Die Message-Maschine: HP iPAQ hw6515 im Test
Fazit und technische Daten
Versöhnlich stimmt ein nettes Tool, welches sich im Menü versteckt. Über eine GPRS-Verbindung lädt der iPAQ eine Datei mit den aktuellen Satellitenpositionen herunter. Beendet man die Zielführung, wird nämlich gleichzeitig auch die GPS-Verbindung gekappt. Beim nächsten Start steht diese Verbindung dann wesentlich schneller, nervige Wartezeiten werden deutlich verkürzt.
Leider liefert Hewlett Packard neben der Dockingstation, einem USB-Kabel sowie Software und Netzteil lediglich eine Schale für die Befestigung am Gürtel mit. Sinnvolles Zubehör für den KFZ-Betrieb wie KFZ-Ladekabel oder eine Halterung mit Saugfuß fehlen komplett und erhöhen den empfohlenen Verkaufspreis von 629 Euro nochmals. Kleines Trostpflaster - der Straßenpreis liegt deutlich niedriger bei etwa 550 Euro.
Die Routenberechnung funktionierte im Test tadellos. Deutliche, große Symbole und klar gesprochene Anweisungen erleichtern den Weg durch Innenstädte und Kreisverkehre. Praktisch und wesentlich schneller als der Weg über den Bedienstift ist die Adresseingabe mit Hilfe der Tastatur.
Selbstverständlich unterstützt das TomTom-Programm auch Optionen wie schnellste Route, kürzeste Route, sowie einen Fahrrad- oder Fußgänger-Modus. In den beiden letztgenannten Modi wird man allerdings erstaunlich oft auf die falsche Fährte gelockt. Ein Manko, mit dem sich aber nicht nur das Duo hw6515 und TomTom rumplagt.
Optisch kein Schmuckstück, dafür ackernd wie ein Arbeitspferd, machmal leider genauso störrisch, das ist Hewlett-Packards hw6515. Ein Organizer, in den ein Telefon und ein Navigationsgerät verpflanzt wurde. Im Alltag ist diese Mischung ausgesprochen vielseitig, wenn auch nicht immer intuitiv und schnell bedienbar.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt HP iPAQ hw6515. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu HP iPAQ hw6515. Zusätzlich haben wir ein Special zu MP3-Player vorbereitet.
