Auflösung, Bildrate, Sensorchip - Webcam-Features unter der Lupe
Webcams: Was beim Kauf zu beachten ist
Alles hat mit Kaffee und Faulheit angefangen: Weil Quentin Stafford-Fraser von der Universität Cambridge nicht extra aufstehen wollte, um nachzusehen, ob die braune Brühe schon fertig ist, baute er 1991 die "Trojan Room Coffee Cam". Mit der ersten Webcam überhaupt konnten er, seine Kollegen und später alle Internetnutzer bis 2001 jederzeit Live-Bilder von der wohl berühmtesten Kaffeemaschine aller Zeiten abrufen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Auflösung: Scharfes Bild oder Pixelbrei
- 2Bildrate: Flüssiges Video oder Standbilder in Reihe
- 3Alternative Digitalkamera
Inzwischen schließen immer mehr PC-Besitzer eine der kompakten Digitalkameras an ihren Computer an, um sich zum Beispiel beim Telefonieren per Voice-over-IP auch ins Gesicht schauen zu können. Das Angebot ist groß - wo liegen die Unterschiede zwischen Billigware für 15 und Luxus-Modellen für 150 Euro?
Die Auflösung: Scharfes Bild oder Pixelbrei
Wie bei anderen Digitalkameras auch ist die Auflösung eines der entscheidenden Qualitätsmerkmale bei Webcams: Eine höhere Auflösung bedeutet in der Regel eine bessere Bildqualität, weil das aufgezeichnete Video aus mehr einzelnen Punkten zusammengesetzt wird. Derzeit ist eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln Standard.
Webcams
Das letzte Bild der Trojan Room Coffee Cam: Am 22. August 2001 wurde die Kamera abgeschaltet.
Günstiges Einsteigermodell: Die Labtec Webcam kostet gerade einmal rund 15 Euro.
Wer besonderen Wert auf die Bildqualität legt, sollte allerdings darauf achten, dass die Kamera die Bilder auch tatsächlich in hoher Auflösung aufzeichnet. Besonders bei günstigeren Modellen werden die Bilder nämlich nur hochskaliert: Dabei wird eine geringe in eine höhere Auflösung umgerechnet, was zu Qualitätsverlusten bei der Wiedergabe führt.
Bildrate: Flüssiges Video oder Standbilder in Reihe
Verbraucher sollten sich in keinem Fall von einer hohen Pixelzahl blenden lassen. Wichtig ist zum Beispiel auch die Bildrate: Wie viele Bilder pro Sekunde liefert die Kamera? Wenn eine Kamera zum Beispiel nur 15 Bilder pro Sekunde (englisch Frames per Second oder abgekürzt fps) ausspuckt, ist für den Betrachter ein eindeutiges Ruckeln zu erkennen. Mindestens 30 Bilder pro Sekunde sollte die Webcam aufzeichnen, damit das menschliche Auge das Video als flüssig empfindet.
Webcams unterscheiden sich außerdem durch die verwendeten Sensoren, mit denen die Bilder aufgezeichnet werden: Genau wie bei Digitalkameras stehen Kameras mit CMOS- und mit CCD-Chips zur Auswahl.

Zitat: Und wieso 30 Bilder pro Sekunde? Der Mensch kann ab 24 kein Ruckeln mehr erkennen, deshalb läuft Fernsehen mit PAL (25 Halbbilder/s) und Filme mit 25 Frames pro Sekunde. Bei...
Wieso 30 Bilder pro Sekunde? Der Mensch kann ab 24 kein Ruckeln mehr erkennen, deshalb läuft Fernsehen mit PAL (25 Halbbilder/s) und Filme mit 25 Frames pro Sekunde. Aber das kommt wohl, weil die alle...
eine wichtige Webkcamkategorie vermisse ich in dem Artikel: WLAN-Webcams