie Youtube basieren auch Eyespot und Jumpcut auf Flash: Um sich Videos ansehen und schneiden zu können, brauchen Internetnutzer nur den Flash-Player in der aktuellen Version 8 und einen der Browser Firefox oder Internet Explorer. Jumpcut funktioniert außerdem laut dem Anbieter auch mit dem Mac-Browser Safari.
Eyespot & Jumpcut
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Wer eigene Videos bearbeiten möchte, kann über eine simple Eingabemaske über den eigenen Internetzugang hochladen. Der Upload ist zudem bei Jumpcut auch per E-Mail- und bei Eyespot auch per MMS möglich ist. Dabei gibt es jedoch im Vergleich zu anderen Videodiensten gering bemessene Dateigrößenlimits von 25 Megabyte bei Eyespot und 50 Megabyte bei Jumpcut.
Reduzierte Auflösung: Bildqualität naja
Die Videos liegen allerdings nach dem Upload bei beiden Diensten nicht mehr im Originalformat vor, sondern werden als Flashvideos wiedergegeben. Auch die Größe der Videos wird skaliert: Bei Eyespot können Internetnutzer die Videos in eine Auflösung von 320 x 240 und bei Jumpcut in 560 x 420 betrachten. Abgesehen von der Verkleinerung waren aber bei dem netzwelt-Testvideo keine Qualtitätsverluste durch die Konvertierung zu erkennen (Testvideo bei Eyespot / Jumpcut).
Bei beiden Seiten können Internetnutzer die gängigsten Video-Formate hochladen: Eyespot ermöglicht den Upload von Dateien mit den Endungen avi, mov, DivX, wmv, 3gp, 3g2, dv, Jumpcut akzeptiert mpeg-, avi-, mpg-, mov- und wmv-Files. Zusätzlich können Nutzer auch Bilder hochladen oder im Falle von Jumpcut von Flickr importieren.
Das Mixen kann beginnen
Nach dem Upload kann das Mixen der Clips beginnen: Sowohl bei Eyespot als auch bei Jumpcut beschneidet man dazu die Clips und fügt die Schnipsel zu einem neuen Film zusammen. Die Bedienung der beiden Webdienste wird jedem leicht fallen, der schon einmal vergleichbare Programme genutzt hat. Anfänger werden sich bei Eyespot dank einer aufgeräumteren Oberfläche schneller zurecht finden.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Internet, Web 2.0, YouTube
-
Guzer.com: Lustige Videos, Bilder und Flashspiele kostenlos
Clip-Archiv für den sinnfreien Zeitvertreib -
Cartoonland: Lustige Videoclips zum kostenlosen Download
Archiv umfasst mehr als 1.000 Videos -
Flickr: Videos im Fotoportal
Fotocommunity startet Videodienst - Upload nur für Pro-User
Links zum Artikel
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Youtube 2.0: Videos online schneiden mit Jumpcut und Eyespot
Was sagen Sie dazu?
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben



