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16.04.2006
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Der Geheimtip foobar2000 vs. Winamp, iTunes und Windows Media Player

Foobar gegen den Rest der Welt

Sascha Hottes

Foobar gegen den Rest der Welt

Foobar2000 gilt derzeit als einer der besten Software-Audio-Player überhaupt. Seine Stärken liegen vor allem in einer übersichtlichen Playlist-Verwaltung, einer sehr guten Audioqualität und der breiten Unterstützung von Dateiformaten und Metadaten. Taucht ein Artikel über foobar2000 in der Presse auf, überschlagen sich meist die Lobeshymnen auf das vielseitige Audio-Tool. Auch in den Leser-Kommentaren zu Online-Artikeln oder in Forumsbeiträgen ist nur Gutes über den Player zu lesen.

Man ist sich also einig: Foobar2000 ist ein hervorragender Player. Warum hat das Audio-Tool dann nicht längst Winamp, iTunes und Co. von den Festplatten der Musik-Fans verbannt? Liegt es an der schlichten, schmucklosen Oberfläche? Macht foobar zu wenig Spaß? In den meisten technischen Disziplinen verweist der Player seine Kollegen von Apple und Microsoft auf die Plätze. Wo liegt also der Grund? Netzwelt hat keine Kosten und Mühen gescheut um eine Antwort auf diese und andere Fragen rund um den beliebten Player zu finden und vergleicht die drei derzeit am weitesten verbreiteten Audio-Player, Winamp, iTunes und Windows Media Player mit dem ewigen Underdog foobar2000.

Installation: Aller Anfang ist leicht

Alle vier Software-Player können kostenlos aus dem Internet geladen werden. Bei der Größe der Download-Datei wird ziemlich schnell klar, wer eher der Purist unter den Tools ist und wer mit jeder Menge Ballast an Bord durch die DSL-Leitung gesaugt wird: Während foobar mit bescheidenen 1,53 Megabyte auskommt, bringt es das pfundige iTunes auf stolze 34 Megabyte. Winamp und der Microsoft Player liegen mit gut fünf beziehungsweise elf Megabyte im Mittelfeld.

Beim Aufspielen der Software steht foobar2000 seinen Kollegen iTunes, Winamp und Windows Media Player in nichts nach. Die Installation geht bei allen vier Playern einfach von der Hand. Ein paar Mausklicks zur Bestätigung und einige kleine Einstellungen sollten auch unerfahrene User nicht überforden.

Design und Oberfläche: Schön schlicht

Beim ersten Blick auf die Oberfläche der Software-Player sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Die typischen, aufgeräumten Fenster von iTunes und dem Windows Media Player stehen hier den wandlungsfähigen kleinen Fensterchen von Winamp und einem trostlosen, grauweißen Standardfenster, sprich foobar2000, gegenüber. Während iTunes in seinem Design nicht anpassbar ist und auch für Microsofts System-Player nicht allzu viele verschiedene Oberflächendesigns zur Verfügung stehen, lässt sich die Gestaltung Winamps nahezu beliebig anpassen. Für Winamp gibt tausende Skins, mit denen sich Winamp in die verschiedensten Formen und Farben bringen lässt.


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ANNO 1989, am 16.04.2006 11:20

Netter artikel schade dass das foo_ui_columns plugin (zumindest namentlich) nicht erwähnt wird. Damit kann man so zimlich alles an der Oberfläche schnell und leicht ändern es arbeitet mit sogenanten panels (AlbumArt, AlbumList, TrackInfo, etc.) die sich belibig anordnen lassen.

Schade auch das die foobar eigene Scriptsprache unerwähnt bleibt um die man bei bestimmten sachen nicht herumkommt...
Naja wer sich weiter über foobar informieren möchte kann ich audiohq.de und hydrogenaudio.org ans herz legen.

