Nie wieder Karten lesen - für unter 300 Euro
Günstiges und einfach gestricktes Navi: Yakumo EazyGo im Test
Michael Knott
Zum Lieferumfang gehört ein Befestigungs-Kit fürs Auto. Mittels Saugnapf und Schwanenhals findet der EazyGo sicheren Halt an der Windschutzscheibe oder am Amaturenbrett. Während der Fahrt kommt es aufgrund der Länge der biegsamen Befestigungs-Stange leider zu heftigen Vibrationen. Je nach Motordrehzahl oder Fahrbahnuntergrund beginnt die gesamte Konstruktion, inklusive Bildschirm, derbe zu zittern.
Auf unserer Teststrecke funktionierte die Zielführung im Auto-Modus bis auf einige Ausnahmen tadellos. Einmal führte uns das System in die Irre, ein anderes Mal war die angeblich kürzeste Strecke die tatsächlich längste. Ansonsten lotsen großflächige Pfeilsymbole und grafisch aufgewertete Karten sicher zum gewünschten Ziel.
Die Kartenansicht erfolgt dabei wahlweise im 2D- oder 3D-Modus. Auch eine spezielle Ansicht für Nachtfahrten hält der EazyGo bereit. Mittels der seitlichen Hardwaretasten lässt sich der Kartenausschnitt vergrößern oder verkleinern.
Das Display stellt maximal 320 x 240 Bildpunkte dar und ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Bei direktem Lichteinfall wird es allerdings sehr schnell unleserlich. Da hilft auch der Griff zur Helligkeitssteuerung im Menü nicht weiter. Vor allem im Fußgänger-Modus stört dies.
Fußgänger
Am Ziel, in der fremden Stadt oder auf dem platten Land angekommen, genügt ein Handgriff und der Yakumo geht zu Fuß mit auf Erkundungstour. Hier bereitet das Testgerät mehr Probleme als im KFZ-Betrieb.
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