Verschiedene Arten, Daten zu sichern

Backup-Strategien: Welche Backup-Methoden gibt es?

Backup-Strategien: Welche Backup-Methoden gibt es? Backups schützen vor Datenverlust. Die richtige Backup-Strategie hängt in der Regel vom Verhalten des Anwenders ab. Häufige Dateibearbeitungen benötigen regelmäßige Sicherungen. Auch das gelegentliche Sichern des kompletten Systems erspart im Notfall viel Frust und Arbeit. Der Einsatz mehrerer Speichermedien bietet zudem mehr Sicherheit bei Hardwarefehlern.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Grundregeln für Backupstrategien
  2. 2Das Systemabbild
  3. 3Vollständiges Daten-Backup
  4. 4Zuwachs-Backup
  5. 5Hot-Backup und Synchronisation
  6. 6Die Wolke
  7. 7Das Medienrotationsverfahren
  8. 8Welche Daten wie oft sichern?
  9. 9Fazit: Die Mischung macht's

Grundregeln für Backupstrategien

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Für Backups im Allgemeinen gilt: "Je weiter weg vom Betriebssystem, desto besser". Das Sichern der Daten auf mehreren externen Datenträgern bietet den größten Schutz vor Datenverlust. Das Verhalten des Nutzers bestimmt dabei den Backupbedarf: Anwender, die viele Dateien häufig bearbeiten, benötigen mindestens tägliche Aktualisierungen eines zuvor angelegten Komplett-Backups. Gelegenheitsnutzer kommen dagegen in der Regel mit wöchentlichen Aktualisierungen aus.

Das Systemabbild

Ein Systemabbild sichert das Betriebssystem inklusive aller installierten Programme und Daten. Außerdem übernimmt es die angelegten Partitionsstrukturen. Im Falle einer kompletten Neuinstallation stellen Systemabbilder die gewohnte Arbeitsumgebung schnell wieder her. Diese Methode eignet sich aufgrund des relativ großen Zeitaufwands jedoch nicht für die tägliche Sicherung, stellt aber eine ausgezeichnete Basis für zusätzliche, gezielte Daten-Backups dar.

Vollständiges Daten-Backup

Ein vollständiges Daten-Backup sichert sämtliche Daten einer Festplatte oder einer Partition, jedoch nicht das Betriebssystem. Viele Backup-Programme erstellen einfache Kopien der Daten, spiegeln diese also. Andere Programme erstellen komprimierte Verzeichnisse. Ein regelmäßiges vollständiges Backup beansprucht je nach Datenmenge viel Zeit und Speicherplatz. Für den Privatanwender bieten sich deshalb eher inkrementelle- oder differenzielle Backups an.

Zuwachs-Backup

Zuwachs-Backups sichern nur neu erstellte oder veränderte Dateien. Die Zuwachs-Backups werden unterteilt in inkrementelle und differenzielle Backups. Inkrementelle Sicherungen erweitern ein zuvor ausgeführtes Komplett-Backup um neue und veränderte Dateien. Diese Variante spart dem Anwender nicht nur Zeit, sondern auch Speicherplatz auf dem Sicherungsdatenträger und belastet das System nicht so stark wie eine vollständige Sicherung, sodass der Nutzer in der Regel während der Aktualisierung weiter arbeiten kann. Allerdings erfordert das Wiederherstellen der Daten der Backup-Software einiges ab: Sämtliche inkrementellen Backups müssen mit der Komplett-Sicherung zusammengeführt werden. Im Falle einer Beschädigung einer Teilsicherung sind die Daten verloren. Eine gute und zuverlässige Backup-Software ist also enorm wichtig.

Differenzielle Backups sichern neue und veränderte Dateien seit dem letzten inkrementellen Backup, setzen also kein Komplett-Backup voraus. Eine aufgeräumte und durchdachte Datenablage erleichtert nicht nur das tägliche Arbeiten am PC, sondern ist auch beim Erstellen und Wiederherstellen von Backups von Vorteil.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Das Differenzielle Backup ist falsch erklärt. Differenziell setzt ein Vollbackup voraus und sichert dann immer die Änderungen zu diesem. Mit der Zeit werden die Änderungen zum ursprünglichen Vollbackup immer...

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