Edel-Notebook mit Klavierlack und Harman/Kardon-Klang

Toshiba Qosmio F20 im Test: Alleinunterhalter im Notebook-Gewand

Mobile Unterhaltungskünstler müssen nicht gleich vier Kilogramm wiegen und ein großes 17-Zoll-Display mitbringen. Bestes Beispiel dafür ist Toshibas Qosmio F20 - ein regelrechter Alleskönner mit 15,4-Zoll-Display und noch tragbaren 3,3 Kilogramm. Wie schon der große Bruder Qosmio G20 setzt es mit schwarzem Klavierlack und silbernen Applikationen optische Maßstäbe. Es weckt Assoziationen zu sportlichen Luxus-Limousinen und luxuriösen Sportwagen, was vor allem die männliche Kundschaft ansprechen dürfte.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Voll auf Unterhaltung eingestellt
  2. 2Strahlemann mit lautem Organ
  3. 3Tastentalent
  4. 4Lautstärke und Laufzeit
  5. 5Fazit

Zurückhaltend ist etwas anderes: Das F20 zieht interessierte Blicke fast ebenso magisch an wie die Hochglanzlackierung Staub und Fingerabdrücke. Da sollte ein Staubtuch aus Mikrofaser eigentlich obligatorisch sein. Doch allem Anschein nach ist dies nur den mindestens 500 Euro teureren 17-Zoll-Qosmios vorbehalten. Akustisch kann das mittelgroße F20 wieder zu den Großen aufschließen, denn wie diese verfügt es über Lautsprecher von Harman/Kardon, die sich hier gediegen unter zwei metallenen Lochgittern verbergen.

Inhalt

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Voll auf Unterhaltung eingestellt

Kein Video zur Hand oder auf der Platte? Kein Problem, denn mit dem Qosmio F20 wird es unterwegs bestimmt nicht langweilig. Dafür sorgt zum Beispiel der integrierte TV-Tuner, der neben DVB-T auch analoge Fernsehsignale empfängt. Eine passende Mini-Antenne liefert Toshiba gleich mit, ebenso wie die nötige Verkabelung für die verfügbaren Audio- und Videoanschlüsse.

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Passend zur multimedialen Auslegung des Notebooks wird es mit der Media Center Edition von Windows XP ausgeliefert, die sich durch die kinderleichte Verwaltung unterhaltsamer Daten auszeichnet. Schon nach wenigen Minuten findet sie via DVB-T satte 23 Fernsehkanäle - bloß keinen Empfang. Dafür ist wohl eine Antenne mit integriertem Verstärker nötig.

Wo es Fernsehen gibt, darf eine Fernbedienung natürlich nicht fehlen. Allerdings sorgt deren Empfangsteil für zusätzlichen Kabelsalat, da es separat über ein USB-Kabel angeschlossen werden muss. Praktisch wie Strom sparend ist der bereits vorinstallierte "QosmioPlayer", der Musik-CDs und Video-DVDs ohne die Hilfe von Windows abspielt. Bis zur seiner Einsatzbereitschaft vergehen nur wenige Sekunden, da das Betriebssystem dafür gar nicht erst hochgefahren wird. Schönes Detail: ein großer silberner Drehknopf zur Lautstärkeregelung.

Strahlemann mit lautem Organ

Auf dem gut eineinhalb Zentimeter dicken Display sieht der Benutzer mitunter sich und die nähere Umgebung wieder, denn es spiegelt je nach Lichteinfall mal stärker, mal schwächer. Darüber hinaus ist die Glanzleistung jedoch durchaus positiv zu sehen, denn sie sorgt für strahlende Farben und gestochene Schärfe. Auf der höchsten Helligkeitsstufe, die selbst der des Sony Vaio FS kaum nachsteht, wirken die Farben sowie ein komplett schwarzer Bildschirm jedoch etwas matt. Abgesehen von einem helleren Streifen am unteren Rand ist die Ausleuchtung durchweg sehr gut. Weiterhin besticht das F20 durch breite Blickwinkel, sowohl in vertikaler als auch horizontaler Hinsicht. Schade ist allerdings, dass das Display bei Akkustrom sichtbar dunkler wird.


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