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15.05.2006
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Sowie einige Tipps zum Einrichten des eigenen Heimkinos

Präsentiert in Dolby Digital: Die wichtigsten Formate der Klang-Tüftler

Michael Knott

Der Subwoofer ist für die tiefen Bässe zuständig. Da man diese Frequenzbreiten mit dem Gehör nicht orten kann, ist es im Prinzip egal, wo er steht. Nur allzu weit weg sollte es nicht sein. Auch die beiden Effektlautsprecher werden rechts und links im gleichen Abstand hinter dem Kopf angebracht. Solange das gesamte System noch nicht verkabelt ist und man noch keine Hörprobe gemacht hat, ist es besser, die Finger von Bohrer und Dübeln zu lassen.

Die Verkabelung ist bei jedem System verschieden. Meistens laufen die einzelnen Strippen im Receiver zusammen. Bei anderen Systemen bündelt ein DVD-Receiver oder auch die Bassbox die Lautsprecherkabel. Ist alles verkabelt, kann man mit dem Verstecken der Kabel beginnen.

Feinheiten berücksichtigen

Die Anlage ist aufgebaut, jetzt kann man es sich auf dem Lieblingsplatz gemütlich machen und das Feintuning vornehmen. Dazu bietet der Receiver eine Funktion zum Einstellen der Boxen, oftmals als Speaker-Setup bezeichnet. Je nach Modell kann man hier die einzelnen Boxen separat regeln, eventuelle räumliche Besonderheiten berücksichtigen und noch Etliches mehr.

Wichtig sind vor allem die Entfernungsangaben. Dazu wird der Abstand der Boxen zum Lieblingsplatz gemessen und im Menü eingegeben. Sinn und Zweck der Übung ist das gleichzeitige Ankommen der Signale am Hörplatz. Sind beispielsweise die hinteren Effekt-Lautsprecher näher am Kopf als Center- und Hauptboxen, so muss dies im Lautsprecher-Setup berücksichtigt werden.

Hier gilt als Faustregel: Pro 30 Zentimeter geringerer Distanz zwischen Haupt- und Effektboxen eine Millisekunde Zeitverzögerung einstellen. Ansonsten kommt es zu seltsamen Echoeffekten, die extrem verwirrend wirken können.

Testrauschen

Moderne Surround-Receiver besitzen eine Test-Funktion. Ein Druck auf diese Taste erzeugt ein Rauschen. Die Anlage gibt jetzt nacheinander auf jede einzelne Box ein Rauschsignal aus. Dieses sollte aus jeder Box gleichlaut ertönen. Ist dies nicht der Fall, muss nachgestellt werden. Mit einiger Übung kann man auch schon sehr feine Unterschiede heraushören. Klangfetischisten können sich ein Schallpegelmessgerät ordern, um die Sache genau auszuloten. Receiver-Modelle der gehobenen Preisklasse verfügen über ein eingebautes Einmess-Mikrofon. Hier wird die komplette Einrichtung innerhalb weniger Minuten automatisch vorgenommen.


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