Gruß
ANNO 1989


GreasySpoon, am 16.04.2006 11:31

klar ist foobar weitaus mächtiger als es ein artikel allein darstellen kann. dann wären itunes und co aber wahrscheinlich gnadenlos untergegangen im vergleich :musik:

letztlich sollte der vergleich die wesentlichen eigenschaften vergleichen, die alle haben und somit eine breite masse ansprechen. vielleicht schreckt das ja nicht die user ab sondern lockt endlich mal ein paar mehr der windows media oder itunes nutzer zu dem - meiner meinung nach - perfektesten player.


pixel, am 16.04.2006 12:48

auch hier wurde mir wiedermal kein grund genannt, warum foobar den guten alten winamp auf meinem rechner ablösen sollte. all die genannten vorzüge lassen sich mit winamp auch realisieren - nur dass es besser aussieht. gut, foobar ist nur 1.5 mb im download. im hintergrund geöffnet nimmen sich beide aber wiederum nichts. und den letzten abschnitt hab ich wohl überlesen: nur echte audio-enthusiasten dürfen/wollen foobar benutzen? hier mal die ansage: ich würde mich als ein solcher beschreiben. ich habe aufgrund des hypes foobar ausprobiert - und für nicht gut befunden. er ist einfach scheisse zu bedienen und sieht scheisse aus und ist auch noch etwas buggy. vor allem das customizing ist unter aller sau. und ja, ich hab mir sämtliche ui_columns u.ä. plugins installiert, weil ich mal einen screenshot sah, wo das wirklich sehr gut aussah. die anpassung dahin war aber so kompliziert, dass es keinen spaß machte.

imo ist das ungefähr vergleichbar mit firefox (winamp) und dem hässlichen bruder seamonkey (foobar). oder winamp und 7zip :-) was ich eigentlich sagen will: eure lobeshymnen auf foobar sind IMO völlig unbegründet. übrig bleibt ein sehr sporadischer player, der noch in der entwicklung steckt und von einer kleinen community unterstützt wird (nachteil, wenn man sich winamp.com anguckt). wenn er das skinning deutlich verbessert wird, dann kann ich mir vorstellen, dass foobar irgendwann mal interessant wird. derzeit ist es nur ein weiterer player, der musik abspielt - wie diverse andere auch. und entgegen der aussage verbraucht er dabei nicht signifikant weniger speicher oder cpu-leistung. auch braucht man keine 30 unterstützte formate, die man sicherlich auch für winamp nachladen kann (übersichtlich zentriert in einem portal). es gibt also keinen zwingenden grund, auf foobar umzusteigen - reinschnuppern lohnt aber immer.

schöne ostern. :-)


Eadea, am 16.04.2006 14:46

Naja ich kann deine Aussage auch net ganz verstehen, wie kann man z.B. Seamonkey als Bruder von Firefox vergleichen ? Der Vergleich ist sehr schlecht, genauso wie Winamp, ein Player mit Werbung, closed Source, alles was andere wie ich nicht haben wollen.
Ob der Player so sporadisch ist wie du beschrieben hast kann ich nicht behaupten, er verfügt über ein paar gute Features, die man bei anderen erst nachrüsten muss (wie im Artikel beschrieben).
Die Steuerung per Tastatur ist gewöhnungsbedürftigt, aber innnerhalb einer Woche für jeden der 1-2 Stunden am Tag Musik am PC hört zu erlernen. Also ich weiß zwar nicht was du für eine WinAmp version hast, aber Foobar ist wesentlich sparsamer im RAM Verbrauch als Winamp.
Das Customizing soll unter aller sau sein ? Also ich weiß nicht schon mal einen Winamp Skin gemacht ? Ob das leichter ist sei dahingestellt, ich als Deskmodder hab da weniger Probleme...

mfg Eadea

PS: Also ich weiß net was du hast nenn mir mal einen Bug.... ich hab noch keinen gefunden....

