So schnell kann lautlos sein
Projekt Rundum-Lautlos-PC: Der erste Test
Benjamin Schnitzler
Chaotische Zustände im Innenraum, verschrammte Hände und verbesserungsbedürftige Klempnerarbeit - doch das System steht. In den folgenden Leistungsmessungen zeigt der Rundum-Lautlos-PC von netzwelt zum ersten Mal, was in ihm steckt. Das hochgesteckte Ziel, einen lüfterlosen, aber extrem leistungsfähigen High-End-PC zu bauen, ist fast erreicht.
Allerdings sind die Testergebnisse nicht mehr als ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt. Denn noch steckt im wassergekühlten Schwergewicht ein relativ langsamer Dual-Core-Prozessor, ein von zwei auf 2,2 Gigahertz übertakteter Athlon 64 X2 3800+. Mit dem ab Werk schon 2,6 Gigahertz schnellen FX-60, ebenfalls aus dem Hause AMD, wird der Rundum-Lautlos-PC bald erst so richtig loslegen.
Netzwelt-Projekt Rundum-Lautlos-PC: Die ersten Testergebnisse
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Auch bei den Grafikkarten, zwei leistungsstarken Exemplaren mit Nvidias GeForce 7800 GTX von Gigabyte, hat netzwelt kräftig an der Taktschraube gedreht. Statt mit den sonst üblichen 430 und 1.200 Megahertz arbeiten Grafikprozessor und -speicher auf satten 490 und 1.310 Megahertz. Das 550 Watt starke, passiv gekühlte Netzteil von Yesico liefert hierzu zwar ausreichend Strom, wird aber erwartungsgemäß so heiß, dass man sich daran die Finger verbrennt. Dennoch bewältigt das System die anspruchsvollen Benchmarks mit stoischer Stabilität.
Dabei bleiben die Temperaturen der wichtigsten Komponenten wie Prozessor, Mainboard und Grafikkarten deutlich unter 60 Grad Celsius. Bei der Wasserpumpe haben wir uns für die HPPS Plus von Innovatek entschieden, da sie zumindest subjektiv ein wenig ruhiger arbeitet als die Aquastream 3.5 von Aqua Computer. Die akustischen Unterschiede sind jedoch derart gering, dass keine der beiden Pumpen im fertigen PC wirklich auffallen würde. Ein mit Klettverschluss befestigter Alu-Sockel mit Gummiaufhängung von Innovatek entkoppelt die Pumpe vom Gehäuse.
Wer das Ohr nicht direkt an den Rechner hält, merkt bei normaler Umgebungslautstärke nicht einmal, dass er überhaupt eingeschaltet ist. Durch das hohe Gewicht der Wasserkühlung sowie der schweren Radiatoren werden störende Vibrationen bereits im Keim erstickt. Durch die Frontblenden der Festplattenkühlung dringt lediglich ein leichtes Summen, das sich durch zusätzliches Dämmmaterial noch verringern lässt. Beim Bastel-Endspurt auf dem Weg zum "Rundum-Lautlos-PC" wird es in erster Linie um die innere und äußere Verschönerung gehen.
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hey was werdet ihr den machen wenn der PC fertig is? Verkaufen oder verlosen, behalten oder dem Chef schenken;) ?
Sagt ma ehrlich: wieviel geld steht da jetz in form diese rechner rum?
sieht auf jeden fall extrem geil aus..
noch n bissl ordnung machen im rechner, und dann bitte direkt an mich liefern ;)
tschö
Gute Leistung dieses Teil!
Mich würden vorallem die Temperaturwerte interessieren!
mfg
oh ja, dem chef schenken, das wär's... :)
man müsste das am schluss mal genau ausrechnen, aber ein paar tausend euro werden dafür schon fällig. ich schätze, dass der pc bei ungefähr vier tausend euro liegen wird, vlt. auch ein bisschen mehr.
Zitat:
das wäre schön...also das an den chef-verschenken... ne, im ernst: wahrscheinlich wird das einfach unsere test-referenz-benchmark-maschine und bei ebay versteigern wir jeweils eine stunde spielspaß mit dem teil. :wink2:
... und die lautstärke. darum geht's ja. :-)
Zitat:
was heißt hier würde?
wenns dadurch noch leiser wird--->gas!
tschö
Naja also ich glaub ja nicht wirklich dass man bei einem AMD X2 3800+ über langsam reden kann.Klar es ist das günstigste X2 Modell von AMD aber noch lange nicht langsam.Naja aber mich würde mal interessieren warum ihr keinen INTEL Cpu nehmt?Nur wegen der meist höheren Wärme und Stromverbrauch?Versteht mich nicht falsch,ich bin totaler AMD Fan,nur ist mir aufgefallen dass AMD's nur im Spielebereich schneller sind.Intel's dagegen sind im Office- und Videoencodingbereich besser.Kann mir jemand das bestätigen?
Zitat:
Langsam war hier auch nur in Relation zum FX-60 gemeint, an sich ist der 3800+ auch schon ziemlich flott.
Wärme und Stromverbrauch waren schon zwei der Hauptgründe für die Auswahl. Der dritte ist, wie Du schon sagtest, die höhere Spieleleistung.
Man kann schon sagen, dass Intel bei Office und Encoding besser abschneidet. Dass geht zumindest aus den Tests hervor, die ich bisher durchgeführt habe. Bei diesem Vergleich von Gaming-PCs kann man das ganz gut sehen finde ich: http://www.netzwelt.de/news/73078_3-alienware-aurora-7500-im-test.html#a4
Da ist zwar "nur" ein X2 4800+ dabei, also keine direkte Konkurrenz zum Pentium EE 840, aber ich behaupte mal, dass selbst der FX-60 bei der Systemleistung zum Teil niedrigere Werte bringt.
Es hat eine kleine Änderung gegeben. Es wird doch kein FX-60 sein, sondern ein Athlon 64 X2 4800+ mit 200 MHz weniger. Da lässt sich aber bestimmt noch mehr herausholen.
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