Fototipp: Mit der Belichtung spielen
Voller Zoomeinsatz
Bei der ersten Aufnahmetechnik, die vorgestellt werden soll, steht die Kamera auf einem Stativ und das Motiv sind bewegte Objekte. Im Beispiel wurde in abendlicher Lichtstimmung an einem Bahnhof fotografiert. Die Kamera wurde so ausgelöst, dass der Zug während der Belichtung vorbeifuhr und ein wenig vom Hintergrund mit in das Bild einfließen konnte. Der Vorteil vom Stativ: Nur die bewegten Objekte sind unscharf, die restliche Umgebung, die sich ja nicht bewegt, wird scharf abgebildet. So findet sich der Betrachter schnell zurecht, kann das Foto einordnen und sich an dem schönen Effekt erfreuen. Verschlusszeiten ab einer Sekunde aufwärts machen hier Spaß.
Die Verschlusszeit betrug fünf Sekunden (Bild 1) und 2,5 Sekunden (Bild 2). Für die Aufnahmen wurde ein Stativ verwendet, damit der Hintergrund scharf bleibt. Kräftigen Farben und tolle Lichtstimmungen gibt es zur blauen Stunde (die Zeit kurz nach Sonnenuntergang) für jedermann.
Bei der nächsten Aufnahmetechnik ist die Kamera in der Hand des Fotografen. Für die Verschlusszeit sind Werte von einer halben bis zu 1/40 Sekunde sinnvoll. Bei der Aufnahme wird während der Belichtung der Bildausschnitt verändert. Dies geschieht entweder durch ein manuelles Zoom - Nutzer einer digitalen Spiegelreflex- oder Bridgekamera sind hier angesprochen - oder durch die Veränderung des Abstands zum Motiv. Letzteres ist der Weg, den Fotografen mit einer Kompaktdigicam wählen müssen. Im Klartext heißt das: die Kamera während der Belichtung durch Laufen, Gehen oder Armestrecken auf das Motiv zubewegen.



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Hallo Stefan, das freut das netzwelt-Team. Weitere Fototipps werden folgen... Beste Grüße eos :absolutk:
Nett gemacht und informativ