PPS: KANNST DU EIGENTLICH ZWISCHEN GROß UND kleinschreibung unterscheiden ? wenn ja wärs net schlechts das auch mal anzuwenden.... und imo hört sich blöd an ;)


Ente Zeile, am 16.04.2006 16:15

Ich gebe pixel recht. Foobar ist auf Grund des grausigen Designs nicht für die Massen tauglich.

Die Download-Größe war mit schon zu ISDN-Zeiten egal. Ob der Player Closed Source oder Open Source ist, interessiert die wenigsten, hauptsache er kostet nichts. Die große Anzahl der unterstützten Dateiformate betrifft nur wenige Benutzer, bei den meisten wird der Audioplayer nur CDs und mp3s abspielen.

Der Grund, weshalb sich foobar nicht durchgesetzt hat und dies auch nicht wird, ist das Design des Players. Ich habe mich Stunden mit der Konfiguration von foobar beschäftigt und foobar ist auchseit über einem Jahr mein Standardplayer für Audiodateien. Trotzdem habe ich es bisher nicht geschafft, foobar einen anderen Skin zu verpassen. Wie einfach es gehen kann, macht Winamp vor.

Bei Freunden, denen ich foobar installiert habe, blieb der Player nicht lange auf der Festplatte. Bereits beim ersten Aufruf wurde über das Design gemeckert. Dass kein Interesse besteht, stundenlang nachzulesen, wie man die Oberfläche des Players verändert, kann ich ehrlich gesagt verstehen. Spätestens aber dann, wenn ich erkläre, dass es keine Lautstärkeregelung gibt und man statt dessen + und - verwenden muss, wird der Player wieder deinstalliert.


> nenn mir mal einen Bug

Öffne einen Ordner, in dem sich etwa 100 mp3-Dateien befinden. Markiere alle, klicke die erste mit rechtsklick an und wähle "Play in foobar2000". Mal abgesehen davon, dass es verglichen mit Winamp ewig dauert, überschlägt sich foobar manchmal und zeigt nicht alle Dateien an. (Evtl. wurde dieser Bug in Version 0.9 gefixt, zumindest ist er seit dem Update bei mir nicht mehr aufgetreten.)


Thomas, am 16.04.2006 17:34

Naja zu den Bug.... muss ich sagen bei kommts nicht, aber öffne mal einen Ordner mit 2000+ Musiktiteln mit unterschiedlichen Formaten in WinAmp.....


Schaf, am 16.04.2006 18:26

Danke für den Artikel.
Bin durch ihn auf Foobar gekommen und bin vollends begeistert.

(bin vom Windows Media Player umgestiegen :) )


GregUstinov, am 16.04.2006 18:43

Hallo, die Oberfläche ist Standard-GUI Windows (was also rein platzbedarfstechnisch von Vorteil ist / aber wen interessiert das noch bei 120GB-Platten?!). Mit der Öberfläche (GUI) kann ich als Programmierer leben..

Die Archiv-Verwaltung ist nett - Schade, dass der nicht versucht aus dem Titel des Songs den Künstler zu erkennen (habe nun viele Einträge mit 'Kein Künster')

Ich habe bislang einige Player ausprobiert - da ich aber Sonderfunktionen, Equalizer-Funktionen, etc. gar nicht benutze, frage ich mich, ob man wirklich Unterschiede der Soundqualität bei den unterschiedlichen Playern hört.)

Habe gerade mal Windows Media Player und Foobar das gleiche Stück parallel abspielen lassen und hin- u. hergefadet .. kein Unterschied (zumindest höre ich keinen)


Anonym, am 16.04.2006 21:51

Den Hype um foobar kann ich auch net verstehen.
All die hochgelobten Features wie "Global Hotkeys" lassen sich mind. mal in WinAmp
auch einstellen, die WinAmp-Community ist ein vielfaches grösser und das Spektrum an Plugins ist auch enorm!





PS: Warum hab ich nur das Gefühl das der Artikel am Ende zu einem Duell foobar-WinAmp wurde =)


tk69, am 17.04.2006 00:11

Faiererweise hätte erwähnt werden sollen, dass beim Download von iTunes Quicktime dabei ist.

