Macbook Pro, Erwachsenen-Version
Notebook: Apple stellt Macbook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm vor
Apple ersetzt die aktuelle Produktpalette nach und nach durch Intel-Macs. Nun wurde das 17-Zoll-Powerbook durch das 17-Zoll-Macbook Pro ersetzt. Apple bewirbt den nicht ganz handlichen Laptop mit dem Riesen-Bildschirm als "fünfmal schneller" als der Vorgänger. Ansonsten gibt es nur wenige Unterschiede zum 15-Zoll-Modell des Macbook Pro.
Das Macbook Pro 15-Zoll hat Apples Notebook-Sparte schlagartig auf das Niveau aktueller Notebooks gehoben. Das Macbook Pro 17-Zoll schließt die Produktpalette nun nach oben ab: Kein Notebook mit 17-Zoll-Bildschirm ist so schlank wie das Macbook Pro, Apple führt diesen Trend auch beim 17-Zoll-Modell weiter. Nur 2,6 Zentimeter ist das Gehäuse dick und zählt mit einem Gewicht von 3,1 Kilogramm sicherlich zu den leichtesten seiner Klasse.
Schlank und schnell
Das schlanke Gehäuse beherbergt neben einem hochauflösenden Display mit 1680 x 1050 Pixeln im 16:10-Format nun aktuelle Technik. Das Macbook Pro 17-Zoll wird standardmäßig mit einem 2,16 Gigahertz schnellen Intel Core-Duo-Prozessor geliefert. Ab Werk stehen diesem ein Gigabyte Arbeitsspeicher, eine ATI-Radeon X1600-Grafikkarte mit 256 Megabyte Speicher sowie eine Festplatte mit 120 Gigabyte und 5400 U/min zur Seite. Der Systembus tickt wie bei den anderen Macbooks mit 667 Megahertz.
Das neue, größere Macbook Pro ist kontaktfreudiger als sein kleiner Bruder: Neben dem obligatorischen Gigabit-Ethernet und WLAN mit 54 MBit pro Sekunde ist das Macbook Pro mit Bluetooth 2.0, drei USB 2.0-Schnittstellen sowie einer zusätzliche Firewire-800-Schnittstelle ausgestattet. Ihr Fehlen war bei den 15-Zoll-Macbooks oft bemängelt worden. Die Firewire-400-Schnittstelle ist natürlich ebenfalls vorhanden. Die beleuchtete Tastatur, der Umgebungslicht-Sensor, der Dual-Link-DVI-Ausgang und der Expresscard-Steckplatz ist bereits vom Macbook Pro 15,4-Zoll her bekannt.
Anschlussfreudig und günstig
Als einziges Macbook Pro besitzt das 17-Zoll-Modell nicht nur einen dritten USB 2.0-Anschluss, sondern auch ein Dual-Layer-Superdrive mit achtfacher Geschwindigkeit - Apple hat hier einen häufig genannten Kritikpunkt beim 15,4-Zoll-Macbook Pro behoben. Das allerdings bleibt unverändert bei Vierfach-DVD-Brenner ohne Dual-Layer. Bis auf Prozessor, Bildschirm, Laufwerk und den zusätzlichen USB-Bus unterscheidet sich das große Macbook Pro kaum vom 15,4-Zoll-Modell. Ein umfangreiches Software-Paket liegt ebenfalls bei. Nicht zu vergessen, dass sich mit Hilfe von BootCamp auch Windows auf dem Mac installieren lässt.
Doch aufgepasst! Alle Apple-Fans, die sich in nächster Zeit ein Macbook zulegen wollen, sollten über den Kauf des 17-Zoll-Modells statt des kleineren nachdenken. Das ist nämlich billiger! Wechselt ein Macbook Pro 17-Zoll mit 2,16 Gigahertz und 120 Gigabyte großer Festplatte für 2800 Euro den Besitzer, kostet ein entsprechend ausgestattetes Macbook Pro 15,4-Zoll noch knapp über 3000 Euro. Das Macbook Pro 17-Zoll kann also als Schnäppchen betrachtet werden. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die Preise bald angepasst werden.

Neben dem neuen iPhone hat Apple auf der WWDC auch neue MacBooks vorgestellt. Unter anderem wurde die 15- und 17-Zoll-MacBook-Pro-Reihe überarbeitet. Komplett neu hingegen ist ein Macbook Pro mit einer Bildschirmgröße von 13 Zoll.
Discounter verkaufen schon seit längerer Zeit nicht nur Lebensmittel. PCs und andere technische Geräte gehören mittlerweile ebenso zum Sortiment. Plus bietet nur erstmals ein Apple MacBook für 900 Euro an. Es handelt sich dabei um das weiße MacBook mit der internen Bezeichnung MC240D/A.
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Ohne Ankündigung aktualisierte Apple das weiße Macbook und steigerte insbesondere die Rechen- und Grafikleistung des Geräts. Außerdem soll der Akku mit zehn Stunden Laufzeit deutlich länger halten. Das Unternehmen aktualisierte allerdings auch den Preis und erhöhte ihn um 100 Euro.
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Schneller, mehr Speicher, bessere Grafik: Apple nahm ein stilles Upgrade seiner MacBook Pro-Reihe vor. Rein äußerlich und am Preis wurde dabei vom Hersteller aus Cupertino nichts verändert.




