Kurztest: Napsters neuer Web-Dienst
Kein Hifi, aber nette Extras
Irgendwann öffnet sich dann aber tatsächlich der Web-basierte Napster-Player in einem Popup-Fenster und verkündet "Conneting to media ...". Und zwar für eine ganze Weile. Nach rund 30 weiteren Minuten und etlichen Nachlade-Versuchen klingt dann endlich auch Musik aus dem Lautsprecher. Und zwar überraschenderweise sogar ohne jede Unterbrechung. Zumindest bis zum Ende des Songs. Danach verschwindet die ausgewählt Playlist wie magisch im Nichts, und Napster schweigt weiter.
Die Streams werden per Flash-Player geladen und kommen in einer Qualität von 32 kbps daher. Das ist nicht eben Hifi und erinnert beim ersten Anhören ein bisschen an die graue Vorzeit der Netzradios. Doch die Klangqualität könnte auch schlimmer sein und eignet sich allemal für ein ausführliches Vorhören.
Dazu bietet Napster ein paar ganz nette Extras an, die beim Graswurzel-Marketing der Web-Plattform helfen sollen. So lassen sich für jeden Track formatierte Links generieren, die sich in E-Mails, Weblogs und Wiki-Einträgen unterbringen lassen. In den nächsten Wochen will die Firma zudem unter dem Namen Narchive ein eigenes Musik-Wiki starten.
Fazit: Interessanter Ansatz
Napster.com hat derzeit noch mit einer ganzen Reihe von Kinderkrankheiten zu kämpfen. Auch in Sachen Plattform-Kompatibilität gibt es noch Nachholbedarf. Theoretisch läuft die Webseite zwar auch auf Firefox und Safari sowie unter OS X, doch in der Praxis müssen sich Nutzer oftmals noch auf eine ganze Menge Überraschungen gefasst machen.
Napsters neuer Web-Dienst
Dazu bietet Napster ein paar ganz nette Extras an, die beim Graswurzel-Marketing der Web-Plattform helfen sollen. So lassen sich für jeden Track formatierte Links generieren, die sich in E-Mails, Weblogs und Wiki-Einträgen unterbringen lassen.
In den nächsten Wochen will die Firma zudem unter dem Namen Narchive ein eigenes Musik-Wiki starten.
Die Streams werden per Flash-Player geladen und kommen in einer Qualität von 32 kbps daher. Das ist nicht eben Hifi und erinnert beim ersten Anhören ein bisschen an die graue Vorzeit der Netzradios.
Kurz nach Eröffnung des Angebots ist Napster.com offenbar so überlastet, dass unsere Test-Registrierung qualvoll langsam verstreichende 30 Minute dauert.
Irgendwann öffnet sich dann aber tatsächlich der Web-basierte Napster-Player in einem Popup-Fenster und verkündet Conneting to media ....
Doch wenn diese Macken erst einmal ausgebügelt sind, dann könnte Napster zu einer der interessantesten Plattformen zum Vorhören von Musik im Netz werden. Wo sonst gibt es schon zwei Millionen Songs kostenlos auf Abruf? Ob sich die Nutzer der Web-Plattform tatsächlich vom Kauf eines Abos überzeugen lassen, wird sich allerdings zeigen müssen.

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