Festplatten-Karussell: Größer, schneller und fast 50
Fujitsu: Mehr Speicher für Notebooks
Unter den Bezeichnungen ST37506040A und ST37506040AS wird der Speicherriese sowohl für die IDE- als auch die Serial-ATA-Schnittstelle angeboten. Er dreht mit 7.200 Touren pro Minute und verfügt über einen großen Cache von 16 Megabyte. Die Geräuschkulisse bei Leerlauf und Zugriff beziffert Seagate auf 27 und 30 Dezibel (dB), die Zugriffszeit auf 8,5 Millisekunden und den Stromverbrauch auf maximal 13 Watt.
Um dem eigenen Rechner die Kapazitätskrone aufzusetzen, bedarf es allerdings eines prallen Geldbeutels: Bei einem Einführungspreis von 450 Euro kostet die Barracuda 7200.10 mit 750 Gigabyte gut 120 Euro mehr als die kleinere Variante mit einem halben Terabyte. Zum Vergleich: Den flotten Vorgänger Barracuda 7200.9 mit 250 Gigabyte Speicherplatz gibt es schon für 90 Euro.
Einen neuen Rekord hat auch Festplattenhersteller Fujitsu aufgestellt, wenngleich in geringerem Maße. Die in erster Linie für Notebooks ausgelegte MHV2200BT erzielt auf einer Fläche von 2,5 Zoll einen Spitzenwert von 200 Gigabyte. Fujitsu sieht das Einsatzgebiet des kleinen Magnetspeichers bei externen Speicheranwendungen, Computerspielen, Videobearbeitung, Audioaufnahmen und digitalen Videorekordern. Mit nur 4.200 Umdrehungen pro Minute und einer Zugriffszeit von zwölf Millisekunden zählt das Fujitsu-Laufwerk allerdings nicht gerade zu den schnellsten, dafür bietet es einen Cache von acht Megabyte sowie einen niedriges Leerlaufgeräusch von 23 Dezibel (dB).

Seagate dreht auf
Mit diesem Extrem-Speicher werden es wohl nur die wenigsten Heimanwender zu tun bekommen - der Cheetah 15K.5. Mit satten 15.000 Umdrehungen pro Minute dreht sie mehr als doppelt so schnell wie eine gewöhnliche Festplatte und verdoppelt mit 300 Gigabyte die Speicherkapazität des Vorgängers 15K.4. Zudem verspricht Seagate 30 Prozent mehr Ein- und Ausgabe-Operationen pro Sekunde sowie eine 20 Prozent kürzere Antwortzeit. Noch beachtlicher als die extrem kurze Zugriffszeit von 3,5 und vier Millisekunden beim Schreiben und Lesen ist die dauerhaft mögliche Datenübertragung von 73 bis 125 Megabyte pro Sekunde.
Trotz der hohen Geschwindigkeit soll die Cheetah 15K.5 auch verlässlich sein. Die so genannte MTBF ("Mean Time Between Failures"), ein Indikator für die Zuverlässigkeit von technischen Geräten, der den Zeitraum zwischen zwei Fehlern bezeichnet, wird mit 1,4 Millionen Stunden angegeben. Dem Einzug in den heimischen PC steht allerdings dreierlei im Wege: Erstens finden sich die verfügbaren Schnittstellen SAS, Ultra320 SCSI und Fibre Channel vornehmlich in Servern oder Workstations für den Geschäftsgebrauch. Zweitens kostet bereits eine Cheetah 15K.4 mit 150 Gigabyte über 700 Euro. Und drittens liegt neben der Leistung leider auch der Geräuschpegel deutlich über dem einer normalen PC-Festplatte.
Links zum Thema
- Seagate Barracuda 7200.8 und 7200.7 im Vergleichstest
- Maxtor DiamondMax10 im Test
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- Filesharing-Festplatten mit Netzwerkanschluss im Vergleich
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