Also ich stehe auf iTunes ;-)


ANNO 1989, am 17.04.2006 01:07

Die foobar community steht der winamp community in nichts nach. Mit hydrogenaudio steht ein erstklassikes suport forum zur verfügung auf dem experten aus dem audio bereich verkehren (dort sind entwickler von Nero/nullsoft/apple/real/usw. anzutreffen) wenn man dort zu einer richtig gestellten frage keine angemessene antwort bekommt wo sonst?

Klar für foobar braucht man einen gewissen willen sich mit dem programm auseinander zu setzten zur belohnung wird einem jedoch eine (in diesem bereich) bisher unerreichte funktions/gestaltungs vielfalt geboten:
In welchem player sonst kann ich direkt einen komandozeilen encoder einbinden bei dem auch direkt die tags übernommen werden?
In welchem player sonst habe ich ein zuverlässiges(!) cd auslesetool?
In welchem player sonst kann ich über eine scriptsprache auf jeden belibigen tag zugreifen und ihn nahtlos in die oberfläche einbinden?
Um nur Grundlagen einer ohne zusätzlichen plugins ausgestatteten foobar version zu nennen bei denen (die meisten?) anderen schon scheitern.

Welche funktionalitäten bieten den winamp (und co.) die mir foobar nicht bieten?

Gruß
ANNO 1989


Anonym, am 17.04.2006 11:34

In WinAMp kann man externe Encoder (LAME,etc) problemlos einbinden.
CD auslesen ist auch möglich, in der Free Version zwar nur mit 8x Speed aber Probleme gibts trotzdem net
Die Scriptsprache ist finde ich kein gelungenes Argument, denn diese muss man erstmal beherrschen...

Meine Frage wäre dann noh wie es mit der Einbindunf von MP3-Playern wie zB dem iPod aussieht, was bei Apple (da sowieso) aber auch bei Winamp kein Problem ist (mit Plugin)...


Hyperlink, am 17.04.2006 20:19

Zitat:

ich habe aufgrund des hypes foobar ausprobiert - und für nicht gut befunden. er ist einfach scheisse zu bedienen und sieht scheisse aus und ist auch noch etwas buggy. vor allem das customizing ist unter aller sau. und ja, ich hab mir sämtliche ui_columns u.ä. plugins installiert, weil ich mal einen screenshot sah, wo das wirklich sehr gut aussah. die anpassung dahin war aber so kompliziert, dass es keinen spaß machte.


Tach erstmal

Na was ein Glück, Du bleibst den Foobar2000-Foren mit Deiner schwerlesbaren konstanten Kleinschreibung und Deiner Fäkalsprache schon mal erspart, was soll denn erst werden, wenn man Dich erst einmal mit Argumenten konfrontiert, dann platzen die Schimpfworte nur so heraus, gell. Nunja, deshalb wahrscheinlich auch immer noch Gast?

Zitat:
eure lobeshymnen auf foobar sind IMO völlig unbegründet. übrig bleibt ein sehr sporadischer player,


Sporadisch meint *gelegentlich*, war das gesuchte Wort vielleicht "spartanisch"?

Du hast den Artikel völlig missverstanden, es will wirklich keiner, daß Du von Winamp weggehst und Foobar2000 benutzt.

Gruss


Frank_Bicking, am 17.04.2006 20:21

Wie üblich wird im Artikel und den Kommenaren natürlich die angeblich fehlende Lautstärkeregelung kritisiert, obwohl man doch nur mal unten rechts klicken müsste (Screenshot).

Zitat:

auch hier wurde mir wiedermal kein grund genannt, warum foobar den guten alten winamp auf meinem rechner ablösen sollte.
Und hast du dich mal gefragt, warum das so ist?

