In2movies: Online-Filmhändler im Test

DRM: Abspielbar auf drei Geräten

Außerdem bringt der Download von Filmen bei in2movies neben den fehlenden Extras weitere Einschränkungen mit sich, die auf das Digital-Rights-Management (DRM) zurückzuführen sind. Zwar dürfen die Nutzer ihre Filme beliebig oft kopieren und von einer auf eine andere Festplatte schieben oder die WMV-Datei auf eine DVD-ROM brennen. Abspielen dürfen sie jedes File jedoch nur auf maximal drei verschiedenen Geräten.

Standard-DVD-Player gehören nicht dazu: Das DRM erlaubt es den Käufern der Filme nicht, die Filme als normale Film-DVDs zu brennen, die auch die normalen Abspielgeräte im Wohnzimmer schlucken.

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Betriebssystem: Windows only

Stattdessen können die in2movies-Filme wegen dem Microsoft-DRM nur auf Geräten mit Windows-Betriebssystem abgespielt werden. Zwar ist es natürlich möglich die Filme über den entsprechenden Grafikkarten-Ausgang auch auf Fernsehern oder Beamern abzuspielen: Die einfache Bedienbarkeit eines DVD-Players haben aber zumindest bislang weder Desktop- noch Wohnzimmer-PCs.

Kernstück von in2movies ist der gleichnamige kostenlose Software-Client. Nachdem die rund 46 Megabyte große Installationsdatei auf der Festplatte abgespeichert ist, können Internetnutzer mit der Installation beginnen, die beim netzwelt-Test schnell und problemlos über die Bühne ging.

Unabdingbare Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist allerdings, dass der Windows Media Player und der Internet Explorer installiert sind, auf deren Ressourcen die in2movies-Software zugreift. Versionen für Mac OS X oder Linux sind daher nicht geplant.

Im Test funktionierte die in2movies-Software zufriedenstellend. Zwar ist der Softwarclient etwas träge und speicherhungrig und die Bedienung nicht so intuitiv wie bei ausgereiften Filesharing-Clients. Hat man sich aber erst einmal zurecht gefunden, kann man problemlos im Filmarchiv stöbern und den virtuellen Einkaufswagen vollladen.

P2P-Netzwerk: Maximale Downloadraten

Wenn der Wunschfilm gefunden ist, kann der Download beginnen: Beim ersten Testfilm "Harry Potter und der Stein der Weisen" zeigte das P2P-System seine Stärke. Weil der Film für kurze Zeit als Gratis-Download zu Promotion-Zwecken verfügbar war, konnten wir den Film von vielen Nutzern gleichzeitig herunterladen: Die Downloads flossen auf dem Testrechner mit DSL-2000-Anschluss in der Regel mit maximaler Geschwindigkeit auf die Festplatte.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Das ganze läuft also nur mit WINDOWS & dem Windows Player. Weiß eigentlich jemand, ob man unbedingt den Windows Player dabei benutzen kann. Ich mag nämlich andere Player lieber.

Na das ist doch schonmal eine gute nachricht. Immerhin ist das der erste versuch, sowas wie iTunes auf den film-markt zu portieren. Und anscheinend mit (absehbarem) erfolg. Nun lassen wir mal noch ein paar filme...

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