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05.05.2006
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Start der netzwelt-Serie mit Tipps und Tricks zur kostenlosen Bildbearbeitung

GIMPshop: Einführung in die Grundelemente

Digitalkamera

"GIMP" - "GNU Image Manipulation Program" lautet der Name der wohl bekanntesten und auch umfangreichsten kostenlosen Bildbearbeitungssoftware im Netz. Grund genug, den Adobe Photoshop-Konkurrenten im Freewaresektor einmal genauer vorzustellen. Zum Start der großen netzwelt-Serie geben wir Ihnen eine erste Einführung in die neuentwickelte GIMPshop-Version.

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Geschichte

Spencer Kimball und Peter Mattis dürfen sich als die Initiatoren von GIMP bezeichnen. Die damaligen Informatikstudenten entwickelten im Frühjahr 1996 die erste GIMP 0.54-Version unter Linux. In den darauf folgenden Jahren wurde das Programm von unzähligen Entwicklern stetig erweitert und verbessert. Bis heute gilt GIMP als der Vorreiter in der Open Source-Bewegung. Aktuell befindet sich GIMP in der Version 2.2.11. Scott Moshella veröffentlichte 2005 mit GIMPshop eine auf Photoshop angepasste Version der Bildbearbeitungssoftware.

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GIMP Logo

GIMPshop

GIMPshop ist im Grunde nichts anderes als eine neugestaltete Programmoberfläche von GIMP, die nun noch mehr dem "großen" Adobe Photoshop ähnelt. Menüeinstellungen und Tastenkombinationen wurden dementsprechend angepasst, damit Photoshop-Umsteiger einen leichteren Einstieg in das Programm erhalten. Insgesamt bietet GIMPshop im Gegensatz zum originalen GIMP (ein ursprünglich für Linux entwickeltes Grafikprogramm) eine für Windows-Nutzer angenehmere Oberfläche, da Menüs und Einstellungen an die Standards anderer Windows-Programme angepasst wurden.


GIMPshop 2.2.8. (7,3 Megabyte) kann im netzwelt-Softwarearchiv heruntergeladen werden. Leider gibt es bislang keine offizielle Version in deutscher Sprache. Auch Mac-Nutzer haben die Möglichkeit GIMPshop zu installieren (Version 2.2.10, 65 Megabyte).

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Niklas, am 05.05.2006 15:49

Also mir gefällt dieser Artikel (noch) nicht so gut. Er ist doch etwas zu oberflächlich und geht nicht auf das ganze Potential von GIMP ein. Ich hoffe Teil zwei geht mehr ins Detail


GreasySpoon, am 05.05.2006 16:06

weil gimp so vielseitig und umfangreich ist, wollen wir das lieber in ganz vielen - nicht nur zwei - artikeln als mehrteiler aufbauen. so gesehen wird es natürlich mit jedem artikel tiefgängiger ;-)


Anonym, am 05.05.2006 16:21

Ich will ja nicht kleinlich erscheinen, aber GIMP steht doch immer noch für GNU Image Manipulation Program...


GreasySpoon, am 06.05.2006 10:39

Du hast natürlich Recht. Früher hieß es General nun heißt es GNU.
Ich ändere das und danke für den Hinweis.


Anonym, am 11.05.2006 11:29

...das muss einfach immer wieder gesagt werden: Keine CMYK-Unterstützung, die Installation einer Zusatzsoftware (GTK) ist nötig, grässliche Bedienungsoberfläche bei denen benötigte Menüfenster immer wieder hinter dem Bildfenster verschwinden, GIMPshop wie auch PortableGIMP stürzen dauernd ab...

und wenn man bei den Entwicklern darüber meckert, heisst es, "wir haben das Programm für uns entwickelt, nicht für andere Benutzer, mach dein eigenes Programm wenn's dir nicht passt". Dann gebt es auch nicht zum Download frei.


Anonym, am 11.05.2006 14:02

stimmt ;)

und daher ist auch der ausdruck "freeware" nicht ganz richtig.
"Free software" ist nicht "freeware"


Anonym, am 11.05.2006 14:05

gtk ist keine zusatzsoftware ;)
sondern bestandteil von gimp,... und mitlerweile von ziemlich viel.

GIMPshop wie auch PortableGIMP - hab ich leider keine ehrfahrung mit gemacht, gimp selbst ist mir noch nie abgeschmiert.

"Dann gebt es auch nicht zum Download frei."
Dann lad es nicht runter!
es steht dick und fett drin "no warrenty" etc


eos99, am 12.05.2006 15:27

GIMPshop ist mir leider auch schon zahlreiche Male abgestürtzt. Leider passiert das häufiger bei mir. Trotzdem ist dieses Programm das mächtigste Bildbearbeitungsprogramm, das es kostenlos zu bekommen gibt. Und vor diesem Hintergrund ist die ganze Sache ein hervorragendes Projekt, das sich ja auch stetig verbessert...

Man muß sich mit dem ganzen ein wenig bemühen, dann geht`s auch..