Seit wann stellen Winamp oder -hier auch schon genannt- iTunes eine Referenz dar, an der sich andere Programme messen lassen müssen? Komisch, dass die Nutzer dieser Programme immer noch nach Argumenten verlangen, aus denen sie wechseln sollten, die foobar2000-Community aber größtenteils garkein Interesse daran hat, dass die mit anderen Playern glückenlichen Nutzer auf ihr Programm umsteigen, und sich auf solche Diskussionen garnicht erst einlässt. Solche Kampagnen, wie sie z.B. im Browserbereich bei Firefox üblich waren, werden doch hier garnicht gefahren.

Darüber hinaus wollen die Entwickler überhaupt keinen Player schaffen, dessen Featureliste sich darauf konzentriert, was bei anderen Anwendungen beliebt ist. Wen würde schon ein zweites Winamp interessieren, oder ein iTunes-Clone? Unter diesem Gesichtspunkt verstehe ich auch Äußerungen nicht, nach denen foobar erst durch eine geskinnte Oberfläche interessant werden würde. Er wäre dann was das Aussehen anbelangt erst Recht nur einer unter vielen, oder könnt ihr mir spontan einen zweiten Audioplayer nennen, dessen GUI die Windows-Konventionen einhält? Zu denken geben sollte einem übrigens, dass foobar2000 durch die vielen Anpassungsmöglichkeiten zu den Lieblingsplayern von Moddern/Designern gehört.

Ich bin froh, dass manche Nutzer schon allein durch das Aussehen abgeschreckt werden, oder den Bedarf nach kompletten Tags und dem Erlernen einer Titleformatting-Sprache um die Tagging- und Datenbankfunktionen wirklich nutzen zu können. Natürlich sind diese Dinge nicht massentauglich, sollen sie doch auch garnicht sein. Das soll bitte nicht als Arroganz missverstanden werden, es vermeidet einfach nur, diesen Nutzern später mal bei Problemen helfen zu müssen, die durch die Wahl der für sie falschen Software entstanden sind.

Zitat:
frage ich mich, ob man wirklich Unterschiede der Soundqualität bei den unterschiedlichen Playern hört
Überrascht nicht wirklich, da es keinen gibt. Man legt zwar durch die interne 64-Bit-Verarbeitung Wert auf, Rundungsfehler beim Durchlaufen der aktivierten DSPs zu minimieren, das hat aber keinen hörbaren Einfluss auf die Klangqualität, sondern ist eher theoretischer Natur, da die Unterschiede immer in den niederwertigsten Bits liegen.

Zitat:
Den Hype um foobar kann ich auch net verstehen.
Von welchem Hype redest du eigentlich? Es gibt keinen Hype, zum Glück. AudioHQ war mit die einzige Seite, die der Veröffentlichung von Version 0.9 im März überhaupt mehr Aufmerksamkeit als einen Eintrag in den Downloadlisten gewidmet hat.


GreasySpoon, am 17.04.2006 20:29

sind es nicht sogar vermeintliche seiten wie audiohq, die einen hype aus foobar machen? warum glaubt ihr eigentlich immer, dass ihr alles besser verstanden habt? andere user zu dumm sind, um das alles zu verstehen? und andere magazine immer wie die bild-zeitung arbeiten?

btw: alles klein geschrieben. shit, noch einer, der besser nicht bei hydrogenaudio postet.

bleibt für mich nur die frage: warum hüpft ihr dann immer bei chip und netzwelt in den foren herum, um wie die wanderprediger mit eurer erfahrung zu glänzen und all die leute auf eure super-arbeit bei audiohq aufmerksam zu machen?

zur klarstellung: ich finde die arbeit klasse, sogar perfekt. aber gönnt den einem schreiber seine ansichten und jedem nutzer seine ansichten... danke!


Frank_Bicking, am 17.04.2006 21:13

Ich korrigiere mich: Der Artikel stellt heraus, dass foobar2000 eine gewisse Nische bedient, dass das gut so ist und auch so bleiben wird.

