Niederländische Website setzt auf Independent statt Mainstream

Fabchannel: Konzert-Videomitschnitte kostenlos anschauen

Musikliebhaber haben es schwer heutzutage: Nicht nur, dass der CD-Kauf durch Kopierschutzmechanismen verleidet wird - auch die Konzert-Tickets sind reichlich teuer geworden. Kostenlos können sich Internetnutzer hunderte Videomitschnitte von Liveauftritten unter anderem von "Wir sind Helden" als Streams im Flash-Format bei Fabchannel ansehen.

Live bei Fabchannel: Wir sind Helden

Sämtliche Produktionen sind nicht mit einer verwackelten Handkamera aufgenommen, sondern in den Amsterdamer Clubs Paradiso und Melkweg mit mehreren Kameras aufgezeichnet und professionell geschnitten. Bild und Qualität sind, wie bei einem Flash-Stream nicht anders zu erwarten, zwar nicht herausragend, aber anständig. Internetnutzer können per Auswahlmenü sofort zu ihrem Lieblingssong springen oder innerhalb der einzelnen Tracks vor- oder zurückspulen.

Indie statt Mainstream

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Statt auf Mainstream-Künstler setzt Fabchannel vor allem auf Indie-Größen wie "Bloc Party", "Nada Surf" oder den "Stereophonics". Die Auswahl beschränkt sich dabei nicht auf ein Genre: Wer Punk mag, kann sich zum Beispiel von den Live-Qualitäten von Millencolin überzeugen. Freunde der härteren Gangart können sich Liveauftritte der Metal-Bands Nightwish oder Dimmu Borgir ansehen. Auch Hip-Hop- und Soul-Konzerte finden sich im Archiv.

Regelmäßig Live-Übertragungen per WMV-Stream

Fabchannel überträgt die Konzerte während der Aufzeichnung live im Internet, bevor sie im Archiv deponiert werden. Fans können so per Videostream ihre Lieblingsband wirklich live sehen: Die Daten werden dabei als WMV-Stream übertragen. Die Macher von Fabchannel kündigen diese Live-Übertragungen frühzeitig an - es lohnt sich also regelmäßig vorbeizuschauen oder den RSS-Feed zu abonnieren.

Neben den Konzerten liegen auch Aufzeichnungen von Lesungen von Wissenschaftlern und Künstlern im Archiv. Die Astrobiologin Pascale Ehrenfreund beschäftigt sich zum Beispiel mit der Frage "Are we alone in the universe?" Während dieser wie einige weitere der Vorträge im Archiv auf Englisch vorgetragen werden, sprechen einige der aufgezeichneten Wissenschaftler und Künstler allerdings nur niederländisch.

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