Backup-Möglichkeiten für Apple-Rechner
Backup-Strategien: Datensicherung unter Mac OS X
Michael Knott
Eine letzte von Mac OS X generisch unterstützte Form ist das Backup über das Tool "Apple Backup". Das Programm erlaubt Backups verschiedenster Dateien auf unterschiedliche Datenträger und wird mit dem .Mac-Paket ausgeliefert. "Dotmac" ist Apples Online-Service. Für "nur" 99 Dollar im Jahr gibt es Webspace, Synchronisationslösung, E-Mailadresse und eben das Tool Backup.
Die beste Lösung: Apple Backup
Mit Backup lassen sich Daten wahlweise online im Dotmac-Account oder auf einen beliebigen Datenträger sichern. Dabei ist die Einbindung besonders komfortabel. Der begrenzte .Mac-Speicherplatz von maximal vier Gigabyte ist jedoch nicht besonders gut für Backups großer Dateien geeignet, zumal die Online-Lösung nur bei schnellen Upload-Verbindungen wirklich sinnvoll ist. Besser ist da die Sicherungs-Option auf Festplatte oder DVD. Backup sammelt die wichtigsten Daten ein und sichert sie, eine Aufgabe, die sich grundsätzlich auch manuell erledigen lässt. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass etwas vergessen wird. Insofern ist Backup eine sehr komfortable Lösung.
Wer es billiger mag, kann auf GDisk zurückgreifen: Die Freeware erlaubt es, Daten auf einem Googlemail-Account abzuspeichern. Allerdings nicht sonderlich benutzerfreundlich. So wäre es schön, wenn das GDisk-Laufwerk einfach wie ein Laufwerk im Finder eingebunden würde. Das geschieht bei GDisk nicht, stattdessen gibt es ein Programmfenster, in das die verschiedenen Dateien hineingezogen werden können. Für Firefox-Nutzer gibt es zudem die Alternative GSpace, die das Gleiche über den Firefox-Browser leistet.
Online speichern mit iDisk und Co.
Ähnliche Funktionen bietet auch GMX mit seiner Online-Festplatte, allerdings ausschließlich online und nicht nur für Macs. Wesentlich mehr Mac-like sind die Lösungen verschiedener Mac-Newsseiten wie Macnews.de oder Mactechnews.de. Beide Dienste bieten, ebenfalls kostenpflichtig, echte .Mac-Alternativen an. Macnews.de schickt das "Macbay" ins Rennen, das mehr Leistung als .Mac bietet. Und das bei niedrigeren Preisen. Ähnlich auch die Lösung von Mactechnews, hier wird unter dem Namen "Macdisk" ein .Mac-Ersatz angeboten. Beide Lösungen sind im Grunde leistungsfähiger als die von Apple angebotene Variante. Allerdings sind sie bei Spezialfunktionen von Apple-Tools wie iLife keine Alternative, wirklich nativ unterstützt Mac OS X nur .Mac samt iDisk. Doch für Backups sind die Ersatzdienste bestens gerüstet.
Egal auf welche Art ein Backup erfolgt, wichtig ist vor allen Dingen, dass bei der Erstellung Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist. Nichts ist ärgerlicher als ein regelmäßig erstelltes Backup, das dann im Fall der Fälle versagt. Solche Schwierigkeiten kommen sowohl bei DVDs als auch bei Festplatten vor. Bei falschen Einstellung bei Backup und vor allem bei Cloning-Tools droht der Daten-GAU, weshalb hier besonders vorsichtig vorgegangen werden sollte.
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