Grüße
eos


Anonym, am 14.05.2006 17:39

Hallo,
mit großer Freude habe ich den Teaser zur Artikelserie gelesen. Allerdings kam dann doch recht schnell die Ernüchterung. Im Artikel sind einige grobe Fehler, die ich nicht unerwähnt lassen möchte:

1. Die Schreibweise von GIMP ist "GIMP" oder "The GIMP", aber nicht "Gimp". Der Grund liegt in der Natur des Namens, welcher - wie ganz richtig erkannt wurde - ein Akronym ist. Im Artikel geht es hier bunt durcheinander...

2. "GIMPshop ist im Grunde nichts anderes als eine neuüberarbeitete Version von GIMP, die nun noch mehr dem "großen" Adobe Photoshop ähnelt."
Dies ist schlicht falsch. GIMPShop ist eine Kopie der GIMP Version 2.2, welche an der Benutzeroberfläche angepasst wurde. Es handelt sich also nicht um die Fortsetzung der GIMP Entwicklung, wie der Artikel es suggeriert, sondern um einen Fork. Mit der funktionalen Weiterentwicklung von GIMP hat GIMPShop rein gar nichts zu tun, diese passiert durch das GIMP Team.

3. "Insgesamt bietet GIMPshop im Gegensatz zum originalen GIMP (ein ursprünglich für Linux entwickeltes Grafikprogramm) eine für Windows-Nutzer angenehmere Oberfläche, da Menüs und Einstellungen an die Standards anderer Windows-Programme angepasst wurden."
Auch das ist schlicht falsch. GIMPShop wurde nicht für Windows, sondern ursprünglich für Mac OS X entwickelt. Noch heute gibt es auf der Seite gimpshop.com die aktuelle Version 2.2.10 lediglich für OS X, Windows ist noch bei 2.2.4

Leider geht es in diesem Stil weiter. Schade, das Thema hätte eine gründlichere Bearbeitung verdient.


southwest, am 14.05.2006 20:04

Zitat:


1. Die Schreibweise von GIMP ist "GIMP" oder "The GIMP", aber nicht "Gimp". Der Grund liegt in der Natur des Namens, welcher - wie ganz richtig erkannt wurde - ein Akronym ist. Im Artikel geht es hier bunt durcheinander...


Danke für deinen Hinweis. Habe zwei Fehler entdeckt. Wird verbessert.

Zitat:

2. "GIMPshop ist im Grunde nichts anderes als eine neuüberarbeitete Version von GIMP, die nun noch mehr dem "großen" Adobe Photoshop ähnelt."
Dies ist schlicht falsch. GIMPShop ist eine Kopie der GIMP Version 2.2, welche an der Benutzeroberfläche angepasst wurde. Es handelt sich also nicht um die Fortsetzung der GIMP Entwicklung, wie der Artikel es suggeriert, sondern um einen Fork. Mit der funktionalen Weiterentwicklung von GIMP hat GIMPShop rein gar nichts zu tun, diese passiert durch das GIMP Team.


Denke nicht das der Artikel eine Fortsetzung der GIMP-Entwicklung suggeriert. Es wurde schon zum Ausdruck gebracht, dass es sich um eine auf Photoshop angepasste Version handelt. Zitat:
Scott Moshella veröffentlichte 2005 mit GIMPshop eine auf Photoshop angepasste Version der Bildbearbeitungssoftware.


Vielleicht ist der Ausdruck "neuüberarbeitete Version" zu sehr interpretierbar. Werde dies präziser ausdrücken.

Zitat:

3. "Insgesamt bietet GIMPshop im Gegensatz zum originalen GIMP (ein ursprünglich für Linux entwickeltes Grafikprogramm) eine für Windows-Nutzer angenehmere Oberfläche, da Menüs und Einstellungen an die Standards anderer Windows-Programme angepasst wurden."
Auch das ist schlicht falsch. GIMPShop wurde nicht für Windows, sondern ursprünglich für Mac OS X entwickelt. Noch heute gibt es auf der Seite gimpshop.com die aktuelle Version 2.2.10 lediglich für OS X, Windows ist noch bei 2.2.4


Hier muss ich dir leider auch widersprechen: Der Text sagt an keiner Stelle, dass GIMPshop für Windows entwickelt wurde. Es wurde lediglich gesagt, dass die Programmoberfläche für Windowsnutzer angenehmer gestaltet wurde.

Trotzdem vielen Dank für deinen Kommentar. Wir sind immer für Feedback dankbar.

Gruß


Anonym, am 15.05.2006 22:58

"Hier muss ich dir leider auch widersprechen: Der Text sagt an keiner Stelle, dass GIMPshop für Windows entwickelt wurde. Es wurde lediglich gesagt, dass die Programmoberfläche für Windowsnutzer angenehmer gestaltet wurde."

Na ja - genau das ist doch der Punkt. Die Oberfläche wurde an PS angepasst. Und zwar originär auf dem Mac (Scott hat das auf/für den Mac gemacht, die Windows Version kam erst viel später).

Gruß, lexA


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