Universal-Fernbedienung steuert so ziemlich alles
Für Klima- und Stereo-Anlagen: Logitech Harmony 895 im Test
Michael Knott
Einrichtung
Universalfernbedienungen wollen meist sehr zeitraubend programmiert werden. Das Harmony-Setup geht hier einen sehr bequemen Weg. Über den integrierten USB-Anschluss mit dem Rechner verbunden, übernimmt eine Web-Oberfläche die Konfiguration. Nach ein paar Angaben zur Person werden die aktuellen Firmware-Versionen der Fernbedienung und der RF-Basisstation überprüft und gegebenfalls aktualisiert. Für beide Geräte lagen in unserem Fall neuere Versionen vor.
Das Online-Menü des Setups ist eigentlich eine runde Sache, erleichtert sie dem Käufer doch manch kniffelige Arbeit. Allerdings ist die Logitech Harmony ohne eine Internet-Verbindung praktisch wertlos. Leider waren im Testzeitraum zudem mehrere Anläufe nötig, um alle Schritte vollständig durchzuführen.
Schließlich wurden all unsere Geräte (Set-Top-Box, A/V-Receiver, Fernseher, CD-Player, Radio) erkannt. Sollte die umfangreiche Logitech-Datenbank das eigene Gerät nicht gelistet haben, hilft ein Druck auf die Help-Taste der Fernbedienung weiter. Die Harmony sendet dann solange Signale an das entsprechende Gerät, bis dieses korrekt reagiert.
Waren sämtliche Grundfunktionen, wie Lautstärke-Regelung und Quellenwahl, unseres Heimkinos noch einwandfrei bedienbar, tauchten im Detail einige Schwachpunkte auf. So ließ sich die Receiver-Lautstärke nicht so fein regeln wie mit dem Original-Signalgeber von Yamaha, die Harmony überspringt hier gleich mehrere Intervalle. Ein ähnliches Problem bereitete der CD-Spieler von Kenwood. Häufig wechselte er statt eines Liedes gleich zwei auf einmal. Der letzte Song eines Albums war so mit der 895 überhaupt nicht abrufbar.
Per Tastendruck wird das Wohnzimmer zum Kinosaal
Eine Besonderheit der Harmony-Reihe ist das Erstellen so genannter Activities. Alle Schritte die beispielsweise zum Anschauen einer DVD nötig sind, führt die 895 dann per Tastendruck aus. In unserem Beispiel schaltete sich mit nur einer Fingerbewegung der DVD-Player, der A/V-Receiver und der Fernseher ein, samt den vorher im Internet-Setup angegebenen Kanälen. Der Haken: Ein manuelles Editieren dieser Makros, etwa um einen gewünschten Radio-Sender im Vorfeld einzustellen, ist nur über sehr viele Umwege möglich.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
Mehr über: Hardware, Fernbedienung, Home Entertainment, Logitech
-
CES: Logitech diNovo Mini - die Mini-Multimedia-Tastatur
Eingabegerät im durchgestylten Mini-Format -
Weihnachten: Geschenke-Ratgeber fürs Technik-Fest
Zehn Geschenke für unter 50 bis über 500 Euro -
Stotternder Diskjockey: Logitech Wireless DJ im Test
Musikmacher mit Aussetzern
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben




