Toshiba Qosmio F20 im Test: Alleinunterhalter im Notebook-Gewand

Tastentalent

Von der hervorragenden Bildqualität profitieren nicht nur die Inhalte des Windows-Desktops, sondern auch Spiele und Videos. Bei Letzteren ist bei konzentriertem Hinschauen bloß ein minimales Bildrauschen erkennbar. Spiele werden sehr plastisch und detailgetreu dargestellt, neigen aber zu leichten Nachzieheffekten, die aber im Grunde nur bei rasanten Rennspielen wirklich auffallen. Für ein Notebook-Display geht auch die geringfügig höhere Treppchenbildung bei ausgeschalteter Kantenglättung absolut in Ordnung. Wird die native Auflösung von 1.280 x 800 Punkten von einem Spiel nicht unterstützt, wie etwa bei "Doom III" der Fall, hinterlässt die Bildqualität immer noch einen guten Eindruck.

Anders als die meisten Mittelklasse-Notebooks neigt das Qosmio F20 selbst bei hoher Lautstärke kaum zum Scheppern oder Krachen - ein Verdienst der hochwertigen Lautsprecher von Harman/Kardon. Die Reserven reichen sogar locker aus, um einen 25 Quadratmeter großen Raum bis in die hinterste Ecke mit gutem Klang zu beschallen. Daran könnten sich viele andere Notebook-Hersteller ruhig ein Beispiel nehmen. In Einzelfällen, etwa bei Kopfhörer oder Film-Untermalung, können die zuschaltbaren SRS-Effekte sogar noch besseren Sound aus dem Notebook herausholen. Bei besonders basslastigen Passagen von Musikstücken oder Videos kann es allerdings vorkommen, dass das Gehäuse fleißig mitvibriert und brummt.

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Zum Verfassen längerer Texte animiert das Keyboard des F20, das sich durch fest sitzende und kaum klappernde Tasten auszeichnet. Der gut gewählte Druckpunkt ist recht weit oben platziert. Der Widerstand beim Schreiben fällt zwar etwas höher aus, aber immer noch sehr angenehm. Die Oberfläche des Touchpads könnte glatter ausfallen, da sie sich bisweilen wie ein Gummistopper auf dem Treppenabsatz verhält, bloß dass hier ungewollt der Finger hängen bleibt. Einen wertigen Eindruck hinterlassen die beiden Tasten, die zwar deutlich zu hören sind, dafür aber sehr gute Rückmeldung geben.

Lautstärke und Laufzeit

Zum Hochfahren von Windows benötigt das F20 gerade einmal 32 Sekunden. Bei der Akkulaufzeit, wo es in erster Linie darauf ankommt, sich viel Zeit zu lassen, sieht es weniger rosig aus. Zweieinhalb Stunden Betriebsdauer bei einer Bildschirmhelligkeit von Stufe fünf von acht möglichen bleiben aber immerhin noch akzeptables Mittelmaß. Wertvolle Pluspunkte sammelt der mobile Alleinunterhalter in puncto Lärmpegel: Mehr als ein leises Lüfterrauschen ist im Normalbetrieb nicht zu vernehmen, und selbst bei starker Belastung bleibt die Geräuschkulisse noch auf einem angenehm niedrigen Niveau.

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