Verschiedene Arten, Daten zu sichern
Backup-Strategien: Welche Backup-Methoden gibt es?
Michael Knott
Das Problem ist so alt wie die elektronische Datenverarbeitung: Was tun, wenn's brennt, wenn all die sorgfältig erarbeiteten, errechneten und abgespeicherten Daten verloren gehen? In solchen Situationen hilft bestenfalls noch professionelle Datenrettung, billiger und sicherer ist jedoch das Zurückspielen eines Backups. Die netzwelt zeigt, welche Backup-Strategien es gibt.
- Das vollständige Backup
- Das inkrementelle Backup
- Das Zuwachs-Backup
- Das Teil-Backup
- Datensicherung - Wann und wie?
- Medienrotation statt Datenträger-Sammlung
- Beispiel: Das Vater-Sohn-Prinzip
- Wer sichert wann wie viel?
- Privatanwender-Empfehlung
Die Macht der Elemente ist nicht zu unterschätzen: Feuer und Wasser sind die wohl unangenehmsten Feinde jeder Computer-Installation. Vor allem der Brand gibt der IT zu schaffen, die Hitze löst Datenträger in der Regel in Windeseile in ihre Bestandteile auf. Wenn dann auch noch die Feuerwehr eine satte Ladung kühles Nass in die verkohlte Wohnung schießt, sind Daten meist kaum noch zu retten, denn das, was vom Feuer verschont blieb, ist nach allen Regeln der Kunst geflutet und kurzgeschlossen. Die Daten sind weg, nur professionelle Datenretter können sich noch an den zerstörten Datenträgern versuchen. Die Erfolgsaussichten sind jedoch je nach Schwere des Falles gering. Einmal abgesehen davon, dass eine professionelle Datenrettung wirklich teuer werden kann.
Datenverlust lauert überall!
Doch nicht nur die Elemente sind es, die Speicherkarten, Festplatten, Disketten und DVDs in große Klumpen Restmüll auflösen: Ob unachtsame Kollegen, das speichelnde Kleinkind mit dem zugeklebten Auge, der nicht ganz stubenreine Hund, das verfressene Kaninchen, Hardware-Defekte oder Einbrecher: Der völlige Datenverlust lauert an jeder Ecke und tritt nach Murphys Gesetz auch immer dann ein, wenn gerade kein Backup zur Hand ist. Dabei ist es so einfach, Sicherungen zu erstellen.
Es gibt vier Backup-Strategien, mit denen sich Daten zuverlässig sichern lassen: Das vollständige Backup, das inkrementelle, das Zuwachs- und das Teil-Backup. Alle drei Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, die im Folgenden genauer erörtert werden sollen.
Das vollständige Backup
Beim vollständigen Backup handelt es sich, wie der Name schon sagt, um eine komplettes Backup aller Daten auf der Festplatte oder der Partition. Dabei werden sämtliche Daten auf dem Datenträger auf einen anderen Datenträger überspielt. Diese Form von Backups ist die sicherste Form der Datensicherung, der Anwender kann sicher gehen, dass das Backup tatsächlich sämtliche Dateien enthält, die sich zum Zeitpunkt des Backups auf dem Rechner befanden. Zudem ist ein vollständiges Backup recht leicht durchzuführen, indem der Inhalt der Festplatte komplett auf eine andere Festplatte gespiegelt wird. Entsprechende Programme gibt es für jedes Betriebssystem.
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Ich kann mich auch täuschen, aber ich bin mir fast sicher der Autor hat letztens das CT-Magazin geguckt - der Inhalt ist ja mal fast kongruent ;)
... und selbst wenn,
es kann nie schaden das Thema zu bearbeiten. Bringt sicher auch mehr als der xte-Artikel über den iTunes/iPod (in dem Thema macht ja mittlerweile jede Seite) oder die millionste Linux vs. Windows-Diskussion. Wenn sich noch mehr Seiten durch c't zur Berichterstattung zur Sicherung von Daten anregen lassen würden, so wäre das doch toll.
In diesem Sinne:
Sehr schöner und auch wichtiger Artikel nicht nur für Einsteiger.
Zitat:
Ich muss Dich enttäuschen: Nein :-)
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