Die Zahlen sprechen gegen MS
Browsermarkt: Microsofts Monopol schwindet
Welcher Browser wird im Netz am häufigsten verwendet? Natürlich der Internet Explorer. Eine Erhebung von Net Applications attestiert dem antiken Microsoft-Browser einen Marktanteil von immerhin knapp 85 Prozent. Ein Monopol, ohne Frage, und das bei völlig antiquierter Technik. Microsofts Bundle-Strategie funktioniert, doch der Marktanteil des Internet Explorer schwindet zusehends, wie die Erhebung beweist.

Knapp 85 Prozent - kein Grund, sich warm anzuziehen. Jeder Politiker wäre froh, wenn er mit solchen Beliebtheitswerten arbeiten könnte. Doch für Microsoft sind diese 85 Prozent ein Zeichen - der Browser verliert langsam, aber sicher Marktanteile an alternative Webbrowser. Die Gründe sind vielfältig, neben dem Sicherheitsaspekt, der seit Service Pack 2 eigentlich nicht mehr so dringend ist, ist es vor allem die höhere Funktionalität und Geschwindigkeit, die Anwender zur Konkurrenz treibt.
Kleiner Panda als Konkurrenz
Der Hauptkonkurrent ist nach wie vor Mozilla Firefox - der Browser ist laut Net Applications im März das erste Mal auf über zehn Prozent Marktanteil gekommen, kein Browser hat sich seit dem Ausscheiden des Netscape-Browsers Ende der Neunzigerjahre mehr in den zweistelligen Bereich der Marktanteile vorgewagt. Parallel zum Aufstieg von Firefox sank der Marktanteil des Internet Explorers. So hatte der Internet Explorer im April 2005 noch 88 Prozent Marktanteil, während Firefox mit sieben Prozent vor sich hindümpelte.
Im Schatten des Kampfes Microsoft gegen Mozilla konnte sich allerdings noch ein zweiter Konkurrent vorkämpfen - ein Konkurrent, der besonders Mac-Anwender freuen dürfte: In den vergangenen zwölf Monaten verbesserte sich Safari von einem Marktanteil von rund 1,8 Prozent auf immerhin 3,2 Prozent. Da es den Safari-Browser nur für Mac OS X gibt, kann daraus abgelesen werden, wie sich die Zahl der Macs entwickelt hat. Auch, wenn es Firefox und Derivate wie Camino auch für Mac OS X gibt. So kann auch der wachsende Marktanteil von Firefox als Erfolg für freie Linux-Distributionen gewertet werden, schließlich verwenden diese allesamt Firefox als Webbrowser.
Geringer Anteil an Exoten
Der Anteil von Opera und Netscape sowie aller anderen Webbrowser ist hingegen gering: Gerade einmal zwei Prozent der Gesamtmasse nehmen die zahlreichen Nicht-Safari-, nicht Internet Explorer-, nicht Firefox-Browser für sich in Anspruch. Darunter fallen zum Beispiel der Konqueror für Linux-Systeme oder die diversen Mozilla-Ableger. Ganz exotische Browser haben so gut wie gar keine Chance.
Der schwindende Marktanteil des Internet Explorers dürfte damit zusammenhängen, dass der Browser allgemein verpöhnt ist und auf sinnvolle Ergänzungen wie Tabbed Browsing bisher verzichten musste, es sei denn via Plugin. Allerdings bleibt abzuwarten, was geschieht, wenn Vista und der Internet Explorer 7 auf den Markt kommen. Bis dahin dürfte jedoch noch einige Zeit verstreichen - Zeit, in der sich die Alternativbrowser ihre Fanblocks betonieren können.
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Zitat: Mit Viren hatte ich da noch keine Probleme. Darum: Firefox :-)
Also ich arbeite nun schon ne ganze Weile mit dem Firefox und bin sehr zufrieden. Mit Viren hatte ich da noch keine Probleme.
Zitat: Ich nutze den FF nicht, weil ich den für das Nonplusultra in Sachen Sicherheit halte. Aber ein perfektes Programm wirds sowieso niemals geben, von daher... Es ist aber...
Zitat: Aber ich lasse die hartgesotteten FF-Fans gerne noch ihre Träume ausleben. Nur werden die auch irgendwann feststellen müssen, dass sie eine großen PR-Lüge aufgesessen sind. ...
Zitat: Ausserdem bekommst du nirgends allgemeingültige Browserstatistiken Naja, ich finde, dass man damit: Zitat: We collect data from the browsers...