Dell Inspiron 9400 im Test: Notebook-Schnäppchen mit Doppelherz

Üppiges Breitbild

Leisetreter auf großem Fuß



Zu den großen Stärken des Inspiron 9400 gehört sein extrem niedriges Betriebsgeräusch: Nach dem Einschalten und im Normalbetrieb beschränkt es sich auf ein sehr leises, hochfrequentes Pfeifen, dass allem Anschein nach von der Festplatte stammt. Bei hoher Auslastung, etwa beim Spielen, springt der Lüfter an und rauscht unaufdringlich vor sich hin, ohne jemals auffällig zu werden. Pradikät: vorbildlich.

Angesichts der enormen Laufzeit wirkt der Aufpreis von 23,20 Euro für den größeren 80-Wattstunden-Akku fast wie geschenkt. Auf einer Display-Helligkeit von zwei Stufen unterhalb der Maximalstufe von 8 läuft das Inspiron 9400 bei der netzwelt-Standardmessung sage und schreibe vier Stunden und neun Minuten ohne Unterbrechung. Das ist für einen Desktop-PC äußerst ungewöhnlich und sogar mehr als die meisten Mittelklasse-Notebooks erreichen.

Dell Inspiron 9400 im Test

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Gegen einen gesalzenen Aufpreis von 145 Euro bekommt man das 17-Zoll-Notebook statt mit 1.440 x 900 mit satten 1.920 x 1.200 Bildpunkten, die netzwelt auch im Test vorliegen. Das hat den Vorteil, dass problemlos drei Internetseiten nebeneinander passen, aber den Nachteil einer relativ kleinen Schrift. Letzteres kann mit Windows-Hausmitteln jedoch leicht behoben werden. Nichts tun lässt sich leider gegen die stark spiegelnde "TrueLife"-Oberfläche, die wir bereits beim Inspiron 9300 bemängelten. Andere Hersteller verwenden für ihre Hochglanz-Displays andere Bezeichnungen, bieten aber die gleichen Nachteile.

Wenn die Sonne nicht gerade direkt auf den Bildschirm scheint, reicht die Leuchtkraft des Displays im Normalbetrieb noch gerade aus. Bei Strom aus der Steckdose ist die maximale Helligkeitseinstellung deshalb fast schon ein Muss, darunter wirkt das Bild einfach zu dunkel. Erschwerend hinzu kommt die geringere Blickwinkeltoleranz bei der Einsicht von oben oder unten, die schnell zum Qualitätsverlust führt. Von der Seite betrachtet hält sich dieser noch in Grenzen, doch dabei kommt es je nach Winkel zu einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Gelbstich.

Zwar punktet das Inspiron 9400 mit einem sehr guten Schwarzwert, allerdings wird dieser durch die mäßige Farbdarstellung wieder relativiert. Denn die Kolorierung wirkt recht satt, weist aber sichtbare Unregelmäßigkeiten auf, die besonders an den Rändern als hellere und dunklere Flecken in Erscheinung treten. Zudem erhält ein vollkommen weißes Bild einen deutlichen Graustich. Immerhin sind diese Effekte abseits von eher praxisfernen Testbildern kaum noch sichtbar. Ausgesprochen gut schlägt sich der Desktop-Ersatz in puncto Bildschärfe und auch die glasklare Darstellung tut den Augen gut.

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