Dual Core zum Kampfpreis: Dell Inspiron 6400 im Test
Unaufdringlich
Wie das größere Inspiron 9400 bietet es nur wenige Helligkeitsreserven, sodass nur die maximale Leuchtkraft auf Dauer wirklich augenfreundliche Resultate liefert. Daneben bietet es die vom Vorgänger bekannten Vor- und Nachteile wie die satte Farb- und Schwarzdarstellung und den deutlichen Grauschleier bei weißem Bildschirm. Auch bleibt die Bildqualität von den Seiten betrachtet länger stabil als beim Blick von oben oder unten. Insgesamt entsprechen die möglichen Sichtwinkel dem Mittelmaß. Viel besser schneidet das Inspiron 6000 auch in Sachen Ausleuchtung nicht ab: An den Seiten zeigen sich auf Testbildern deutliche Unregelmäßigkeiten sowie ein schmaler, hellerer Streifen am oberen Rand.
Während das viel zu laute Klicken des Inspiron-6000-Touchpads einer weichen, kaum noch hörbaren Akustik mit leichter Klapperneigung wich, blieb die etwas billige Optik weitgehend bestehen. Zur ästhetischen Aufwertung trägt jedoch die feinere Symbolik für die vertikalen und horizontalen Scroll-Bereiche bei. Dabei ist die Oberfläche zwar glatt, aber mehr für Präzision als flotte Fingerbewegungen ausgelegt. Daneben besticht die Tastatur durch ein hochwertiges Schreibgefühl bei geringem Geräuschpegel. Sie bietet zwar nur wenig Widerstand, wirkt aber keinesfalls schwammig. Lediglich die größeren Tasten klappern leise.
Viel wichtiger als unaufdringliche Eingabegeräte ist jedoch ein leises Betriebsgeräusch - eine Paradedisziplin des Inspiron 6400. Wie der Vorgänger mit nur einem Prozessorkern ist im Normalbetrieb nicht mehr als ein fernes Rauschen des ständig aktiven Lüfters vernehmbar, in das sich bei genauerem Hinhören noch ein leises Fiepen der Festplatte mischt. Bei Belastung dreht der Lüfter zwar schnell auf, bleibt aber auf durchweg vertretbarem Lärmniveau.
Leistungsstark
Vor knapp sieben Monaten testete netzwelt das Inspiron 6000 in einer ebenfalls knapp 1.200 Euro teuren Konfiguration. Der Leistungszuwachs des Nachfolgers Inspiron 6400 ist nicht weniger als gewaltig: Bei den Messungen zur Systemleistung erzielt es nicht selten mehr als doppelt so gute Werte, was Benutzern besonders beim Kodieren und Komprimieren von Dateien sowie bei der Audio- und Videobearbeitung zugute kommt. Die Spieleleistung erfuhr zwar auch eine deutliche Steigerung, doch für ein waschechtes Gamer-Notebook reicht es deshalb noch lange nicht.
Links zum Thema
- Dell Inspiron 6000 im Test
- Asus A6Vm und A6Ja im Test: Single gegen Dual Core
- Sony Vaio FE im Test
- Alienware S-4 m5500 im Test
- Toshiba Satellite A100-169 im Test
