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19.04.2006
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Flach verpackt: Zwei Gigahertz und schnelle Ati-Grafik

Sparsames Spiele-Notebook? Alienware S-4 m5500 im Test

Benjamin Schnitzler

Spiele und Videos



Zur guten Spieleleistung passt auch das Display des Alienware S-4 m5500, das bei 3D-Shootern nur minimale Schlieren erzeugt. Selbst Strategie- und Rennspiele, wo mehr Nachzieheffekte entstehen, bleiben noch absolut spielbar. Darüber hinaus gefällt die plastische Darstellung, ein positiver Nebeneffekt des spiegelnden Hochglanz-Bildschirms. Die leichte Unschärfe bei Videos verschönert das Bild, indem sie Bildfehler, so genannte Artefakte, mehr versteckt als verstärkt.

In der Produktbeschreibung des Breitbild-Notebooks wird mit vier Lautsprechern und einem integrierten Subwoofer geworben. Davon ist im Akustik-Test leider nicht viel zu hören. Es fehlt an Bass und die Höhen werden bei hoher Lautstärke überbetont. Positiv macht es sich dafür mit seinem klaren und detailreichen Klangbild bemerkbar. Wer das Notebook gerade nur zur Unterhaltung nutzen möchte, kann Videos und Musik von CD oder DVD auch ohne Windows abspielen. Das erhöht wiederum die Akkulaufzeit, da nur die nötigsten Bauteile mit Strom versorgt werden.

Sparsames Spiele-Notebook? Alienware S-4 m5500 im Test

  • Alienware S-4 m5500
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Laufzeit und Lautstärke

Werden alle Energiesparmaßnahmen in Anspruch genommen, erreicht das Alienware S-4 m5500 mit Ati-Grafik, noch augenschonender Display-Helligkeit und eingeschaltetem WLAN eine magere Laufzeit von knapp zwei Stunden. Wirklich lange Ausflüge sind damit leider nicht drin, erst recht nicht, wenn ein Spiel zusätzlich vom Akku zehrt. Für den Wechsel auf die Strom sparende Onboard-Grafik ist neben dem Umlegen eines Schalters ein Neustart notwendig. Der Zeitgewinn beträgt immerhin eine halbe Stunde, was das S-4 m5500 aber noch lange nicht zum Dauerläufer macht.

Bei hoher Auslastung dreht der Lüfter des Notebooks voll auf und bläst viel heiße Luft aus dem rechts platzierten Gitter. Dennoch erhitzt sich das Gehäuse merklich und könnte im Winter problemlos als Handwärmer herhalten. Dabei schreit der hohe Geräuschpegel förmlich nach Kopfhörern oder dem Aufdrehen der Lautsprecher. Wieder im Normalbetrieb senkt der Lüfter aber nach wenigen Sekunden seine Drehzahl auf einen vertretbaren Geräuschpegel. Dann bleibt es bei einem zwar hörbaren, aber leichten und unaufdringlichen Rauschen und Brummen. Still stand der Lüfter im Testverlauf jedoch nie.

Fazit

Keine Frage, das Alienware S-4 m5500 ist mehr ein Notebook für leistungshungrige Spieler als für Alltagsanwender, die großen Wert auf hohe Mobilität und geringes Gewicht legen. Das schlägt sich auch im Preis nieder, der zwar schon bei 1.200 Euro beginnt, bei 2.000 Euro aber noch lange nicht aufhören muss. Die umschaltbare Grafik ist zwar ein guter Ansatz für mehr Akkulaufzeit, nutzt in diesem Fall aber nur wenig.

Technische Details finden Sie auf der nächsten Seite


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