Test: Der Apple mac mini und die Frauenwelt
Intuitive Benutzung
"Aber die Tastatur ist nicht anschlossen?" Sie ist verdutzt.
"Nein, Schatz, das hat durchaus System", erkläre ich. "Die Tastatur und die Maus sind über Bluetooth angeschlossen." Bluetooth, das kennt sie, von ihrem Handy. "Und das klappt?!" Natürlich klappt es. "Probier's einfach aus."
Test im Dienste der Wissenschaft
Da ist sie auch schon, die erste Hürde. "Wo schalte ich das Ding denn an?" Ich verweise auf den kleinen Anschalt-Knopf, der sich hinten rechts am Gerät befindet. Die Apple-Fanfare ertönt und nach knapp 30 Sekunden liegt der Desktop von Mac OS X auf dem Bildschirm auf dem Schreibtisch. Mac OS X kennt sie. "Und was soll ich jetzt machen?"
"Mach' einfach irgendwas, was du sonst auch machst: Schreiben, Mailen, Internet..." Der mac mini ist über WLAN an meiner Fritz!Box angeschlossen und kann sofort ins Internet.
"Was war das nochmal, ach ja, der Kompass." Sie drückt das Safari-Symbol und sofort öffnet sich der Browser mit der Apple-Startseite. Sie surft einmal kurz durch die Gegend, öffnet dann ihren Webmailer und schreibt einer Freundin kurz eine Nachricht, welche seltsamen Experimente ihr Freund an ihr durchführt. Vielleicht fühlt sie sich wie eine Ratte im Versuchslabor, möglicherweise zu Recht. Ich bekomme ganz wenig ein schlechtes Gewissen. Aber es muss weitergehen, im Dienste der Wissenschaft, im Dienste der netzwelt.
Als sie mit der Mail fertig ist, schließt sie ganz intuitiv das Browser-Fenster über den roten Knopf links oben im Fenster. Als ich damals auf Apple umgestiegen bin, war die Umgewöhnung vom Windows-X oben rechts zum roten Button oben links, um das Fenster zu schließen, eine der härtesten Aufgaben. Nicht so bei meiner Freundin. Fenster zu, ohne Frage, als wäre es das natürlichste von der Welt. Die Farbcodes scheint Apple mit Frauen entwickelt zu haben, offensichtlich sagt das satt schattierte rot der Damenwelt, dass das Fenster geschlossen wird, während Männer stundenlang in den Menüs herumwühlen, um diese essentielle Funktion zu finden.
"Wow. Der ist viel schneller als meiner." Gut, JEDER Rechner ist schneller als ihr alter Escom-K6, denke ich, sogar mein iPod dürfte mehr leisten. Was ich natürlich nicht sage. "Vielleicht versuchst du einfach mal, einen Text zu schreiben?" schlage ich vor. "Du brauchst das doch für die Uni."
"Für die Uni brauche ich vor allem Excel und das gibt's doch für Apple nicht, oder?" Um den Gegenbeweis anzutreten, zeige ich ihr die mitgelieferte Office 30-Tage-Demo. "Ach, ich dachte immer, für Office braucht man Windows?"

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 21 Beiträge
Hmh, ich kann in gewisser Weise verstehen, dass sich wer ärgert, denn ich finde die Wahl der Protagonistin etwas ungeschickt gewaählt. Es ist doch klar, dass sich eine gewisse Klientel dadurch brüskiert fühlt. ich...
Dieses "Geschreibsel" von einem möchtegern Journalisten mit Tommy Jaud zu vergleichen ist doch arg grenzwertig. Ich fand den Artikel sehr uninspiriert.
Ich find den Text einfach genial...viel interessanter als sonstige langweilige Testberichte, wo man schon fast nach der Hälfte einschläft...könnte glatt aus der Feder von Tommy Jaud stammen =D
Gott, bist du empfindlich. Also, ich als Frau habe kein Problem damit wenig von Computern zu verstehen...hab halt andere Qualitäten. Fand den Bericht sehr lustig. Deine Frundin macht die ganze Angelegenheit eher...
Zitat: Sieht man es mit etwas Humor oder gar Selbstironie, dann macht das Leben mehr Spaß und das Herz dankt es einem auch. Oh, Du hast sooo recht. Aber die Leute...