Der Geheimtip foobar2000 vs. Winamp, iTunes und Windows Media Player
MP3-Software: Foobar gegen den Rest der Welt
Foobar2000 gilt derzeit als einer der besten Software-Audio-Player überhaupt. Seine Stärken liegen vor allem in einer übersichtlichen Playlist-Verwaltung, einer sehr guten Audioqualität und der breiten Unterstützung von Dateiformaten und Metadaten. Taucht ein Artikel über foobar2000 in der Presse auf, überschlagen sich meist die Lobeshymnen auf das vielseitige Audio-Tool. Auch in den Leser-Kommentaren zu Online-Artikeln oder in Forumsbeiträgen ist nur Gutes über den Player zu lesen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation: Aller Anfang ist leicht
- 2Bedienung und Komfort: Musik auf Knopfdruck
- 3Unterstützte Media-Formate: MP3, WMA und Co.
- 4Musik verwalten: Übersicht im eigenen Musikarchiv schaffen
- 5Zusätzliche Features: Was sonst noch?
- 6Fazit: Vom Underdog zum Star?
Man ist sich also einig: Foobar2000 ist ein hervorragender Player. Warum hat das Audio-Tool dann nicht längst Winamp, iTunes und Co. von den Festplatten der Musik-Fans verbannt? Liegt es an der schlichten, schmucklosen Oberfläche? Macht foobar zu wenig Spaß? In den meisten technischen Disziplinen verweist der Player seine Kollegen von Apple und Microsoft auf die Plätze. Wo liegt also der Grund? Netzwelt hat keine Kosten und Mühen gescheut um eine Antwort auf diese und andere Fragen rund um den beliebten Player zu finden und vergleicht die drei derzeit am weitesten verbreiteten Audio-Player, Winamp, iTunes und Windows Media Player mit dem ewigen Underdog foobar2000.
Installation: Aller Anfang ist leicht
Alle vier Software-Player können kostenlos aus dem Internet geladen werden. Bei der Größe der Download-Datei wird ziemlich schnell klar, wer eher der Purist unter den Tools ist und wer mit jeder Menge Ballast an Bord durch die DSL-Leitung gesaugt wird: Während foobar mit bescheidenen 1,53 Megabyte auskommt, bringt es das pfundige iTunes auf stolze 34 Megabyte. Winamp und der Microsoft Player liegen mit gut fünf beziehungsweise elf Megabyte im Mittelfeld.
Beim Aufspielen der Software steht foobar2000 seinen Kollegen iTunes, Winamp und Windows Media Player in nichts nach. Die Installation geht bei allen vier Playern einfach von der Hand. Ein paar Mausklicks zur Bestätigung und einige kleine Einstellungen sollten auch unerfahrene User nicht überforden.
Design und Oberfläche: Schön schlicht
Beim ersten Blick auf die Oberfläche der Software-Player sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Die typischen, aufgeräumten Fenster von iTunes und dem Windows Media Player stehen hier den wandlungsfähigen kleinen Fensterchen von Winamp und einem trostlosen, grauweißen Standardfenster, sprich foobar2000, gegenüber. Während iTunes in seinem Design nicht anpassbar ist und auch für Microsofts System-Player nicht allzu viele verschiedene Oberflächendesigns zur Verfügung stehen, lässt sich die Gestaltung Winamps nahezu beliebig anpassen. Für Winamp gibt tausende Skins, mit denen sich Winamp in die verschiedensten Formen und Farben bringen lässt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 32 Beiträge
5 jahre zu spät - aber mindestens 5 Jahre mit Foobar melde ich mich hier auch mal. Für mich ist der Player perfekt. Zugegeben braucht man mehr Zeit um sich einzugewöhnen doch danach gibt es keine wirkliche...
Super artikel was für den normal user aber echt noch interesant sein sollte sind die möglichkeit - die ordner struktur über foobar zu änder quasi auf der festplatte audio datein nahezu automatisch...
Zitat: Ich finde es wenig zweckmäßig und überdies realitätsfern, die Nutzerinteressen so einzuteilen. Jup ok, das kam wohl falsch rüber. Ich meinte damit...
stimmt, solange das design nicht unübersichtlich ist
Zitat: [...] was einem ein tolles Design effektiv bringt? Da kannst du auch gleich fragen, was Musikhören effektiv bringt. Warum nicht auch was fürs Auge?