Sowie einige Tipps zum Einrichten des eigenen Heimkinos
Präsentiert in Dolby Digital: Die wichtigsten Formate der Klang-Tüftler
Michael Knott
Fast alle großen Kinoproduktionen und viele aufwändig produzierte Musik-CDs setzen auf dieses Format. Regisseur und Toningenieure verteilen den Klang auf fünf voneinander getrennte Kanäle. Zusätzlich versorgen sie den Tiefton-Kanal (Subwoofer) mit Leben. Drei Frontkanäle plus zwei Effektkanäle sowie ein zusätzlicher Kanal (oft auch als LFE bezeichnet was für "Low Frequency Effects" steht) machen zusammen 5.1.
Oft findet man den Zusatz "5.1" auf der Rückseite einer DVD, seltener auch bei Audio-CDs. Hier ist es wichtig, dass die Einstellungen am Receiver (Dolby Digital 5.1) richtig sind. Denn nur dann kommen Sound und Effekte so rüber, wie sich das Filme- und Musikmacher gedacht haben.
Dank Pro Logic II ertönt selbst MP3-Musik, alte VHS-Bänder oder das Radioprogramm im Rundumklang, vorausgesetzt, es liegt im Stereo-Format vor. Und sogar viele aktuelle Spielkonsolen unterstützen dieses Programm. Dabei nutzt Pro Logic II Richtungsinformationen im Stereo-Signal und verteilt diese auf fünf Kanäle.
Derzeit werden die meisten Fernsehsendungen noch im Stereo-Signal ausgestrahlt. Wenn Sie trotzdem nicht auf einen Surround-Klang verzichten wollen, achten Sie beim Betrieb Ihrer Anlage, oder beim Kauf von neuen Hifi-Komponenten auf Pro-Logic-II-Fähigkeit. Mittlerweile haben nahezu alle erhältlichen Surround-Komponenten dieses Format bereits installiert.
Wem fünf Lautsprecher und eine zusätzliche Bassbox nicht ausreichen, und wer dazu noch tolerante Mitmenschen und Nachbarn hat, liebäugelt vielleicht mit einem 6.1- oder gar mit einem 7.1-System. Dolby Pro Logic IIx ist eine Erweiterung von Pro Logic II und kann auch diese Systeme mit Surround-Sound beliefern.
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