Urheberrechtsverletzungen wie Drogendelikte behandeln

Music Markt: US-Regierung will Copyright verschärfen

Die US-Regierung arbeitet derzeit an einer massiven Verschärfung der Urheberrechte, die schon bald dem Kongress zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Damit soll es möglich sein, mit Abhörmaßnahmen und Beschlagnahmungen gegen Urheberrechtsverletzer vorzugehen.

Der "Intellectual Property Protection Act 2006" genannte Gesetzentwurf soll es Strafverfolgern CNet News zufolge erlauben, die Telefonanschlüsse von Urheberrechtsverletzern abzuhören. Dazu soll es der Polizei möglich sein, alle Geräte zu beschlagnahmen, die für Urheberrechtsverletzungen genutzt wurden.

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Beschlagnahmte Rechner werden versteigert

Damit könnte es P2P-Nutzern passieren, dass ihre Computer nach einer Durchsuchung meistbietend versteigert werden - eine Praxis, die in den USA bereits bei Drogendelikten genutzt wird. So müssen Drogendealer bisweilen ihr Auto oder gar ihr Haus aufgeben, wenn sie diese für ihre Geschäfte genutzt haben.

Der Gesetzentwurf sieht zudem Haftstrafen von bis zu zehn Jahren für Urheberrechtsverletzungen vor. Härter verfolgt werden sollen auch Nutzer von Programmen zum Umgehen von Kopierschutz-Techniken. Kopierschutz-Knacker wie AnyDVD dürfen in den USA schon jetzt wie in Deutschland nicht verkauft werden. In Zukunft soll jedoch auch bereits der Besitz derartiger Software strafbar sein.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Schlussendlich geht die ganze Schei*** nur in Richtung, Kontrolle über jede und jeden. In Deutschland sind die Rahmenbedingungen schon heute sehr weit fortgeschritten. Also warten ich nur...

krass, krass, krass... aber vielleicht sollte das wirklich wie drogen behandelt werden, schließlich klagen ja alle über aktuelle musik und filme, wie schlecht sie doch ist, aber letztlich wird sie gesaugt. da...

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