Robuster MP3-Player der Schläge wegsteckt oder austeilt
Für Hobby-Polizisten: Creative Zen Sleek Photo im Test
Wären Polizisten nicht mit Schlagstock-Taschenlampen, sondern mit MP3-Playern ausgestattet, würde mit Sicherheit der Zen Sleek Photo neben der Dienstwaffe aufblitzen. Ein robuster Player mit Radio, Mikrofon und Farbdisplay, verpackt in einer äußerst kratzfesten Aluminium-Schale.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Optik: Sie haben das Recht unerkannt zu bleiben
- 3Foto: Sie haben das Recht zur Unschärfe
- 4Bedienung: Sie haben das Recht auf ein anpassbares Menü
- 5Anschluss an den PC: Sie haben das Recht zum Klicken und Ziehen
- 6Hörtest: Sie haben ein Recht auf sauberen Klang
- 7Radio: Sie haben ein Recht auf Polizeifunk
- 8Mikrofon: Sie haben das Recht zu schweigen
- 9Fazit: Alles, was Sie sagen, kann vor Gericht...
Beherzte Schläge auf den Hinterkopf übersteht der knapp 160 Gramm schwere und 5,9 x 10,1 x 1,7 Zentimeter große Player eher als der dickköpfigste Tatverdächtige. Täter am Boden, Kopfhörer in die Ohren gesteckt und mit musikalischer Begleitung auf zum nächsten Einsatz. Willkommen zum Testbericht der eigentlich harmlosen Jukebox Zen Sleek Photo von Creative.
Inhalt
- Optik: Sie haben das Recht unerkannt zu bleiben
- Foto: Sie haben das Recht zur Unschärfe
- Bedienung: Sie haben das Recht auf ein anpassbares Menü
- Anschluss an den PC: Sie haben das Recht zum Klicken und Ziehen
- Hörtest: Sie haben ein Recht auf sauberen Klang
- Radio: Sie haben ein Recht auf Polizeifunk
- Mikrofon: Sie haben das Recht zu schweigen
- Fazit: Alles, was Sie sagen, kann vor Gericht...
Optik: Sie haben das Recht unerkannt zu bleiben
Sie wollen ab und zu, an Wochenenden, wenn der Mann (Fußball) oder die Frau (Gilmore Girls) nicht zu Hause sind, an freien Tagen und Sie sowieso nichts Besseres zu tun haben, auf Streife gehen? In Ihrer Nachbarschaft? Ihr gutes Recht. Doch Sie brauchen passendes Equipment!
Eigentlich ist er ein ganz Schüchterner. Keine auffallend, poppig bunten Schriftzüge oder üppig dimensionierte Steuerkreuze buhlen um Aufmerksamkeit. Stattdessen bestimmt eine aufgeräumte Bedienoberfläche mit bündig eingelassenen Tasten das Erscheinungsbild dieses Players. Ausschließlich die Kombination aus Silber und Weiß steht bei der Farbwahl zur Verfügung. Die Festplatte ist immer 20 Gigabyte groß. Die Kosten mit circa 230 Euro überschaubar. Das freut die offizielle Behörde und den privaten Geldbeutel gleichermaßen.
Foto: Sie haben das Recht zur Unschärfe
Unterwegs, auf Streife, versorgt der Player nicht nur mit Musik, sondern auch mit Fotos. Vom letzten Trink-Treffen mit der befreundeten Hundertschaft zum Beispiel. Die OLED-Anzeige mit einer Diagonalen von 4,5 Zentimetern ist hierfür allerdings nur bedingt geeignet. Zwar klingen über 260.000 Farben auf dem Papier nach viel, in der Praxis lässt die Umsetzung auf mageren 160 x 128 Pixeln aber Raum für Verbesserungen. Die JPEG-Bilder erreichen das Auge des Do-It-Yourself-Gesetzeshüters recht dunkel, dem Namenszusatz "Photo" werden sie jedenfalls nicht gerecht.
Bedienung: Sie haben das Recht auf ein anpassbares Menü
Die Steuerung ist auch mit einem eingeschränkten Technikverständnis ohne Probleme machbar. Die Bedienungsanleitung kann also getrost im Handschuhfach des Streifenwagens (Corsa mit Blaulicht) bleiben. Aus jeder Menüebene heraus führt eine Pfeiltaste zurück zum letzten Bildschirminhalt. Sehr praktisch: Das Startmenü lässt sich individuell anpassen. Wer beispielsweise besonders oft auf Wiedergabelisten zugreift, kann diesen Eintrag direkt in das Startverzeichnis legen.
Creative Zen Sleek Photo
Der Kopfhöreranschluss ist ganz alleine. Kein Line-In-Eingang leistet ihm Gesellschaft.
Quell vielen Ärgers - die properitäre USB-Schnittstelle verlangt nach einem speziellen Kabel. Geht dieses verloren, kann neue Musik nicht mehr aufgespielt werden
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Creative Zen Sleek Photo. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Creative Zen Sleek Photo. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.
