Daten sichern und synchronisieren mit kostenlosen Tools
Backup-Strategien: Die beste Backup-Freeware für Windows
Moritz Zielenkewitz
Datensicherung wird oftmals stiefmütterlich behandelt - meistens so lange, bis es zu spät ist. Dabei gibt es viele kostenlose Programme, die Backups von einzelnen Laufwerken und Partitionen anlegen. Für die verschiedenen Anforderungen eines Daten-Backups hat netzwelt empfehlenswerte Windows-Programme zusammengetragen.
Inhalt:
- TrayBackup: Sperriges Universalgenie
- DriveImage XML: Flotter Partitionsverschieber
- DirSync: Intelligenter Ordnersammler
- MozBackup: Profillierter Mozilla-Helfer
- Fazit: Kostenlos gut beraten
TrayBackup: Sperriges Universalgenie
TrayBackup ist das Schweizer Taschenmesser unter den kostenlosen Datensicherungs-Tools: In einem Backup-Projekt können mit wenigen Klicks Ordner und Dateien hinzugefügt werden - wahlweise mit Unterverzeichnissen. Jeder Eintrag kann mit einem Dateifilter versehen werden, der beispielsweise bestimmte Dateiformate außen vor lässt. Ebenso leicht lassen sich Einträge wieder entfernen.
Sobald die Zusammenstellung fertig ist, genügt ein Klick auf Datensicherung starten und TrayBackup beginnt mit der Arbeit; getreu dem Namen verschwindet das Programm dabei im System Tray und behindert die normale Arbeit am Comuter nicht. Wer regelmäßig ein Backup seiner Daten durchführen möchte, kann das Projekt speichern und die Datensicherung mit Suche nach verlorenen Dateien aufrufen - auf diese Weise kontrolliert die Freeware, ob seit dem letzten Backup Dateien verschwunden sind.

![]()
![]()
TrayBackup: Nicht einsteigerfreundlich, aber vielseitig.
(Klick vergrößert)
Die vier Register im unteren Menüfeld ermöglichen weitere Konfigurationen: Über Projekteinstellungen kann ein inkrementelles Backup durchgeführt werden, das nur neue Dateien dem Backup hinzufügt und bereits gesicherte Daten unberührt lässt. Auf Wunsch können auch Automatische Sicherungen bestimmter Verzeichnisse vorgenommen werden, die direkt beim Programmstart ein Backup durchführen.
Der Nutzer kann auch festlegen, wie sich TrayBackup nach der Datensicherung verhalten soll: Programm beenden, herunterfahren oder neu starten. Das Programm bietet eine umfangreiche Protokolldatei an, die sämtliche Vorgänge auflistet. Auch Netzlaufwerke lassen sich verbinden und in die Datensicherung einbeziehen.
Erfreulich ist auch das so genannte Disk-Spanning: Sollte dem Zielmedium der Speicherplatz während der Datensicherung ausgehen, kann das Backup ohne Datenverlust auf einem anderen Laufwerk fortgesetzt werden. Trotz Freeware-Status handelt es sich bei TrayBackup um ein professionelles Tool, mit dem auch anspruchsvolle Backup-Situationen gemeistert werden können. Anfänger in Sachen Datensicherung könnten allerdings von der biederen Oberfläche und den teils versteckten Funktionen abgeschreckt werden.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Sicherheitslücken, Windows, Datensicherung, Best of, Backup, Software
-
Freeware der Woche: TrayBackup sichert Ihre Daten
Automatische Backups, Datenfilter, Projekte und mehr -
Freeware der Woche: Komfortable Firefox-Backups
MozBackup betreibt Datensicherung in der Mozilla-Welt -
Backup: Schweizer Bank für Fotos
30 Jahre Ruhe und Sicherheit
Links zum Artikel
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Hi,
ich nutze seit einiger Zeit die Freeware VersionsBackup ( http://www.versionbackup.de/ ) und bin sehr zufrieden damit. Wäre interessant zu sehen wie sich dieses im Vergleich zu den getesteten Programmen schlägt.
MfG Frankie
Dabei vergißt du aber, dass es in diesem Test um Freeware ging und dein beschriebenes Programm nicht kostenlos ist.
ja, das ist ein k.o.-kriterium. netzwelt versucht immer freeware - im idealfall sogar open-source-programme - zu empfehlen. das hilft unseren nutzern am meisten. lesen-entscheiden-herunterladen-nutzen
Die angesprochene Software VersionsBackup ist trotzdem Freeware. :) Schaut auf ded Link den ich oben geposted habe unter Downloads. Wenn meine Augen mich nicht stören steht da ganz groß eine Freeware-Version ohne Netzwerkunterstützung.
Möchte die Software nicht in den Himmel heben aber ein Vergleich zu den getesteten wäre ja mal interessant. ;)
Am lukrativsten bei Backups ist allerdings die Variante mit Hard-Links und rsync auf NTFS, wie sie die c't vor kurzem vorgestellt hatte.
Schon etwas altes Thema, aber trotzdem:
Zu "Z-DBackup": Die erwähnte Backup-Option für Dateien mit "Exklusivrechten" ist nur in der Shareware-Version verfügbar.
Außerdem gibt es in der Freeware-Version eine Beschränkung auf 65365(?) zu sichernde Dateien und 4 GByte Volumen. - Deutliche Einschränkungen auch für einen anspruchsvollen Privatbetrieb. :(
Alternativ schon mal was von Personal Backup gehört?
Grüße, guzolany
Ich vermisse bei praktisch allen Backup-Programmen die Angabe, ob sie mehr als eine schnöde Kopie einer Datei anlegen können. Was ist mit der Registry und den Boot-Dateien von Windows? Können alle Backup-Programme tatsächlich ein Backup auf eine leere Festplatte zurückspielen? Und wie bekommt man im Falle eines Falles die Software zum Laufen - Booten von CD oder USB-Stick? Kann man Teile des Backups - etwa nur die Registry - zurückspielen?
Denn eine simple komprimierte Kopie geänderter Dateien konnten schon ARJ, PKZIP etc. anlegen. Und eine Plattenkopie erstellt am schnellsten ein Boot von Linux mit einem (vereinfacht) "cat </dev/hda1 >/dev/hda2".
Tom
Eine nette Freeware ist AceBackup AceBackup: Die kostenlose Backup-Software. Sie ist aus meiner Sicht sehr gut für die Sicherung einzelner Dateien geeignet, weil man die Backups verschlüsseln kann und auch die Dateinamen entfremden kann
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben




