DSL-Anschluss: So finden Sie das günstigste Komplettangebot

Sie haben kaum eine Wahl: DSL-Flatrate

Beim Thema DSL sind die Wahlmöglichkeiten ähnlich groß: Verschiedene Bandbreiten, Preise und Zusatzleistungen. DSL 1000 kostet in der Regel einen Einrichtungspreis; DSL 6000 nicht. Bei DSL 2000 ist der Markt uneinheitlich.

Sie müssen entscheiden: Welche Bandbreite soll es sein?

Wer alleine wohnt oder das Internet kaum nutzt, kommt sicher mit einem 1000er oder 2000er Anschluss aus. Wer allerdings viel VoIP nutzt, sollte mindestens einen DSL-2000-Anschluss buchen, am besten mit erhöhtem Upstream. Familien sollten einen DSL-6000-Anschluss in Betracht ziehen - dann gibt es keinen Streit, und auch für VoIP bleibt immer genug Luft. Ob Sie einen ADSL2+-Anschluss mit 16 MBit brauchen, müssen Sie selbst entscheiden. Momentan gibt es dafür aber noch keine Dienste, die einen solchen Anschluss zwingend nötig machen würden.

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Gamer werden sich Fastpath wünschen, damit der so genannte Ping kürzer wird. Allerdings unterscheiden sich die Provider bei diesem Thema sehr: Während Arcor es als Inklusivleistung anbietet, kostet es bei T-Com Geld. GMX beispielsweise bietet es gar nicht an. Ähnlich sieht es bei weiteren Zusatzleistungen wie dem erhöhten Upstream oder einer festen IP-Adresse aus. Je nach Provider unterscheiden sich die Angebote stark.

Die meisten Provider bieten keine anderen Tarife als eine Fatrate an. Lediglich bei Einsteiger-Paketen sind vereinzelte Volumen- und Zeittarife anzutreffen. Doch besonders in Orten, wo es Flatrates schon für rund fünf Euro gibt, lohnt sich die Ersparnis kaum: Wer kein DSL hat, kann seinen Datenverbrauch ohnehin schlecht einschätzen, und erfahrungsgemäß verändern sich die Internet-Nutzungsgewohnheiten mit dem DSL-Einstieg stark. Lassen Sie sich also nicht von einer Ersparnis von einigen Euro blenden. Denn wenn Sie Inklusiv-Volumen oder -Traffic einmal überschritten haben, wird es ziemlich schnell teuer.

Mit Telefonanschluss, DSL-Zugang und DSL-Flatrate haben Sie nun alles, was sie brauchen. Jetzt geht es noch ums Telefon: Bei T-Com sind die Tarife zwar recht hoch, dafür lässt sich aber mit Call-by-Call oder Preselection viel Geld sparen. VoIP ist ebenfalls recht günstig. Problematisch ist es allerdings bei Arcor: Hier gibt es weder Call-by-Call noch VoIP, man ist also auf die Arcor-Tarife angewiesen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 6 Beiträge

Du bekommst einfach weniger Extras, das ist alles. Bei 1&1 ist ja auch noch eine Domain und Webspace dabei, bei GMX nicht. Ansonsten ist es das gleiche: Unter der Haube ist es eh alles Telekom-Technik. Wenn Du die...

Die GMX-FreeFlat gibt's ja nur in Großstädten. GMX ist halt günstiger. Die GMX DSL Flat gibt's für 6,99 statt 9,99 bei 1&1 (obwohl's ja die gleiche Firma ist - United Internet). VoIP bei GMX...

GMX-VoIP ist sicher nicht schlecht, allerdings haben wir es für den Artikel nicht gewählt, weil man nicht so viele Telefonnummern bekommt wie bei 1&1. Einen richtigen ISDN-Ersatz bekommst Du bei GMX also nicht; wenn...

Was ist denn am GMX-VOIP nicht so gut? Ich überleg momentan, ob die Kombination TelekomAnalog und GMX 6Mbit nicht das beste für mich ist. Dann möchte ich aber eben auch VOIP nutzen.

Das stimmt. Wir haben für unser Beispiel aber 1&1 gewählt, da dort der VoIP-Dienst besser ist und einen wirklichen ISDN-Ersatz darstellt.

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