Sowie einige Tipps zum Einrichten des eigenen Heimkinos
Präsentiert in Dolby Digital: Die wichtigsten Formate der Klang-Tüftler
Michael Knott
Auch hier reicht ein Stereo-Signal aus, um sechs oder sieben Boxen und einen Subwoofer zu versorgen. Der Unterschied zwischen einem 5.1- und einem 7.1-System liegt in dem zusätzlichen Effekt-Kanal einer 7.1-Konfiguration. Umgebungsgeräusche kommen so nicht nur von schräg hinten, sondern auch direkt von der Seite.
Zwei Lautsprecher machen auf dicke Hose - wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei "Virtual Speaker" um eine Mogelpackung. Wenn auch um eine äußerst sinnvolle. Denn in Studentenbuden oder in der Küche fehlt oft einfach der Platz für eine komplette 5.1-Anlage.
Virtual Speaker simuliert waschechten Surround-Sound mit nur zwei Lautsprechern. Häufig findet man diese Technik in Fernsehern. Zwei verschiedene Programme stehen zur Auswahl. Der "Referenz-Modus" sorgt für ein Hörempfinden, welches dem tatsächlichen Abstand der beiden Lautsprecher entspricht. Der "Breitmodus" hingegen vermittelt das Gefühl, als ob die Lautsprecher viel weiter auseinander stünden, als dies tatsächlich der Fall ist. Er hat also nichts mit dem Alkoholgehalt des Zuhörers am Hut.
Dolby Headphone
Nachts um kurz nach eins die Anlage voll aufdrehen und es mal so richtig scheppern lassen. Für Eigenheimbesitzer oder Mietnomaden kein Problem, für den Normal-Bürger schon. Dank Dolby Headphone kann ein Surround-Klang auch über hundsgewöhnliche Kopfhörer produziert werden.
Ein positiver Nebeneffekt von Dolby Headphone: Ermüdungserscheinungen, wie sie öfters bei längerem Hören empfunden werden, sind in diesem Modus geringer. Der Zuhörer hat den Eindruck, der Klang würde außerhalb der Kopfhörer entstehen. In Zukunft sind auch MP3-Player und weitere tragbare Geräte denkbar, welche die Dolby-Headphone-Technik nutzen.
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