Universal-Fernbedienung steuert so ziemlich alles
Für Klima- und Stereo-Anlagen: Logitech Harmony 895 im Test
Michael Knott
Das Handbuch ist mehr ein Faltblatt zu den wichtigsten ersten Schritten als eine ausführliche Dokumentation. Auch auf der Software-CD findet sich keine vollständige Anleitung. Für ein Produkt dieser Preisklasse sehr ärgerlich. Immerhin kann eine vollständige Anleitung auf der Webseite des Herstellers abgerufen werden.
Verarbeitung und Ergonomie
Fernbedienungen sind Gebrauchsgegenstände. Zum Glück vermiest die Form der Harmony nicht den Feierabend vor dem Fernseher. Sie ist sauber verarbeitet und liegt mit ihrer geschwungenen Form gut in der Hand. Sämtliche Tasten haben einen sauberen, präzisen Druckpunkt, die wichtigsten, etwa die Lautstärke-Wippe, sind schnell und ohne Verrenkungen erreichbar. Obwohl der Akku unter einer hinteren Abdeckung platziert ist, ist die Harmony exakt austariert, kippt also nicht nach vorne oder hinten
Den unteren Harmony-Teil unterscheidet eigentlich nichts von einer herkömmlichen Fernbedienung. Neben Zahlen- und Ziffern-Tasten finden sich auch die für die Steuerung von Videorecordern wichtigen Drücker für Vor- und Rücklauf, Start / Stop sowie eine Aufnahme-Taste.
Darüber wird es interessanter. Der Daumen findet fast automatisch den Weg zum mittig platzierten Steuerungs-Joystick und dem zentralen Bestätigungs-Knopf. Links und rechts davon sorgen zwei Wippen für den Kanalwechsel und die Lautstärkeregelung. Rund um das Farbdisplay gesellen sich acht kontextabhängige Softkeys.
Diese ändern je nach Bildschirminhalt ihre Funktionen. Das Display an sich ist zwar farbig, lässt bei der Darstellungsqualität aber noch Raum für Verbesserungen. Bei unserem Testmodel war in der rechten, unteren Ecke stets ein schwarzer Fleck sichtbar. Zudem ist die Anzeige recht ungleichmäßig ausgeleuchtet und reagiert recht träge. Bei direktem Sonnenlichteinfall leidet die Ablesbarkeit stark. Ein Problem, mit dem sich auch die Harmony 885 herumplagen musste.
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