Dowload-to-own statt Video-on-demand
In2movies: Online-Filmhändler im Test
Filesharing und Download-to-own - im Vergleich zu etablierten Video-on-Demand-Diensten bietet in2movies gleich zwei Besonderheiten: Zum einen tauschen die Kunden die Filmdateien über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) und zum anderen dürfen sie die Videos nach dem Download nicht nur für kurze Zeit, sondern fristlos und beliebig oft anschauen. Netzwelt hat den neuen Dienst genauer unter die Lupe genommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt:
- 2Legale Alternative als Mittel im Kampf gegen Online-Piraterie
- 3Download-to-own statt Video-on-demand
- 4Aktuelle Blockbuster und zeitlose Klassiker
- 5Serien-Downloads: 1,99 Euro pro Folge
- 6Filme in DVD-Qualität ohne Extras
- 7DRM: Abspielbar auf drei Geräten
- 8Betriebssystem: Windows only
- 9P2P-Netzwerk: Maximale Downloadraten
- 10P2P als Sparfaktor
Inhalt:
- Download-to-own statt Video-on-demand
- Aktuelle Blockbuster und zeitlose Klassiker
- Filme in DVD-Qualität ohne Extras
- DRM: Abspielbar auf drei Geräten
- P2P-Netzwerk: Maximale Downloadraten
- Belohnungspunkte für Dateiupload
- Bezahlen nur mit Firstgate
- Fazit: DVD vs. in2movies - Punktsieger steht fest
Legale Alternative als Mittel im Kampf gegen Online-Piraterie
Film-Bosse mögen keine Filesharer: Genau wie die Plattenfirmen machen auch die Hollywoodstudios Raubkopierer für sinkende Einnahmen an Ladentheken und Kinokassen verantwortlich. Bislang versuchten die Film-Studios vor allem durch verstärkte Strafverfolgung und Kampagnen wie "Raubkopierer sind Verbrecher" Filesharer einzuschüchtern und wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen. Offenbar will Warner Bros. Entertainment zeigen, dass es auch anders geht: "Legale und leicht bedienbare Alternativen zur Verfügung zu stellen, ist eines der effizientesten Mittel im Kampf gegen die Online-Piraterie", sagt Kevin Tsujihara, Chef der Warner Bros. Entertainment Group.
Gesagt, getan: Mit in2movies hat das Unternehmen eine Downloadplattform ins Leben gerufen, die wie die verhassten Filesharingnetzwerke auf Dateitausch per Peer-to-Peer setzt. Internetnutzer sollen hier aktuelle Filme wie "Harry Potter und der Feuerkelch" oder "Batman Begins" mit anderen Filmfans legal tauschen können - gegen Gebühr versteht sich.
Download-to-own statt Video-on-demand
Im Gegensatz zu Video-on-demand-Diensten (Vod) gilt bei in2movies das Download-to-own-Prinzip: Kunden können sich die Filme herunterladen und dann im Prinzip ihr Leben lang beliebig oft anschauen. Bei den etablierten Vod-Diensten von T-Online und Arcor dürfen Kunde dagegen für eine feste Gebühr die Filme nur für 24 Stunden anschauen.
in2movies
Ist die Software installiert und der Kunde registriert, kann das Stöbern im Onlone-Shop mit derzeit rund 300 Titeln beginnen.
Damit viele Kunden ihre Film auch zum Download freigeben und so die Server entlasten, belohnt in2movies fleißige Uploader mit MoviePoints: Hier gibt es fünf Punkte für sieben Megabyte Upload. Ein MoviePoint ist rund 0,3 Cent wert.
Bevor die Daten aber auf die Festplatte fließen, müssen Kunden aber natürlich zunächst bezahlen - entweder mit MoviePoints oder mit Euro und dem Bezahldienst Firstgate.
Zu jedem Film gibt es noch nähere Informationen: Bei Gefallen kann der Download per Mausklick gestartet werden.
Ist der Film einmal bezahlt, beginnt der Download: Wenn viele Nutzer den Film auf ihrem Rechner freigegeben haben, wird ein Großteil der Daten von anderen in2movies-Kunden heruntergeladen.
Wer bei in2movies Filme kaufen will, muss zunächst den Software-Client installieren. Die 46 Megabyte große Installationsdatei gibt es als kostenlosen Download auf der Website des Unternehmens.
Handelt es sich um einen neuen oder wenig verbreiteten Film, springen Downloadserver von in2movies ein.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Das ganze läuft also nur mit WINDOWS & dem Windows Player. Weiß eigentlich jemand, ob man unbedingt den Windows Player dabei benutzen kann. Ich mag nämlich andere Player lieber.
Na das ist doch schonmal eine gute nachricht. Immerhin ist das der erste versuch, sowas wie iTunes auf den film-markt zu portieren. Und anscheinend mit (absehbarem) erfolg. Nun lassen wir mal noch ein paar filme...