Musikindustrie: Kaum Mut für neue Wege im Netz

Erste Stars ebnen den Weg

Zahlreiche Webseiten und Musik-Portale stellen mittlerweile die Musik von mehr oder weniger bekannten Künstlern zum Download bereit. Egal ob Communitys wie MP3.com oder die zahlreichen Netlabels, die in den letzten Jahren aus dem Boden schossen: Jungen Bands wird im Internet eine bisher nie da gewesene Plattform geschaffen um ihre Musik, unabhängig von einem Plattenlabel oder teuren Promotionaktionen, einer breiten Masse zugänglich zu machen.

Für Musikfans sind die zahlreichen Webseiten ein Eldorado zur Entdeckung von neuen Bands. Da die meiste Musik der jungen Künstler erst einmal umsonst angeboten wird, können jede Menge Musikstücke - im Gegensatz zu den Tauschbörsen ohne rechtliche Bedenken - auf die Festplatte geladen werden. Unter den Millionen angebotenen Songs sind zwar nicht nur Perlen. Wer sich jedoch ein wenig mit dem Thema auseinandersetzt, findet sicher den einen oder anderen Künstler, der den eigenen Musikgeschmack trifft.

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Einige Bands haben bereits den Weg vom Gratis-Download zum gefeierten Rock-Star vor ausverkauften Häusern geschafft. Ende letzten Jahres sorgten so die Arctic Monkeys für eine Menge Wirbel, als sie auf Platz eins der britischen Single-Charts einstiegen und praktisch aus dem Nichts plötzlich mit zahlreichen CD-Verkäufen glänzen konnten.

Bevor die Newcomer aus Sheffield die Charts stürmten, boten sie ihre Songs zum kostenlosen Download bei der Online-Community Myspace an. Dort entwickelte sich ihre Musik vom Geheimtipp zum absoluten Hype unter britischen Teenagern. Nachdem die Band bereits in vieler Munde war, wurde auch irgendwann ein Plattenlabel auf die Arctic Monkeys aufmerksam und produzierte schließlich die CD, die später an der Spitze der Charts landen sollte.

Gnarls Barkley bewiesen Anfang April ebenfalls, dass das Internet nicht nur Schlechtes für die Musikindustrie mit sich bringt. Ihr Song "Crazy" landete ebenfalls auf der Nummer eins der britischen Charts. Das Besondere daran: Der Song war lediglich als (kommerzieller) Download im Internet verfügbar. "Crazy" wurde so zum ersten Chartstürmer, den es ausschließlich als Musikdatei zu kaufen gab.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 7 Beiträge

Ja genau, es wird nicht mehr in Jungbands investiert weil die ganze Kohle für die Entwicklung von Kopierschützen und die Strafverfolgung der Kunden herhalten muss. Und selbst wenn, warum in schwierige Menschen...

sowas gehoert ueberhaupt verboten ... da gibt es tatsaechlich bands die verkaufen musik ohne uns mit bescheidenen 1400 Prozent mitschneiden zu lassen ... DAS SIND TERRORISTEN, ALLESAMT!

Indie höre ich ja.Kaufe mir aber trotzdem keine CDs .Ich höre das was ich zu hause habe.

Obwohl man dazu sagen muss, dass das Major-Label "Universal" scheinbar erkannt hat, dass rund 17 Euro für ein Album zu viel sind: Soweit ich weiß, kosten die Alben von denen "nur" noch ca. 14 Euro; dafür...

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