Einige Kommentierende haben das leider missverstanden.

Meinen letzten Netzwelt-Beitrag habe ich im Oktober 2004 geschrieben, meinen letzten im CHIP-Forum im Januar. Ich schreibe Anleitungen zu foobar2000 auf einer Hobbyseite, die ich hier nur erwähnt habe, um zu unterstreichen, wie wenig foobar2000 gehyped wird, wenn sie fast als einzige etwas ausführlicher von einer neuen Version berichtet. An einem Szenario, in dem foobar2000 zur Trendsoftware wird, besteht von unserer Seite aus überhaupt kein Interesse. Genau das wollte ich mit meinem Kommentar als Vertreter der im Artikel angesprochenen Fangemeinde herausstellen. Diese Einstellung haben wir übrigens bereits Ende 2004 dokumentiert, der Artikel beschreibt sie und die Gründe, aus denen foobar2000 von uns geschätzt wird, zutreffend.

Edit: Konkret auf das Beispiel "Oberfläche" angewandt bedeutet das: wer mit foobar2000 nicht zufrieden ist, der hat entweder die Möglichkeit, das Aussehen in vielerlei Hinsicht an die eigenen Wünsche anzupassen, was etwas Beschäftigung mit unterschiedlichen Komponenten und Titleformatting verlangt, denn es wird eher auf individualisierte Lösungen wert gelegt als auf fertige, oder er benutzt das womit er vorher glücklich gewesen ist. Diese Haltung findet sich in etlichen Threads im offiziellen Forum wieder.

Und was den Rest deines Kommentars angeht, hast du mich komplett missverstanden.


pixel, am 18.04.2006 11:12

Zitat:

Na was ein Glück, Du bleibst den Foobar2000-Foren mit Deiner schwerlesbaren konstanten Kleinschreibung...

ja, ganz furchtbar, dass ich da nicht reinkomme, in diesen hochsituierten verein. ganz furchtbar schade... aber eigentlich, wer sich darüber aufregt, hat IMO keine argumente und ich würde ihn sogar als klugscheisser bezeichnen. :-P aber schön, dass du die wichtigsten stellen nochmal kopiert und hervorgehoben hast. ganz sinnvoll!

Zitat:
Nunja, deshalb wahrscheinlich auch immer noch Gast?

ganz genau! *lol*

Zitat:
Sporadisch meint *gelegentlich*, war das gesuchte Wort vielleicht "spartanisch"?

das war das wort. danke! :-D

Zitat:
Du hast den Artikel völlig missverstanden, es will wirklich keiner, daß Du von Winamp weggehst und Foobar2000 benutzt.

schon klar. ich dachte nur, wenn der artikel so einseitig ist, schreib ich mal eine andere sichtweise. kann ja nicht schaden. :-)


pixel, am 18.04.2006 11:24

Zitat:

Seit wann stellen Winamp oder -hier auch schon genannt- iTunes eine Referenz dar, an der sich andere Programme messen lassen müssen? Komisch, dass die Nutzer dieser Programme immer noch nach Argumenten verlangen, aus denen sie wechseln sollten [...]

nun, ein vorteil oder zumindest eine sinnvolle veränderung sollte eine software gegenüber seinen mitstreitern schon haben, weil der user diese vorher sicherlich benutzt hat und er sie immer damit vergleicht, bzw. er ersteinmal dorthin wechseln muss. der firefox muss mir vorteile gegenüber dem IE bringen, der zoomplayer und winamp gegen über dem mediaplayer, linux gegenüber windows... usw. usf. es gibt immer einen gegenspieler - seie denn, man hat so ein innovatives produkt, was ohne konkurenz da steht. das tut's in dem fall aber gar nichts. daher ist ein vergleich schon angebracht. wenn sich die ach so feine foobar-community so vor vergleichen drückt, dann heißt das doch nur, dass sie genau weiß, dass foobar nichts besonderes ist und keinen mehrwert bietet - zumindest für die meisten user. und damit ist es "nur" eine weitere alternative.

