Scambaiting: Spaß mit der Nigeria-Connection

Kein Spaß mehr

Diese Form von Humor mag diejenigen unterhalten, die es besser wissen. Diejenigen aber, die Opfer der zum Teil überaus plumpen Maschen wurden, sitzen nicht selten vor einem riesigen Schuldenberg und dem angekratzten Ego, einer deart plumpen Betrugsmethode aufgesessen zu sein, mit wenig Unterstützung durch die Ermittlungsbehörden, die bei den Afrikanern kaum eine Chance haben. Zwar gibt es bereits nennenswerte Erfolge gegen in Europa ansässige Vorschussbetrüger, die echten Scammer arbeiten jedoch von ihrer Heimat aus und sind dort kaum zu erwischen. Einige Opfer suchen deshalb selbst im Heimatland nach den Betrügern und setzen sich nicht unerheblichen Gefahren aus.

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Denn trotz der offensichtlichen Dämlichkeit vieler Täter und trotz der Albernheit, mit der manche Scambaiter mit ihr umspringen, handelt es sich bei den Nigeria-Betrügern immer noch um Kriminelle - entsprechend sollten sie auch behandelt werden. Das gilt sowohl für die, die die Täter persönlich suchen, als auch für diejenigen, die Scambaiting als Sport betreiben. Denn Kriminelle, so dümmlich sie auch wirken mögen, haben in der Regel ein gewisses Gewaltpotential. Kaum auszumalen, was geschieht, wenn ein frustrierter Scammer dem Scambaiter einen Schlägertrupp nach Hause schickt.

Deshalb sollte im Umgang mit der Nigeria-Connection und anderen Online-Kriminellen immer Vorsicht die Mutter der Porzellankiste sein. Kein Scherz ist so gut, dass er eine Gefahr für Leib und Leben darstellen sollte. Genau das ist jedoch der Fall bei den Betrügern: Man weiß nicht, ob man es mit einem Trittbrettfahrer oder einer möglicherweise gewalttätigen Bande zu tun hat. Ersterer dürfte sich problemlos über den Tisch ziehen lassen, letztere könnten nachtragender reagieren, was im Zweifelsfall ein kaum kalkulierbares Risiko darstellt.

Lieber die Polizei einschalten!

Auch Todesgefahr kann von der Nigeria-Connection ausgehen, obwohl das einzige nachgewiesene Todesopfer bisher "nur" der nigerianische Botschafter in Prag war, der von einem geprellten Tschechen erschossen wurde. Nur sekundär ein Beispiel für die Brutalität der afrikanischen Kriminellen; vielmehr ein Beispiel für die rasende, menschliche Wut, die die Verbrecher verursachen können. Besser also die Mails sammeln und Strafanzeige stellen, damit die Ermittlungsbehörden den Scammern durch internationale Kooperation auf die Schliche kommen können.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 11 Beiträge

Hehehe, ich habe so eine mailadresse die ich nutze für Anmeldungen, Bestätigungslinks ect, ect. Nach 2 Jahren wird es reichlich zugemüllt. Zum Thema Nigeria kann ich noch nen Schenkelklopfer zum Besten...

Ob die "Lichtweitengebühr" wohl steigt, wenn man Xenon-Licht statt Halogen-Licht hat??

Zitat: Cool, ich will auch Ein Million Euros (EIN MILLION EUROS) gewinnen. Wieviel muss man da vorab überweisen? :musik: Ach, nicht der Rede wert. Nur ...

Zitat: Ihr E-Mailkonto ist als ein Gewinner für den Geldpreis vom Ein Million Euros( EIN MILLION EUROS) gewählt worden. Cool, ich will auch Ein Million Euros (EIN...

Zur Zeit erhalten Tausende von Usern wieder Spammails über einen angeblichen Lotteriegewinn von 1 Mio. Euro. Bei Boocompany führt ein Poster "interessante Korrespondenz" mit der Mugubande - etwas zum...

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