Dell Inspiron 9400 im Test: Notebook-Schnäppchen mit Doppelherz

Studenten-Notebook für Anspruchsvolle

Schöne Videos, satter Sound, lahme Spiele



Zu den Vorzügen des Vorgängers Inspiron 9300 gehörte die flotte Grafikkarte mit Nvidias GeForce Go 6800. Zurzeit gibt es das Inspiron 9400 nur mit dem Ati-Chip Mobility Radeon X1400, der bei aktuellen Spielen und hohen Qualitätseinstellungen schnell an seine Grenzen kommt. Einen echten Spiele-PC kann es deshalb nicht ersetzen. Hier wäre wenigstens die Option auf eine schnellere Grafikkarte wünschenswert. Dafür bewegt sich die Systemleistung, eine Paradedisziplin des Intel Core Duo, auf sehr hohem Niveau. Zum Hochfahren von Windows benötigt es zudem nur 38 Sekunden. Wer gerne Bilder bearbeitet oder Videos schneidet, sollte allerdings besser auf ein ganzes statt halbes Gigabyte Arbeitsspeicher setzen.

Nicht allein seiner schieren Größe wegen ist das 17-Zoll-Display prädestiniert für bewegte Bilder. Denn die hochglänzende Beschichtung fungiert als eine Art Weichzeichner, der geschickt Artefakte und grobe Pixelansammlungen kaschiert. Obwohl Videos aufgrund der hohen Auflösung stark vergrößert werden müssen, bleibt die Wiedergabequalität stets ansehnlich. Leider reichen die möglichen Blickwinkel für maximal zwei Zuschauer und wie beim Spielen muss die Helligkeit im Grafiktreiber bisweilen künstlich erhöht werden.

Zum Glück hat das Inspiron 9400 den guten Klang seines Vorgängers übernommen. Egal ob Video oder Musikdatei, mit Leichtigkeit beschallt es einen 25 Quadratmeter großen Raum bis in die hinterste Ecke mit klarem Sound und satten Bässen. Damit kann man sich den Kauf von billigen PC-Boxen getrost sparen. Nehmen die Tieftöne einmal überhand und bringen das Gehäuse zum Brummen, wird der integrierte Subwoofer einfach über Windows heruntergeregelt.

Dell Inspiron 9400 im Test

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Das Dell Inspiron 9400 hat das Zeug zu einem echten Studenten-Notebook. In der vorliegenden Konfiguration übersteigt der Preis zwar das Budget der meisten Lernenden ohne Eltern-Zuschuss, doch schließlich gibt es die positiven Eigenschaften des potenziellen PC-Ersatzes wie ein großes 17-Zoll-Display, niedrige Geräuschentwicklung sowie die Leistung eines Dual-Core-Prozessors schon ab bezahlbaren 999 Euro.

Zum Herumtragen ist es wegen seiner klobigen Abmessungen leider nur bedingt geeignet, doch dafür darf der alte Heim-PC getrost in der Abstellkammer verschwinden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, beim Display herrscht allerdings Besserungsbedarf. Außerdem würde dem Inspiron 9400 ein separater Nummernblock ebenso wie eine bessere Spieleleistung erheblich besser stehen.

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