Groß, leise und leistungsfähig
Dell Inspiron 9400 im Test: Notebook-Schnäppchen mit Doppelherz
Laptops
Mit dem neuen Inspiron 9400 bietet Dell eines der günstigsten Dual-Core-Notebooks mit großem Display an. Den voll ausgestatteten PC-Ersatz mit 17 Zoll Bildfläche gibt es bereits ab 999 Euro. Ob es alles besser kann als das einkernige Vorgängermodell Inspiron 9300 und wie viel Schnäppchen das Inspiron 9400 wirklich ist, zeigt der netzwelt-Test.
Optisch hat Dell allenfalls vorsichtige Modellpflege betrieben: Wie beim Inspiron 9300 dominiert von weißen Ränden umgebenes, mattes Silber. Mitten auf dem Deckel prangt wieder einmal das obligatorische Firmenlogo in Kreisform, unterstützt von einem Inspiron-Schriftzug auf Höhe des Display-Scharniers. Bunt wird es erst mit den farbigen Abdeckungen für jeweils 34,80 Euro in den Varianten Natürliches Leder, Mediterranes Blau, Kirschholz oder Carbonfaser. Bestehen blieb leider auch der klobig wirkende Auftritt.
Inhalt
Leisetreter auf großem Fuß
Üppiges Breitbild
Leistung
Schöne Videos, satter Sound, lahme Spiele
Studenten-Notebook für Anspruchsvolle
Technische Daten
Viel aufregender als außen wird es im Innenraum des Inspiron 9400 nicht gerade, dafür zeigen sich ein paar Detailänderungen gegenüber dem Vorläufer. Dazu gehört zum Beispiel ein zweiter Knopf neben den fünf Statusleuchten mit der Aufschrift MediaDirect. Binnen zehn Sekunden funktioniert er das Notebook zu einer Art mobiler Jukebox um, die nicht nur Videos und Musik abspielt, sondern auch Bilder anzeigt. Anders als bei vielen anderen Notebooks ist es mit MediaDirect nicht nur möglich, multimediale Inhalte von CD oder DVD wiederzugeben, sondern auch von der Festplatte. Das erscheint auch sinnvoll, zumal immer mehr Menschen ihre Musik oder Videos aus dem Internet herunterladen.
Bei der Bedienung der Jukebox erweisen sich die insgesamt sieben blau beleuchteten Schalter am vorderen Rand als echte Hilfe und bleiben selbst bei geschlossenem Deckel noch zugänglich. Nachgebessert wurde auch beim Touchpad, das jetzt deutlich feinere Symbole für den horizontalen und vertikalen Bildlauf aufweist. Damit wirkt es allemal hochwertiger als vorher, aber leider immer noch ein wenig billig. Ähnlich verhält es sich auch mit den beiden Tasten, die nun weicher und deutlich leiser arbeiten, sich akustisch aber etwas klapprig geben.
Bei der Tastatur gibt es hingegen kaum etwas zu beanstanden. Schade ist allerdings, dass der separate Zahlenblock trotz des großen Platzangebots nach wie vor ausbleibt. Dafür sind die vorhandenen Tasten fest verankert und klappern kaum. Wie der Druckpunkt ist auch der Widerstand weder zu hoch noch zu niedrig gewählt.
Dell Inspiron 9400 im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.- Dell Inspiron 17: 17-Zoll-Notebook ab 399 Euro
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sparrow
14.07.06 16:32
beim inspiron 9300 gibt es auch die möglichkeit, direkt mit media direct zu starten, man muss nur die play/pause taste 2 sek gedrückt halten!!
29.07.06 18:25
Hi....
ich wollte mir eventuell auch ein Dell Inspirion 9400er kaufen. Wüßte aber gerne, da ich mich "hardwaremäßig" nicht so auskenne, was der Prozessor genau für eine Rolle spielt. Hört sich jetzt vielleicht "blöd" an, aber ich meine halt ob der für Spiele oder sowas besonders wichtig ist. Das heißt ich weiß nicht ob ich nur den T2400 mit 1,83 GHz nehme oder einen stärkeren mit mehr Gigaherz?
