Die Lieblings-Programme immer auf dem USB-Stick dabei
Portables: Die Hosentasche voller Software
Willkommen in einer Welt, in der nützliche Programme nicht nur kostenlos sind, sondern nicht einmal auf dem PC installiert werden müssen. Portable Software schreibt nichts ins System und arbeitet vom USB-Stick aus. Netzwelt stellt die besten Portables vor und erklärt, was Sie damit anfangen können.
Inhaltsverzeichnis
- 1Warum Installieren plötzlich schlecht ist
- 2Tragbar und vielseitig
- 3Der direkte Weg: Portables fertig aus dem Netz
- 4Der einfache Weg: Portables als exe-only
- 5Der Umweg: Portables selber basteln
- 6Der Holzweg: Keine Portable-Kompatibilität
- 7Den USB-Stick vorbereiten und optimieren
- 8Wegweiser: Nachteile von Portables
- 9Am Ziel angekommen
Warum Installieren plötzlich schlecht ist
Das lässt sich schnell beantworten: Die meisten Programme kopieren nämlich nicht nur Dateien in das Verzeichnis, das Sie bei der Installation angegeben haben - beispielsweise C: > Programme > Winamp. Viele Anwendungen tragen sich darüber hinaus noch in die Registry ein. Die Registry ist eine Art Datenbank des Betriebssystems, in der Informationen über Windows und die installierten Programme gespeichert sind, um sich Ihren Wünschen dynamisch anpassen zu können.
Leider führen einige der Registry-Einträge dazu, dass Teile der installierten Programme im Hintergrund aktiv sind, auch wenn Sie diese gar nicht aufgerufen haben. Jeder einzelne dieser Dienste und Prozesse verbraucht Arbeitspeicher und eventuell erhöht sich zudem die CPU-Auslastung. Außerdem können die Deinstallations-Routinen der Programme beim Löschen oft nicht alle Änderungen in der Registry wieder rückgängig machen - was bleibt, ist Datenmüll.
Tragbar und vielseitig
Genau an dieser Stelle treten die Portables auf den Plan: Wichtige Software wird statt auf die Festplatte auf den USB-Stick oder eine andere externe Datenquelle installiert. Ihr System läuft schneller, Ihre Registry bleibt sauber und Sie haben noch einen weiteren nicht zu verachtenden Vorteil: Egal an welchem Computer Sie arbeiten - Ihre Lieblings-Freeware ist stets mit an Bord.

Autoplay für Flashspeicher - eigentlich nichts Besonderes. Wenn der USB-Stick aber mit eigener Oberfläche startet, von alleine den Browser öffnet und automatisch ein Backup der Eigenen Dateien machen kann, wird die Sache interessant. MyPendrive macht jeden Stick zur Arbeitsplattform für unterwegs.
Dank Portable Software können Programme ohne Installation von einem USB-Stick aus auf fremden Computern benutzt werden. Klingt wie eine nette Spielerei, doch solch ein tragbares Freeware-Paket kann echte Vorteile bieten: Randvoll mit Tools zur Analyse und Reparatur kann der Stick das Leben eines Systems deutlich verlängern. Die besten Helfer hat netzwelt unter die Lupe genommen.
Outsourcing ist in der Arbeitswelt bereits ein ebenso berüchtigter wie geläufiger Begriff. Doch am Computer muss das nicht zwingend Nachteile haben: Sie können eine Vielzahl von Multimedia-Programmen als so genannte Portables auf Ihren USB-Stick kopieren und von dort aus ohne Installation benutzen. Der PC bleibt sauber und Sie mobil.
Scanner für Spy- und Adware sind in ihrem Nutzen immer dann zweifelhaft, wenn sie bei der Installation selbst die Festplatte zumüllen. Prevx CSI geht deshalb einen anderen Weg: Die Freeware kommt komplett ohne eine Installation aus und schöpft ihre Strategien gegen Schädlinge aus einer Community-basierten Datenbank. Die Freeware der Woche auf netzwelt im Portrait.
Wer seinen iPod oder vegleichbare Player mit dem Computer verbindet, ist zum Übertragen und Aktualisieren von Daten meistens auf Apples iTunes angewiesen. Doch es geht auch anders: Die iTunes-Alternative Floola kann auf den mobilen Player kopiert und von dort gestartet werden - mit zusätzlichen Funktionen. Diese Freeware und andere Tools ab heute auf netzwelt.
Der Firefox 3 ist da, aber nicht alle möchten ihn auch sofort installieren. Denn die 2er-Version mitsamt Addons und Profileinstellungen sind ein eingespieltes Team. Mit dem Firefox 3 Portable können Sie völlig gefahrenfrei den neuen Browser vom Stick aus starten.
Das simple Verschieben von Daten in den Papierkorb ist nicht sicher, zuverlässig löschen nur spezielle Programme wie Eraser. In der tragbaren Variante lässt sich diese Freeware sogar auf einen USB-Stick installieren und überschreibt von dort aus Ordner und Dateien mit Profi-Methoden.





Beiträge
insgesamt 11 BeiträgeDas im Artikel benannte Manko, dass durch Doppelklick die Standardanwendung des Gastcomputers gestartet wird und die Datei nicht wie gewünscht mit dem portablen Programm ausgeführt wird, wird durch das kleine...
Ich finde Portable Programme auch etwas sehr gutes da ich öfters an unterschliedlichen Computern arbeite. So kann ich meine wichtigen Programme immer mit nehmen. Hier habe ich beschrieben welche Portablen...
Ich finde die portablen Anwendungen sehr gut, auch wenn die Sachen lokal auf der Platte liegen. Der Vorteil liegt unter anderem darin, wenn ein mehrere Betriebssysteme wie XP und Vista laufen, kann man...
Ich finde die Möglichkeit meine Programme mit zunehmen auch sinnvoll, weiß aber nicht, ob ich dazu jeden USB-Stick benutzen kann. Deshalb möchte ich hier die Frage aufwerfen, ob es nötig ist einen USB-Stick mit...
Hallo zusammen, ich finde die Portable-Idee und diesen Artikel sehr spannend. Mir ist es leider nicht gelungen, den PDFCreator lauffähig zu machen. Er installiert sich doch auf dem...