Zitat:
Das soll bitte nicht als Arroganz missverstanden werden [..]

oh, keine angst. das wird es! du bist ja nicht der erst, der das schreibt. und die passenden foobar-seiten zeigen das restliche. :-(

Zitat:
Von welchem Hype redest du eigentlich? Es gibt keinen Hype, zum Glück.

oh, nein. foobar ist in letzter zeit gut angesagt in den medien und bei den leuten. warum auch immer. :-)


Anonym, am 18.04.2006 11:36

Zitat:

Naja ich kann deine Aussage auch net ganz verstehen, wie kann man z.B. Seamonkey als Bruder von Firefox vergleichen ?

beide mit mozilla-engine, beides browser... ist IMO schon vergleichbar.

Zitat:
Der Vergleich ist sehr schlecht, genauso wie Winamp, ein Player mit Werbung, closed Source, alles was andere wie ich nicht haben wollen.

winamp und werbung? wo das denn? und ob nun OSS oder CSS ist mir als endanwender total egal. den code schaue ich mir sowieso nicht an. wichtiger ist, dass es erweiterbar ist.

Zitat:
Die Steuerung per Tastatur ist gewöhnungsbedürftigt

GlobalHotkeys sind auch unter winamp möglich und werden standardmässig installiert. ich hab sowieso play/stop/vor/zurück auf meinem keyboard drauf (und viele andere auch). daher ist mir das egal.

Zitat:
Also ich weiß zwar nicht was du für eine WinAmp version hast, aber Foobar ist wesentlich sparsamer im RAM Verbrauch als Winamp.

winamp 5.2.1 belegt bei mir 1.916 MB beim abspielen und 774 kb im idle. bedeutend weniger hat foobar auch nicht.

Zitat:
Das Customizing soll unter aller sau sein ? Also ich weiß nicht schon mal einen Winamp Skin gemacht ?

ich meine als endanwender. bei winamp lade ich einfach einen skin runter, kopiere ihn in das verzeichnis (oder klicke doppelt) und dann läuft das ding. bei foobar muss ich im prinzip alles selbst programmieren. und dann sieht das immer noch nicht so aus, wie man das will. ich hab mich damit etwas auseinander gesetzt, weil ich einen screenshot gesehen habe, wo ich dachte, das foobar ja ganz gute ansätze zeigt und ganz nett aussieht - ich hab's natürlich nicht hinbekommen, den player so umzugestalten. letztlich hat mich auch gestört, dass sich da immer so ein großes fenster öffnet, statt so'n kleines, wie bei winamp. ich mach wenig mit playlisten. spiele meistens mix-sets ab. also eine datei. und die gammelt dann in diesem großen fenster alleine rum.

was soll ich sagen... es passt einfach nicht zu mir und zu vielen anderen. foobar mag für einige "freaks" interessant sein, aber für die masse nicht - aber auch nicht aus den gründen, die netzwelt hier anbietet. und da wollte ich was dazu sagen.


Anonym, am 18.04.2006 11:49

Zitat:

Welche funktionalitäten bieten den winamp (und co.) die mir foobar nicht bieten?

tausende von plugins und skins.
ein ausgereiftes programm (version 5 gegenüber ner beta). ;-)
schaltet sehr einfach zwischen verschiedenen modi hin und her (media libary, normales kleines fenster und nur ein streifen am oberen bildschirmrand. ist, soweit ich es gesehen habe, in foobar nicht so ohne weiteres möglich. also nicht per doppelklick.
spielt auch videos ab - wenn man das mag. ansonsten ein kleiner (~2 MB im RAM) audioplayer.
winamp ist beliebig erweiterbar und bringt nicht alles von anfang an mit, bzw. man muss es nicht direkt installieren. so bleibt es klein, schlank und übersichtlich.
winamp arbeitet mit DRM, WMA-Playern und iPod zusammen.
...


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