Vielen Dank!!!
mfg ztul :roll: :roll: :roll:
Khor
29.07.06 22:26
Viel interessanter ist die Speicherverdopplung die Dell gerade anbietet. Die Frage ist halt ob die 2.0GHz die 180€ wert sind. Mit 1,83 kommste auch super zu Rande. Der Unterschied zwischen den Taktraten ist längst nicht so entscheidend wie die Architektur des Prozessors. Es ist also besser am Takt zu sparen als anderswo (z.B. Grafikkarte). Wenn einem Prozessor irgendwann die Luft ausgeht ist es eher Zeit für eine neue Architektur (also ein neues Notebook). Die paar MHz machen den Brei dann auch nicht mehr heiß.
30.07.06 14:24
Vielen Dank!!!
Ich wollte mein Notebook sehr wahrscheinlich nicht bei direkt bei Dell bestellen, sondern bei it-premier.de.
Hat jemand von euch zufällig Erfahrung mit diesem Shop?
Das wäre dann folgende Konfiguration:
* Intel® Core Duo Prozessor T2400 (Centrino™ IV Technologie) mit 1,83 GHz, 2 MB L2 Cache und 667MHZ Front Side Bus
* Intel® Chipsatz für Core Duo Prozessor Unterstützung
* 17 Zoll Wide UXGA (WUXGA) Ultra Sharp™ Display TrueLife, Auflösung 1920x1200 Bildpunkte
* Nvida GeForce7900 GS PCI–Express x16 256MB Grafikkarte
* Multiformat und Dual Layer 8x DVD Brenner +/–R / +/–RW für Plus UND Minus Medien sowie für die neuen 8,5GB R9 Dual Layer Medien
* Serial ATA (SATA) High Performance Festplatte 100GB 5400 U/min
* Global Multiband Wlan 54mbit a/b/g
* Bluetooth intern
* internes Modem 56K V92
* 10/100 Ethernet Netzwerk mit Rj45 Anschluss
* 2GB DDR2 Dual Channel RAM max. 2048MB
* intelligenter High Power Lithium Ionen Akku 80Wh (9 Zellen)
* integriertes 5–in–1 Kartenlesegerät
* integrierter ExpressCard–Einschub für 34 und 54 Karten
... und das ganze für wesentilich weniger Geld als bei Dell direkt.
Also würde der 1,83 Ghz reichen oder gibt es da noch ganz andere Meinungen.
mfg ztul :muecke: :muecke: :muecke:
Anonym
02.11.06 12:00
Ich hab mein Inspirion 9400 noch mit Geforce7800 Go, Intel T2300, 2GB RAM und 100GB HDD bekommen => absolut spieletauglich!
berus
28.11.06 23:02
hallo,
mich würde interessieren, ob du inzwiechen dein notbook über "it-premier.de" bestellest hast und was du über dieses shop aber auch 9400 denkst. diese informationen würden mir sehr helfen, da ich das gleiche beabsichtige...
grüße
aus HD
08.02.07 02:06
Habe ebenfalls den 9400er mit einer GeForce 7900 GS.
Spart lieber am Prozessor und am Arbeitsspeicher sowie am Display, da der Laptop ohne diese GraKa für Spiele UNGEEIGNET ist.
Ich würde auch empfehlen, den Lüfter durchgängig laufen zu lassen (niedrige Drehzahl), da der Laptop sonst SEHR HEIß wird.
Ich weiß nicht, ob DELL will, dass unsere Laptops schneller kaputt gehen, jedenfalls sind die Einstellungen im Bios nicht gerade.. vorteilhaft.
Hier das Programm zur Lüfterkontrolle: Dell Inspiron Inspiron/Latitude/Precision Lüfterkontrolle
Um den Lüfter durchgängig laufen zu lassen, solltet ihr statt der "manuellen Lüfterkontrolle" lieber ein profil für die automatische Lüfterkontrolle erstellen, was ab 20 Grad CPU Temperatur den Lüfter einschaltet. Da der CPU nicht kühler als 20 Grad wird, muss der Lüfter die ganze Zeit laufen.
Die manuelle Lüfterkontrolle hat bei mir nämlich nicht wirklich funktioniert.
Khor
09.02.07 09:08
Das mit der Temperatur überrascht mich ehrlich gesagt. Was ich sonst so an Tests und Erfahrungsberichten im Netz gefunden habe spricht eigentlich eher eine ganz andere Sprache. Naja, ich werde es in ein paar Tagen wissen. :)
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