Frage: Kann der normale Windows-User problemfrei umsteigen?
Ubuntu: Benutzerfreundliches Linux im Selbst-(Idioten)-Test
Ubuntu nennt sich die jüngste Linux-Distribution. Sie soll vor allem einfach und benutzerfreundlich sein. Bis heute zögern Privatanwender mit einer Umstellung auf Linux. Warum eigentlich? In diesem Erfahrungsbericht wird ein Linux-System aus dem Nichts errichtet. Ist das für den normalen Windowsnutzer möglich? Wie sieht es mit den nötigen Programmen aus?
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Grundlage
- 2Ubuntu, nur eine von vielen Distributionen
- 3Installation herunterladen und brennen
- 4Los geht's: Partionieren oder überschreiben?
- 5Installation starten
- 6Gewohntes Bild
- 7Der Desktop ist GNOME
- 8Selbstständig installieren will gelernt sein
- 9Großes Software-Archiv intergriert
- 10Herausfordung: Flash installieren
Die Grundlage
Als Basis für diesen Test dient ein Testrechner der netzwelt. Ein normaler Rechner mit 256 Megabyte RAM und zwei Gigahertz Prozessortaktung. Auf dem Rechner ist Windows installiert und von dort aus soll das neue System installiert werden, samt Formatierung der Installation-Festplatte. So, wie es bei einem Umstieg realistisch ist.
Ubuntu, nur eine von vielen Distributionen
Ubuntu ist momentan wohl die populärste Linux-Distribution. Nicht nur dem Namen nach kommt sie aus Südafrika. Der bedeutet in der Sprache der Zulu soviel wie Menschlichkeit. Mit einem Kapital von zehn Millionen Dollar und dem Ziel eine kostenfreie und weltweit einsetztbare Linux-Distribution zu entwerfen, sponsort die Canonical Ltd. das Projekt. Als Basis dient Debian und als Desktop wird GNOME eingesetzt.

Installation herunterladen und brennen
Die Installations-CD von Ubuntu-Linux ist selbstverständlich kostenlos, denn darin liegt ja der Sinn für einen Umstieg. Wer sich scheut 600 Megabyte aus dem Netz zu laden, kann sich die CD auch per Post schicken lassen und das völlig kostenlos. Den Link zur Download-Seite von Ubuntu finden Sie unterhalb des Artikels in der Linkbox. Nach dem Download der ISO-Datei muss diese natürlich mit einem Brennprogramm auf eine CD kopiert werden.
Die CD soll später bootfähig sein, diese Information ist jedoch schon in der ISO-Datei enthalten. Die ISO-Datei muss demnach nur mit einem Brennprogramm, das ISOs brennt, auf eine CD geschrieben werden. Danach kann der Computer heruntergefahren werden um im Bios die Bootreihenfolge umzustellen. Während der Speicher geprüft wird, unmittelbar nach dem Start des Rechners, DEL drücken um im Advanced Menu das CD-Rom-Laufwerk als erstes Boot-Laufwerk einrichten.
Notiz: "Ich kann von mir sagen, dass ich absolut keinen Schimmer von Linux habe. Trotzdem wage ich die Installation um zu beweisen, dass es keinen Pioniergeist erfordert um von Windows auf das kostenfreie Linux umzusteigen."

Dir ist hoffentlich aufgefallen, daß das hier ein Artikel aus 2006 ist! Somit sehr alt und selbst damals ging fast alles -das ist jetzt noch besser! Bei einem aktuellen Ubuntu wird nach der...
Treiberinstallation nur per Kommandozeil, Benutzerfreundlich ist was anderes. Ich wollte Linux benutzen um den alten Rechner eines Freundes wieder fit zu machen da er allerdings gar keine Ahnung von POc´s hat fällt...
Zitat: Meistens wagen sich die Admins nur an die Server und lassen die clienten windows.. ... weil dann die Mitarbeiter rummemmen, dass die *lustigen* PP-Präsentationen und Spiele...
Netter Bericht ;) KLar muss ich sagen, einiges ist schlicht nicht ganz richtig... aber das ist vllt ja auch sinn der sache - schließlich ist es aus sicht eines Windows-Users ;) was...
Zitat: ehoben habe ich das mit der WinCD, die die boot.ini neu geschrieben hat. Hättest die Boot.ini doch auch manuell mit Linux ändern können...?