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Google-Ticker: Gratis WiFi in Frisco - Neue Toolbar - Google Earthquake
Neuigkeiten aus Mountain View im Nachrichtenüberblick

von Fabian Parusel Uhr veröffentlicht

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Bei Google gibt es immer was Neues: Diese Woche erregt ein Projekt in San Francisco die Aufmerksamkeit. Dort soll es bald kostenloses Internet für alle Bewohner geben. Die neue Google-Toolbar ist fertig und Google hat einen Suchalgorythmus aus Israel gekauft. Außerdem gibt es einen Zusatz für Google Earth mit dem das legendäre Beben von 1906 in San Francisco nachgestellt werden kann.

Bei Google gibt es immer etwas Neues: Diese Woche erregt ein Projekt in San Francisco Aufmerksamkeit. Dort soll es bald kostenloses Internet für alle Bewohner geben. Die neue Google-Toolbar ist fertig und Google hat einen Suchalgorithmus aus Israel gekauft. Außerdem gibt es einen Zusatz für Google Earth, mit dem das legendäre Beben von 1906 in San Francisco nachgestellt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

WiFi-Netz für die Bewohner San Franciscos

Google baut in Kooperation mit EarthLink ein WiFi-Netz in der Küstenstadt San Francisco. Die Partner haben von der Stadt den Zuschlag erhalten. Dabei soll Google die Plattform entwickeln und EarthLink stellt den Breitbandzugang und die WiFi-Stationen für die Netzanbindung bereit. Jeder Bewohner der Stadt soll kostenfrei surfen können.

Finanzieren will Google das Projekt über Werbeeinblendungen. Darüber müsse allerdings noch gesprochen werden, verriet Ron Vinson, Chief Administrative Officer der städtischen TK-Abteilung. Mit IBM und Cisco wurden auf dem Weg zu dem Zuschlag starke Konkurrenten aus dem Weg geräumt. Doch EarthLink hatte einen klaren Vorteil: Das Unternehmen ist auch schon in Philadelphia mit der Errichtung eines kostenlosen WiFi-Netzes beauftragt worden.

Das Netz wird voraussichtlich eine Fläche von 80 Quadratkilometern abdecken. Die Kosten für dieses Projekt werden auf circa acht bis 16 Millionen Dollar geschätzt. In Philadelphia soll schon Ende 2006 ein WiFi-Netz mit einer Ausdehnung von über 350 Quadratkilometer fertiggestellt werden. Damit sollen 1,6 Millionen Einwohner mit einem einzigen WiFi-Netz versorgt werden. Dafür werden circa 3.000 WiFi-Geräte benötigt, die auf Laternen und Ampeln montiert werden sollen.

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Seismologische Berichte

In Amerika herrscht derzeit ein richtiger WiFi-Boom. Rund 300 Städte befassen sich mit dieser neuen Technologie. Damit soll überall Breitbandinternet ermöglicht werden. Zu Hause, auf dem Weg zur Arbeit, auf der Arbeit, im Freibad und in jedem Café und Restaurant. In Deutschland glaubt man noch immer an UMTS und ein Wunder. Bislang schickt UMTS die Daten nicht gerade mit Hochgeschwindigkeit durch den Äther, eher mit verstaubter ISDN-Geschwindigkeit.

Neue Google-Toolbar verfügbar

Große Änderungen im Gegensatz zur Version eins der Google-Toolbar gibt es nicht, zumindest nicht äußerlich. Technisch hat sich mehr getan: Die neue Werzeugleiste hat einen Phishing-Filter erhalten und die Sucheingabe wurde verbessert. Für den Firefox ist es die zweite Version der Toolbar, für den Internet Explorer schon die vierte. Für Letzteren ist die Toolbar mittlerweile unverzichtbar, Firefox-Benutzer kennen die meisten Funktionen vom eigenen Browser.

So verdoppeln sich für den Firefox-Benutzer zwei Funktionen. Die Suchmaske findet sich in der Toolbar und der eigenen Leiste des Firefox und auch die neue Abo-Funktion für RSS-Feeds taucht doppelt auf, sie wird ebenfalls auch schon vom Browser bereitgestellt. Es gibt aber auch sehr nützliche neue Funktionen: So lassen sich auf Knopfdruck Suchbegriffe auf einer Webseite farblich markieren.

Die Page-Rank-Anzeige findet sich natürlich auch in der neuen Leiste wieder und verrät, mit welchem Rang die gerade geöffnete Seite bei Google gelistet wird. Neu ist auch ein Knopf, der direkt zum neuen News-Portal von Google führt. Dort werden aktuelle Nachrichten aus allen Ressorts angezeigt. Diese stammen von unterschiedlichen deutschen und internationalen Online-Nachrichtendiensten.

1906er Erdbeben in Google Earth aufgearbeitet

Es sind beinahe 100 Jahre vergangen seitdem ein fürchterliches Erdbeben San Francisco heimsuchte. Anlässlich des bevorstehenden 100. Jahrestages dieses Ereignisses bereitete die geologische Abteilung des US-Innenministeriums (USGS) einige Daten der Katastrophe für Google Earth auf. So erhält der Besucher der Website viele Informationen rund um das Jahrhundertbeben.

Eine erste KMZ-Datei zeigt das Epizentrum des Bebens vom 18. April. Es liegt rund vier Kilometer von der Küste San Franciscos entfernt. Eine weitere Datei zeigt seismologische Daten aus der ganzen Welt, die dokumentieren, wie unser ganzer Planet in Schwingungen versetzt wurde. Selbst in Tokio wurde das Beben deutlich registriert. Sogar in Potsdam wurde es aufgezeichnet.

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Weiter geht die Tour mit einem Flug über den fast 300 Kilometer langen Riss entlang des Sankt Andreas-Grabens. In weniger als zwei Minuten hat sich der Riss entlang der Westküste ausgebreitet. Mit circa 13000 Kilometern raste der Bruch unter San Francisco hinweg und richte dabei eine unglaubliche Zerstörung an. Diesen Flug gibt es sowohl als KMZ-Datei für Google-Earth als auch als Quicktime-Video.

Das Highlight dieser geschichtlichen Tour bilden unzählige historische Fotos, die ebenfalls direkt aus Google Earth betrachtet werden können. Damit ist einmal mehr bewiesen, dass Google Earth auch eine lehrende Funktion übernimmt. Auf der Webseite der USGS gibt es noch weitere Informationen rund um das schwere Erdbeben von 1906.

Google kauft Ressourcen in Israel

Dabei handelt es sich um einen Suchalgorithmus, den ein israelischer Doktorand entwickelt hat. Ori Alon, der Entwickler, ist momentan an der Universität von New South Wales in Australien tätig. Beschäftigt ist der Mann in Mountain View bei Google selbst. Der Algorithmus soll in der Lage sein, die Suchergebnisse aus Google nach Themen zu sortieren. Eine Stellungnahme dazu lehnten alle Beteiligten ab.

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Bei Google gibt es immer was Neues: Diese Woche erregt ein Projekt in San Francisco die Aufmerksamkeit. Dort soll es bald kostenloses Internet für alle Bewohner geben. Die neue Google-Toolbar ist fertig und Google hat einen Suchalgorythmus aus Israel gekauft. Außerdem gibt es einen Zusatz für Google Earth mit dem das legendäre Beben von 1906 in San Francisco nachgestellt werden kann.

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http://www.netzwelt.de/news/73981-google-ticker-gratis-wifi-frisco-neue-toolbar-google-earthquake.html
2006-04-17 10:02:00
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